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3 starke Value-Aktien, die dich im März (und darüber hinaus) reicher machen werden

Foto: Getty Images

Seit mehr als einem Jahrzehnt lassen Wachstumsaktien die konservativeren Value-Aktien im Staub zurück. Historisch niedrige Kreditzinsen und eine rekordverdächtig lange Hausse haben den Appetit der Anleger geweckt, die nach bahnbrechenden Wachstumsraketen suchen.

Eine Studie der Bank of America/Merrill Lynch, die einen Zeitraum von 90 Jahren (1926–2015) umfasst, zeigt jedoch, dass sich Value-Aktien auf lange Sicht besser entwickelt haben. Darüber hinaus haben Value-Aktien in den ersten Jahren einer wirtschaftlichen Erholung historisch gesehen besser abgeschnitten. Angesichts des Shiller-Kurs-Gewinn-Verhältnisses des S&P 500, das so hoch ist wie seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr, könnte eine Konzentration auf Substanzwerte durchaus gerechtfertigt sein.

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In den ersten Märzwochen erweisen sich die folgenden drei Aktien als besonders attraktiv und sind mehr als in der Lage, Anleger um einiges reicher zu machen.

1. AGNC Investment Corp.

Die erste Aktie, die Value-Investoren in Betracht ziehen sollten, um sie in ihr Portfolio aufzunehmen, ist der Hypotheken-Immobilien-Investment-Trust (wir haben es also kurz mit einem REIT zu tun) AGNC Investment Corp. (WKN: A2AR58).

Ohne allzu technisch zu werden, sind Hypotheken-REITs Unternehmen, die sich Geld zu allgemein niedrigen kurzfristigen Zinssätzen leihen und Vermögenswerte (z. B. hypothekarisch gesicherte Wertpapiere, abgekürzt MBS) kaufen, die langfristig höhere Renditen aufweisen. Die Differenz zwischen der Rendite, die sie erhalten, und der Rendite, die sie für die Kreditaufnahme zahlen, wird als Nettozinsmarge (NIM) bezeichnet. Je größer die NIM ist, desto mehr Geld verdienen Hypotheken-REITs. Ziemlich simpel, oder?

Das Wichtigste für Hypotheken-REITs wie AGNC Investment ist die Zinskurve. Wenn die Zinskurve abflacht oder die Federal Reserve schnelle Zinsänderungen vornimmt, sehen Hypotheken-REITs oft ihre NIM schrumpfen. Im Vergleich dazu steigt die NIM, wenn die Zinskurve steiler wird, was oft in den ersten Jahren einer wirtschaftlichen Erholung der Fall ist. Da die Zinskurve steiler wird, sollte AGNC in der Lage sein, die Hebelwirkung zu seinem Vorteil zu nutzen, um seine Gewinne weiter zu steigern.

Etwas anderes, was Investoren an AGNC interessant finden könnten, ist, dass es fast ausschließlich in sogenannte Agency-only-Wertpapiere investiert. Das bedeutet, dass die MBS, die AGNC kauft, im Falle eines Ausfalls von der amerikanischen Bundesregierung abgesichert sind. Obwohl Agency-Assets niedrigere Renditen als Non-Agency-Wertpapiere haben, erlaubt diese zusätzliche Sicherheit AGNC, mit Zuversicht ein gewisses Maß an Fremdkapital zur Hebelung einzusetzen.

AGNC beendete die letzte Woche 10 % unter dem Buchwert und ist auf dem besten Weg, geduldigen Anlegern eine herzhafte jährliche Rendite von 9 % zu zahlen. Aus meiner Sicht kann man relativ sorgenfrei auf diese Aktie setzen, in einem Markt, der ansonsten sehr volatil ist.

2. SSR Mining

Es gibt vielleicht keine Branche, in der Value-Aktien derzeit mehr bewegen als im Goldbergbau. Goldaktien sind seit Jahresbeginn unter den Hammer gekommen und sehen jetzt wie echte Schnäppchen aus. Wenn du auf der Suche nach einer günstigen Aktie bist, die du in dein Portfolio aufnehmen kannst, könnte SSR Mining (WKN: A2DVLE) das Unternehmen sein, das du vielleicht in Betracht ziehen möchtest.

Bis zu einem gewissen Grad sind alle Bergbauunternehmen den zugrunde liegenden Metallen, die sie fördern, regelrecht ausgeliefert. Seit dem Höchststand vor sieben Monaten ist der Goldpreis pro Unze um etwa 300 Dollar gefallen. Dennoch liegt er immer noch deutlich über dem Niveau, das er über weite Strecken des letzten Jahrzehnts hatte, und die Aussichten bleiben glänzend. Die quantitativen Lockerungsmaßnahmen der US-Notenbank (d. h. der monatliche Ankauf von Staatsanleihen) in Verbindung mit den anhaltenden fiskalischen Stimulierungsmaßnahmen werden wahrscheinlich die Geldmenge in den USA ausweiten und den US-Dollar unter Druck setzen. Da der US-Dollar und Gold in einem umgekehrten Verhältnis zueinander stehen, ist dies ein gutes Zeichen für das gelbe Metall.

