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Warum nur fällt die Teamviewer-Aktie?

Foto: Getty Images

Teamviewer (WKN: A2YN90)-Aktien sind von ihrem Hoch im Juli 2020 bei 53,62 Euro bereits über 29,7 % gefallen (22.03.2021). Gerade wenn die Geschäfte eines Unternehmens sehr gut laufen, fragen sich vor allem Börsenbeginner häufig: „Warum fällt die Aktie nur?“

Teamviewer gehört mit seinem Software-Geschäft ohne Zweifel zu den wachstumsstarken Unternehmen. 2020 lag die Nettogewinnmarge sogar bei 22,6 % und auch in diesem Jahr erwartet es ein Umsatzwachstum von 29 bis 33 %. Warum fällt der Kurs trotzdem?

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1. Die Teamviewer-Aktie ist teuer

Wenn Unternehmen neu an die Börse kommen, sind sie zunächst meist sehr hoch bewertet. Alle Beteiligten möchten schließlich mit dem Börsengang maximale Erlöse erzielen. Auch aus diesem Grund kommen bei derzeit hohen Bewertungen und steigenden Kursen viele neue Firmen an den Markt.

Teamviewers Bewertung hat sich zwar aufgrund der letzten Kursrückgänge schon etwas normalisiert, ein Schnäppchen ist die Aktie deshalb aber auch heute nicht. Dieser Umstand könnte ein Grund dafür sein, warum sich der Hauptanteilseigner Permira nicht nur zum Börsengang, sondern auch zuletzt wieder stärker von Teamviewer-Anteilen getrennt hat.

2. Teamviewers Gewinnmarge könnte sinken

Aktien mit hohen Bewertungen steigen nur dann weiterhin stark, wenn sie möglichst immer noch schneller wachsen und ihre Prognosen übertreffen. Teamviewer wird dies in diesem Jahr aber sehr wahrscheinlich nicht gelingen.

So gab das Unternehmen zuletzt die Unterzeichnung eines Sponsorenvertrages mit dem Fußballclub Manchester United bekannt. Er läuft über fünf Jahre und wird ihn pro Saison schätzungsweise 55 Mio. Euro kosten. Offizielle Angaben zur Höhe der Ausgaben wurden noch nicht bekannt.

Teamviewer hat parallel zur Meldung seine bereinigte EBITDA-Prognose von 55 bis 57 % auf 49 bis 51 % reduziert. Wenn wir uns einmal vor Augen führen, dass der Gewinn im letzten Jahr 103 Mio. Euro betrug, wird klar, dass die zusätzlichen Ausgaben eine deutliche Belastung darstellen werden. Auch mittelfristig geht das Unternehmen von einer geringeren bereinigten EBITDA-Marge von jetzt 50 % aus.

Was sich der Software-Anbieter verspricht

Teamviewer sieht den Sponsorenvertrag natürlich als Investment, das sich möglichst lohnen soll. So wird eine Stärkung der Marke, eine höhere Sichtbarkeit und infolgedessen eine deutliche Umsatzsteigerung erwartet. Wenn das Engagement schließlich in höheren Gewinnen mündet, hätten sich die Ausgaben für das Unternehmen gelohnt.

Manchester United besitzt rund um den Globus etwa 1,1 Mrd. Fans, sodass die Marke Teamviewer nicht nur bei Geschäftsstunden an Bekanntheit zulegen sollte. „Wir freuen uns sehr über die großartige Partnerschaft mit diesem legendären Fußballclub. Sie wird die internationale Bekanntheit unserer Marke weiter steigern und wesentlich dazu beitragen, unser umfassendes Lösungsportfolio über alle Kundengruppen hinweg noch besser zu vermarkten“, so Teamviewers Vorstandsvorsitzender Oliver Steil.

Fazit

Gerade wenn Aktien hoch bewertet sind, genügt eine kleine Prognosekürzung, um sie fallen zu lassen. Dennoch verfügt Teamviewer über ein Geschäft, dass längerfristig weiterhin Perspektive besitzen sollte.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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