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Cathie Wood hält diese 3 Infrastruktur-Aktien: Du auch?

Eon Stromtrasse
Foto: Getty Images

Cathie Woods’ fünf aktiv verwaltete ETFs haben ihren Wert im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt und damit den respektablen Anstieg des S&P 500 von 16 % deutlich übertroffen. Als CEO von ARK Invest erlangte Wood internationale Anerkennung für ihre unerschütterliche bullische Sicht auf Tesla. Sie hat aber auch viele andere erfolgreiche Entscheidungen getroffen.

Nach der Verabschiedung des 1,9 Billionen USD schweren US-COVID-19-Hilfspakets zielt das 3 Billionen USD schwere Infrastrukturgesetz von US-Präsident Joe Biden darauf ab, Sozialprogramme zu reformieren, Arbeitsplätze zu schaffen, ein umweltfreundliches Stromnetz aufzubauen, den Internetzugang zu erweitern und vieles mehr. Woods Ark Autonomous Technology & Robotics ETF (WKN: A14RW2) ist vollgepackt mit Unternehmen, die von einem wirtschaftlichen Aufschwung profitieren werden. Darunter Caterpillar (WKN: 850598), Deere & Company (WKN: 850866) und Komatsu (WKN: 854658). Wir haben daher drei Fool-Autoren gefragt, ob sie diese drei Industrieaktien für einen Kauf halten. Schauen wir mal, was sie sagen.

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Der Aufschwung von Caterpillar ist endlich da  

Daniel Foelber (Caterpillar): Bilder von Biden, der im Wahlkampf durch den Mittleren Westen zog, umgeben von alten Caterpillar-Maschinen und einem „Build Back Better“-Banner, waren der Startschuss für den weltgrößten Baumaschinenhersteller. Caterpillar ist ein zyklisches Unternehmen, das dazu neigt, im Einklang mit der allgemeinen Wirtschaft zu boomen und abzurutschen. Caterpillar hat es geschafft, seine Umsätze weltweit zu diversifizieren, und das auf beeindruckende Weise. Tatsächlich wird mehr als die Hälfte des Umsatzes außerhalb Nordamerikas erwirtschaftet. Das hat der Performance des Unternehmens während der Pandemie geholfen. Caterpillar baut seine Produktionskapazitäten und sein Produktangebot in China weiter aus, was nach wie vor eine der heißesten Wachstumsregionen ist.

Caterpillar ist vor allem für seine Baumaschinen bekannt, die eine klare Rolle beim Wiederaufbau der Wirtschaft spielen. Aber auch das Energie- und Transportsegment des Unternehmens ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Es profitiert auch von den höheren Ölpreisen. Aufgrund seiner starken Bilanz konnte Caterpillar im vergangenen Jahr die Öl- und Gassparte der Weir Group zu einem günstigen Zeitpunkt kaufen. Die passt gut in das Portfolio von Caterpillar im Bereich Bohrlochservice und Bohrprodukte.

Via YCharts

Auch ohne das Infrastrukturgesetz prognostiziert Caterpillar, dass 2021 ein Jahr des Wachstums sein wird. Die Lagerbestände der Händler beginnen zu steigen, und das Unternehmen bereitet sich auf einen Aufschwung im Geschäftszyklus vor. Unterbrochen durch den Handelskrieg zwischen den USA und China und die Pandemie hat Caterpillar seit fast zehn Jahren keinen anhaltenden Boom mehr erlebt. Mit mehr als 25 Jahren aufeinanderfolgender jährlicher Dividendenerhöhungen hat Caterpillar seine Widerstandsfähigkeit in schwierigen Marktzyklen bewiesen. Die Aktien von Caterpillar befinden sich in der Nähe eines Allzeithochs, während sich die Wall Street auf mögliche Rekordumsätze und -gewinne in den kommenden Jahren einstellt. Cathie Wood scheint diesen positiven Ausblick zu teilen. Mit einer Dividendenrendite von 1,9 % und vielen Wachstumsaussichten ist die Aktie von Caterpillar eine Aktie, die man im Auge behalten sollte. In Anbetracht der Tatsache, dass die Aktie im vergangenen Jahr um mehr als 140 % gestiegen ist, ist es vielleicht am besten, abzuwarten. Erst will man sehen, dass Caterpillar seine hohe Bewertung auch tatsächlich rechtfertigen kann.

John Deere: Echte Infrastruktur-Aktie

Lee Samaha (Deere): Obwohl das Unternehmen eher für seine Landmaschinen bekannt ist, ist Deere auch weltweit führend bei Straßenbaumaschinen und in der Forstwirtschaft. Im Jahr vor der Pandemie 2019 war sein Bau- und Forstsegment für etwa halb so viel Betriebsgewinn verantwortlich wie sein Landwirtschafts- und Rasensegment.

