The Motley Fool
Werbung

3 Aktien von Warren Buffett, die jetzt ein Kauf sind

Foto: The Motley Fool, Matt Koppenheffer

Warren Buffett und sein Team führen eines der meistbeachteten Investmentportfolios der Welt. Insgesamt haben die Unternehmen von Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) seit 1965 eine durchschnittliche Rendite von 20 % pro Jahr erzielt. Heute sind einige Beteiligungen im Portfolio von Berkshire Hathaway eher als Halte- denn als Kaufwerte sinnvoll. Dennoch haben Aktien wie DaVita (WKN: 897914), StoneCo (WKN: A2N7XN) und T-Mobile US (WKN: A1T7LU) das Potenzial, weiterhin bedeutende Renditen zu liefern.

DaVita

DaVita bietet Dialysedienstleistungen an. Das Unternehmen profitiert zudem davon, dass Medicare jeden Amerikaner mit terminaler Niereninsuffizienz (ESRD), also dialysepflichtigem Nierenversagen, unabhängig vom Alter aufnimmt. Damit hat jeder Amerikaner eine gewisse Absicherung für die Dialyse. Darüber hinaus kontrolliert DaVita etwa 37 % dieses Marktes, während der Marktanteil des Konkurrenten Fresenius laut HealthCare Appraisers bei 35 % liegt.

3 Aktien, die jetzt von der Digitalisierung der Welt profitieren Das Coronavirus verändert nachhaltig die Welt, in der wir leben. Die Digitalisierung der Welt ist nicht mehr aufzuhalten und erfährt aktuelle eine massive Beschleunigung. The Motely Fool hat jetzt 3 Unternehmen identifiziert, die von diesem Mega-Trend in 2020 und den kommenden Jahren stark profitieren werden. Für uns Kerninvestments der neuen, digitalen Welt 2.0. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab..

Dennoch hat dieser Marktanteil das Unternehmen nicht von allen Bedrohungen befreit. In Staaten wie Kalifornien hat die Assembly Bill 290 die Erstattungssätze für Dialysekliniken durch Dritte eingeschränkt. Zum Glück für DaVita haben die Gerichte die Umsetzung bisher verhindert. Allerdings könnten solche Initiativen, insbesondere in einem großen US-Bundesstaat wie Kalifornien, die Einnahmen begrenzen.

Auch könnten ganzheitliche Ansätze die konventionellen Dialysebehandlungen, auf die sich DaVita spezialisiert hat, in Frage stellen. Unternehmen wie Somatus versuchen, die Notwendigkeit einer Dialyse zu verhindern. Während solche Fortschritte Nierenpatienten helfen, bedrohen sie dann doch DaVitas Einnahmequellen.

Hinzu kommt, dass die Pandemie Kliniken zu einer besonderen Gefahr für die Patienten macht. Deshalb musste DaVita Zeiten und Standorte verlegen oder Dialyse daheim anbieten, um Patienten auszusondern, die positiv getestet wurden. Trotz dieser Herausforderungen stieg der Umsatz um etwas mehr als 1 %, während der Jahresüberschuss um rund 3 % sank. Obwohl COVID-19 die Betriebskosten erhöht hat, wäre das Nettoergebnis um fast 10 % gestiegen, hätte es nicht einmalige Kosten in Höhe von 105 Millionen USD aus aufgegebenen Geschäftsbereichen im Jahr 2019 gegeben.

Trotz des etwas geringeren Gewinns ist die DaVita-Aktie in den letzten zwölf Monaten um rund 50 % gestiegen. Das Kurswachstum übertrifft deutlich das von Fresenius, das im gleichen Zeitraum um rund 15 % gestiegen ist. Durch diesen Anstieg stieg das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) auf etwa 17, verglichen mit 14 vor einem Jahr und nur geringfügig höher als die Bewertung von 16 für Fresenius. Obwohl der Anstieg geringfügig höher ist, ist dies wahrscheinlich nicht genug, um die Anlagethese für DaVita zu beeinflussen.