Neben einem höheren Goldpreis profitiert SSR Mining auch von der Fusion mit der türkischen Alacer Gold. Der Deal, der letztes Jahr abgeschlossen wurde, hat das Produktionspotenzial von SSR auf 720.000 bis 800.000 Unzen Goldäquivalent (GEO) pro Jahr nahezu verdoppelt. Mehr als 85 % dieser Produktion sind Gold, wobei die Puna-Betriebe in Argentinien auch zwischen 6 und 7 Millionen Unzen Silber im Jahr 2021 liefern werden.

Zwar sind die All-in Sustaining Costs (AISC) von SSR Mining mit 1.050 bis 1.110 Dollar pro Goldunze im Jahr 2021 etwas höher als bei vielen Mitbewerbern. Doch dies hat auch damit zu tun, dass das Unternehmen die Investitionen in sein langjähriges Flaggschiff, die Marigold-Mine, erhöht und die Entwicklung der Copler-Mine von Alacer vorantreibt. Selbst mit diesen höheren AISC rechnet das Management von SSR mit einem freien Cashflow von 450 Mio. US-Dollar in jedem der nächsten zwei Jahre.

Wir sollten auch nicht vergessen, dass SSR Mining eine der gesündesten Bilanzen in der gesamten Goldindustrie hat. Das Unternehmen beendete das Jahr mit 860 Mio. US-Dollar an Barmitteln und Äquivalenten und einer Netto-Cash-Position von 457 Mio. US-Dollar. Das Unternehmen wird außerdem am 31. März 2021 erstmals eine vierteljährliche Dividende in Höhe von 0,05 US-Dollar zahlen.

Investoren können SSR Mining für etwa das 7-Fache des Gewinns je Aktie im Jahr 2021 und etwa das 4-Fache des Cashflows erwerben.

3. Teva Pharmaceutical Industries

Schließlich können geduldige Value-Investoren reicher werden, indem sie den Marken- und Generika-Entwickler Teva Pharmaceutical Industries (WKN: 883035) in ihr Portfolio aufnehmen.

Lass uns nicht um den heißen Brei herumreden: Eine Aktie fällt nicht um fast 90 %, ohne dass sie einige ernsthafte Fehler aufweist. Vor ein paar Jahren hat Teva für den Generikahersteller Actavis zu viel bezahlt und das frühere Managementteam hatte mit Bestechungsvorwürfen zu kämpfen. In jüngster Zeit sieht sich das Unternehmen mit einer Preisschwäche bei Generika und einer Vielzahl von Klagen konfrontiert. Diese reichen von Preisabsprachen bei Generika bis hin zu seiner Rolle in der Opioid-Krise. Es gibt triftige Gründe dafür, dass Teva seit 2016 unter Beschuss steht.

Aber es gibt noch mehr Gründe dafür, dass wir einen echten Turnaround erleben werden. Der größte Faktor für Teva ist sein CEO, Kare Schultz. Schultz ist ein Turnaround-Spezialist, der das Unternehmen im November 2017 übernommen hat und voraussichtlich bis mindestens November 2023 im Unternehmen bleiben wird. Während seiner Amtszeit ist die Nettoverschuldung von Teva von über 34 Mrd. US-Dollar auf weniger als 24 Mrd. US-Dollar bis Ende 2020 gesunken. Erreicht wurde dies durch den Verkauf von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Vermögenswerten, die Senkung der Betriebskosten um jährlich rund 3 Mrd. US-Dollar und die Verwendung des operativen Cashflows zur Schuldentilgung. Bis Ende 2023 könnte die Nettoverschuldung unter 15 Mrd. US-Dollar liegen.

Neben Schultz scheint Teva auch eine seiner größten Hürden zu überwinden: den Verlust der Exklusivität für das Blockbuster-Medikament Copaxone gegen Multiple Sklerose. Einst ein Medikament, das jährlich 4 Mrd. US-Dollar einbrachte, soll Copaxone im Jahr 2021 nur noch 1,05 Mrd. US-Dollar Umsatz generieren. Die gute Nachricht ist, dass das Wachstum von Austedo und Ajovy die jährlichen Umsatzrückgänge bei Copaxone mehr als ausgleicht.

Mit einem erwarteten 2021er-Kurs-Gewinn-Verhältnis von nur 4 sieht Teva so aus, als ob ein Worst-Case-Szenario bereits eingepreist ist. Aber wenn Schultz mit dem Justizministerium einen Vergleich über die verbleibenden Klagen aushandeln kann, ohne dass das Unternehmen viel von seinem kostbaren Bargeld ausgeben muss, könnte sich die Aktie von Teva schnell verdoppeln.

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Dieser Artikel wurde von Sean Williams auf Englisch verfasst und am 03.03.2021 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.Sean Williams besitzt Aktien von Bank of America, SSR Mining Inc. und Teva Pharmaceutical Industries. The Motley Fool hat keine Position in den genannten Aktien.

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