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Aurelius-Aktie: Post-Corona-Turnaround in Sicht?

Bild: AURELIUS Equity Opportunities SE & Co. KGaA

Die Aurelius-Aktie (WKN: A0JK2A) setzt endlich wieder zum Turnaround an. Seit geraumer Zeit war die Aktie von Aurelius auf Talfahrt. Die Abwärtsbewegung wurde Anfang 2020 überproportional verstärkt, als ein dubioser Shortseller-Bericht von „Ontake Research“ auftauchte und Druck auf die Aktie ausübte. Das war jedoch nicht genug: Hinzu kam der Corona-Crash im März, der die Anteilsscheine von Aurelius endgültig in die Tiefe prügelte. Dort notierte die Aurelius-Aktie zeitweise unter der 15-Euro-Marke – so tief wie schon lange nicht mehr. Neuerdings hellt sich die Lage jedoch auf.

Die Beteiligungsgesellschaft aus Grünwald bei München hat das erste Coronajahr besser überstanden als gedacht. Zwar geht es manchen Beteiligungen während Corona nicht allzu gut, jedoch haben sich auf der Akquisitionsseite Chancen aufgetan. Immerhin ist so manches Unternehmen durch die Krise in eine finanzielle Schieflage geraten. Eine Situation, die Aurelius für sich zu nutzen weiß.

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Die Zahlen aus dem Geschäftsbericht lassen sich sehen und es soll sogar wieder eine Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Werfen wir nachfolgend einen genaueren Blick auf das Unternehmen.

Aurelius-Aktie: Quartalszahlen im Überblick

Das Geschäft von Aurelius lebt von günstigen Akquisitionen und lukrativen Exits. Übernahmen und Veräußerungen innerhalb eines Jahres wirken sich unmittelbar auf die Finanzkennzahlen aus. Außerdem können beispielsweise durch Corona verzögerte Exits Verzerrungen im Zahlenwerk zur Folge haben. Dementsprechend sind einige Ergebniswerte von Aurelius durchaus anfällig für Schwankungen zwischen den Jahren. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2019 lässt sich dennoch eine, wie ich finde, gute Bilanz ziehen:

  • Der annualisierte Konzernumsatz stieg um 9 % auf etwa 3,42 Mrd. Euro.
  • Das Konzernergebnis (inkl. Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen) liegt bei 121,6 Mio. Euro (Vorjahr: 18,3 Mio. Euro), während das verwässerte Ergebnis je Aktie (inkl. Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen) 3,44 Euro ausmacht.
  • Der freie Cashflow stieg um 51 % auf 194,4 Mio. Euro.
  • Die liquiden Mittel blieben mit circa 423 Mio. in etwa konstant zum Vorjahr.

Meiner Meinung nach ist Aurelius nach wie vor gut aufgestellt, um durch die laufende Krise zu navigieren. Größere Exits dürften noch eine Weile auf sich warten lassen, da man in diesem schwierigen Marktumfeld erst einmal zahlungswillige Käufer finden muss. Allerdings scheint die Übernahme-Pipeline von Aurelius gut gefüllt zu sein. Ich persönlich denke, dass Aurelius im Jahr 2021 noch die eine oder andere Akquisition durchführen wird. Diese Unternehmen bekommen anschließend einen Facelift und können in den kommenden Jahren hoffentlich zu einem attraktiven Multiple veräußert werden.

Die Aussichten sind besser, als man zu denken vermag

Übernahmen von kriselnden Unternehmen oder angeschlagenen Geschäftszweigen ist die Spezialität von Aurelius. Das gegenwärtige Marktumfeld könnte für mein Empfinden mehr Chancen als Risiken für die Beteiligungsgesellschaft bieten. Diese Entwicklung scheint sich allmählich wieder in der Entwicklung der Aurelius-Aktie abzubilden.

Die angekündigte Basisdividende in Höhe von 1 Euro scheint diese Entwicklung zu unterstützen. Auf Basis des aktuellen Kursniveaus (Stand: 01.04.2021) ergibt sich eine potenzielle Dividendenrendite in Höhe von 3,52 %. Nicht schlecht, vor allem angesichts dessen, dass die Basisdividende in Zukunft steigen soll. Zusätzlich winken in Jahren mit starken Unternehmensverkäufen saftige Sonderdividenden.

Gut finde ich auch, dass die Unternehmensführung zukünftig für mehr Transparenz sorgen möchte. Ähnlich wie für Unternehmen aus den USA üblich hat Aurelius ein Board of Directors geformt und möchte beispielsweise hinsichtlich der Finanzkennzahlen transparenter agieren. Keine Frage: Corona wird noch eine Weile Thema bleiben, aber die Aurelius-Aktie scheint auf eine bessere Zukunft zuzusteuern.

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Caio Reimertshofer besitzt Aktien von Aurelius. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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