Die Investoren werden den Dialysemarkt weiter beobachten müssen. Solange DaVita jedoch die Leistung beibehält und Fresenius übertrifft, sollte die Aktie weiterhin gute Dienste leisten.

StoneCo

Wie DaVita hat auch das brasilianische Fintech-Unternehmen StoneCo von Buffetts Investitionen profitiert. Lateinamerikaner tätigen ihre Einkäufe überwiegend in bar, was eine einzigartige Herausforderung und Chance für Fintech-Unternehmen wie StoneCo darstellt. Die haben sich darauf spezialisiert, Kulturen zu bedienen, in denen Bargeld noch eine große Rolle spielt.

Dieses Wertversprechen hat jedoch direkte Konkurrenten angezogen, insbesondere PagSeguro und den lateinamerikanischen E-Commerce-Giganten MercadoLibre, der MercadoPago ins Leben gerufen hat. Damit will man Zahlungsprobleme im Online-Einzelhandelsgeschäft lösen.

StoneCo zeichnet sich durch flexible Produkte und einen Fokus auf „unbürokratischen“ und kundennahen Service aus. Dieser Ansatz ermöglicht es dem Unternehmen, schnell einen Hub vor Ort zu eröffnen und eine Vertriebsmannschaft zu schulen, wo immer es nötig ist. Das erleichtert die Integration von Kunden in das StoneCo-Ökosystem. PagSeguro und MercadoPago konkurrieren zwar beim Produktangebot, legen aber nicht in diesem Maße Wert auf lokalisierten Vertrieb und Kundenservice. 

Brasiliens Probleme mit COVID-19 haben Herausforderungen mit sich gebracht. Die Pandemie verlangsamte das Wachstum des Unternehmens dramatisch und vorübergehend. Im Jahr 2020 stieg der Umsatz um 29 %, wobei das gesamte Zahlungsvolumen (TPV) um 63 % zunahm. Der Nettogewinn stieg um 4 %, da Investitionen in Technologie, höhere Beratungskosten im Zusammenhang mit einer kürzlich erfolgten Fusion und höhere Marketingkosten das Umsatzwachstum beeinträchtigten. Im Vergleich dazu stieg das TPV im Jahr 2019 um 55 %, während der Umsatz und der Nettogewinn in diesem Jahr um 63 bzw. 164 % anstiegen.

Anleger sollten auch beachten, dass StoneCo besser abschnitt als PagSeguro, das für 2020 einen Anstieg des Zahlungsvolumens und des Umsatzes um 41 und 19 % im Jahresvergleich meldete. Der Nettogewinn von PagSeguro fiel im gleichen Zeitraum um fast 6 %.

Die StoneCo-Aktie ist im letzten Jahr um etwa 157 % gestiegen und hat damit den Anstieg von PagSeguro von 143 % im gleichen Zeitraum leicht übertroffen. Außerdem bleibt StoneCo mit einem KGV von über 120 deutlich teurer als PagSeguro mit einem Multiplikator von etwa 64. Dennoch helfen der steigende Nettogewinn und die schnelleren TPV- und Umsatzsteigerungen StoneCo, diesen Aufschlag zu rechtfertigen. Wenn die Wachstumsraten auf das Niveau von vor der Pandemie zurückkehren können, wird StoneCo wahrscheinlich weiterhin den Preis rechtfertigen. Berkshire Hathaway dürfte dann auch weiter an Bord bleiben.

T-Mobile US

T-Mobile US bietet einen US-weiten 5G-Service, die neueste Mobilfunktechnologie, die in den USA weit verbreitet ist. Nur T-Mobile, AT&T und Verizon bieten diesen Service US-weit an. T-Mobile hat lange Zeit Wettbewerbsvorteile erzielt, indem es niedrigere Preise angeboten und Marktanteile gewonnen hat. Einen noch größeren Schritt machte das Unternehmen, als es sowohl den Kundenstamm als auch das Spektrum des rivalisierenden Anbieters Sprint übernahm. Laut Evercore kontrolliert T-Mobile jetzt etwa 29 % des Mobilfunkmarktes.