Die Straßenbauaktivitäten von Deere erhielten durch die 5,2 Milliarden USD teure Übernahme des deutschen Unternehmens Wirtgen im Jahr 2017 einen Schub. Die Übernahme fügte Wirtgens Lösungen zu der bestehenden Stärke von Deere bei Baggern und Erdbewegungsmaschinen hinzu. Damit ist Deere nun ein führender Nutznießer der Infrastrukturausgaben für Straßenbau und -instandhaltung.

Das Management von Deere geht bereits davon aus, dass der Umsatz im Segment Bau- und Forstwirtschaft von 8,9 Milliarden USD im Geschäftsjahr 2020 um 17 bis 23 % auf 10,5 Milliarden bis 11 Milliarden USD im Jahr 2021 steigen wird, da sich die Weltwirtschaft wieder erholt.

Derweil sollte der Absatz von Landmaschinen dank steigender Erntepreise, eines Erneuerungszyklus bei den Maschinen und der sehr beliebten Smart-Farming-Lösungen von Deere wachsen. Alles in allem wird 2021 ein exzellentes Jahr für das Unternehmen werden, und ein Infrastrukturgesetz wird das Sahnehäubchen auf dem Kuchen sein.

Hilfe aus dem Land der aufgehenden Sonne

Scott Levine (Komatsu): Die aktuelle Diskussion um das Infrastrukturgesetz in den USA ist nicht neu. Es ist ein Thema, das Politiker beider Seiten ansprechen, sei es im Wahlkampf oder während der Amtszeit. Der ehemalige US-Präsident Donald Trump zum Beispiel hat sich zu Beginn seiner Präsidentschaft für Infrastrukturausgaben stark gemacht. Während Trumps Pläne nicht verwirklicht werden konnten, deutet Bidens jüngster Erfolg mit dem 1,9 Billionen USD schweren Konjunkturprogramm darauf hin, dass es hier weitergehen könnte.

Vielleicht ist das einer der Gründe, warum Komatsu eine so prominente Position im Ark Autonomous Technology & Robotics ETF einnimmt. Mit Stand vom 25. März waren die Aktien des Baumaschinenherstellers mit Hauptsitz in Japan die zehntgrößte Position im Fonds und repräsentierten etwa 3,3 %. Sollte das Infrastrukturgesetz auf Bidens Schreibtisch landen und seine Unterschrift erhalten, werden die Maschinen von Komatsu zweifelsohne sehr gefragt sein. Von Baggern über Planierraupen bis hin zu Muldenkippern werden die Geräte von Komatsu ein wichtiges Element bei der möglichen Modernisierung der Brücken, Autobahnen und anderer Infrastruktur sein.

Als zweitgrößter Baumaschinenhersteller (hinter Caterpillar) in Bezug auf die weltweiten Verkäufe hat Komatsu bereits eine erhöhte Nachfrage im Jahr 2020 festgestellt. Während die nordamerikanische Nachfrage nach seinen Bau- und Bergbaumaschinen in den ersten beiden Monaten des Geschäftsjahres 2020, April und Mai, im Vergleich zu 2019 um jeweils 34 % eingebrochen war, ist die Nachfrage in den Folgemonaten stetig gestiegen. Im November und Dezember beispielsweise sank die Nachfrage nur um 4 bzw. 1 % im Vergleich zum Vorjahr. (Das Unternehmen schlüsselt die Daten für den US-Markt nicht auf.) Das Management und die Aktionäre achten zweifellos genau auf die steigende Marktnachfrage. Im Jahr 2019 stellte Nordamerika mit 26 % den größten Markt für Bau-, Bergbau- und Versorgungsmaschinen dar. Zum Vergleich: Die beiden nächstgrößeren Märkte, Japan und Europa, hatten einen Anteil von 14 bzw. 10 % am vergleichbaren Umsatz.

Für Investoren können Aktien von Komatsu in der Schnäppchenabteilung gefunden werden. Die Aktie wird derzeit zum 8,3-Fachen des operativen Cashflows gehandelt, ein Abschlag gegenüber dem Fünfjahresdurchschnitt von 11,9. Auch in Bezug auf das Kurs-Umsatz-Verhältnis scheint die Aktie günstig zu sein. Obwohl Komatsu zum 1,5-Fachen des Umsatzes gehandelt wird etwas höher als der Fünf-Jahres-Durchschnitt von 1,2 , erscheint sie im Vergleich zum Kurs-Umsatz-Verhältnis des S&P 500 von 2,8 immer noch günstig.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla und empfiehlt Aktien von Weir. Daniel Foelber, Lee Samaha und Scott Levine besitzen keine der angegebenen Aktien. Dieser Artikel erschien am 28.3.2021 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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