Lizenziertes Spektrum, das dem Eigentümer die Kontrolle über eine Frequenz in einem bestimmten geografischen Gebiet gibt, ermöglicht eine größere Mobilfunkabdeckung. Das Unternehmen hat mit Geschäftskunden zu tun, die in der Regel einen größeren Wert auf Qualität legen. Dank des zusätzlichen Spektrums von Sprint und der jüngsten Frequenzversteigerungen kann T-Mobile nun seine Servicequalität verbessern. So dürfte man wohl höherwertige Kunden anziehen.

Trotz dieser Herausforderung legt T-Mobile weiter zu. T-Mobile konnte im Jahr 2020 netto 5,6 Millionen neue Kunden gewinnen, was besser ist als die 1,6 Millionen Neukunden von AT&T im gleichen Zeitraum.

Nichtsdestotrotz konnte das Unternehmen bei der Cashflow-Generierung nicht mit Verizon oder AT&T mithalten. T-Mobile generierte im Jahr 2020 einen freien Cashflow in Höhe von 3 Milliarden USD, gegenüber 27,5 Milliarden USD für AT&T und 23,6 Milliarden USD für Verizon.

Mit seinen massiven Investitionen in die Ausrüstung zum Aufbau eines 5G-Netzwerks bleibt der Cashflow des Unternehmens kritisch. T-Mobile gab im Jahr 2020 11 Milliarden USD für Sachanlagen aus. Während AT&T und Verizon ebenfalls viel in diesem Bereich ausgeben, haben die Ausgaben für die Ausrüstung ihre Cashflows nicht so stark beeinträchtigt. Außerdem zahlt die T-Mobile-Aktie im Gegensatz zu ihren Konkurrenten keine Dividende.

Dies hat die T-Mobile-Aktie jedoch nicht davon abgehalten, im letzten Jahr um 65 % zu steigen. Damit wurde der Anstieg von Verizon (+10 %) und der Rückgang von AT&T (-5 %) im gleichen Zeitraum weit übertroffen.

Angesichts dieser Performance versteht man, warum Buffett trotz seiner Vorliebe für Dividendenaktien die 4,5 bzw. 7 % von Verizon und AT&T in den Hintergrund stellt. Wenn T-Mobile seine Konkurrenten weiterhin sowohl beim Preis als auch bei der Qualität unter Druck setzen kann, könnte die Outperformance sicherlich weitergehen.

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

Bis zu 130 Mrd. US-Dollar investiert Investorenlegende Warren Buffett in nur ein einziges Unternehmen. Das zeugt von riesigem Vertrauen in das Zukunftspotential.

Buffett hat so einige Mega-Milliardeninvestments in seinem Portfolio. Wir haben sie näher analysiert, und angesehen, inwieweit sie sich zum Nachahmen eignen.

Du kannst alle Details und unsere Tipps dazu erfahren, indem du unseren kostenlosen Spezialreport hier anforderst.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway, MercadoLibre und PagSeguro Digital, besitzt Aktien von Stoneco LTD und empfiehlt Aktien von T-Mobile US und Verizon Communications. Will Healy besitzt Aktien von Berkshire Hathaway. Dieser Artikel erschien am 18.3.2021 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

Wo du jetzt 1.000 EUR investieren kannst

Anlage-Experte Bernd Schmid von Stock Advisor Deutschland hat soeben seine 5 Top Aktien veröffentlicht, in die du seiner Meinung nach jetzt investieren kannst. Immerhin schlägt Stock Advisor Deutschland den Markt um den Faktor 3.

Tausende von Anlegern vertrauen deshalb bereits seinen Aktien-Empfehlungen, von denen sich viele bereits verdoppelt, verdreifacht oder sogar vervielfacht haben. Plus: 6 Monate nutzen, nur 3 Monate zahlen.

Teste jetzt 30 Tage lang Stock Advisor Deutschland und erhalten sofortigen Zugriff auf alle aktuellen Kaufempfehlungen und Inhalte!

Klick hier für alle Details!