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3 Gründe, warum du die Royal-Dutch-Shell-Aktie nicht wegen der Dividende kaufen solltest

Foto: The Motley Fool

Bei der Royal-Dutch-Shell-Aktie ist es in diesem Monat wieder so weit: Es ist Zahltag. Gemeint ist natürlich das Zahldatum, das nicht zu verwechseln ist mit dem Ex-Dividenden-Datum. Zwischen den beiden Daten liegen immerhin ca. vier Wochen.

Wie auch immer: Solltest du die Royal-Dutch-Shell-Aktie wegen der Dividende kaufen? Solltest du überhaupt eine Aktie für die Dividende kaufen? Vermutlich nicht. Bei dem britisch-niederländischen Öl- und Erdgasmulti könnte es jedoch besonders angebracht sein, etwas kritisch zu sein. Ich habe jedenfalls drei Gründe, warum das jetzt nicht für eine Investitionsthese ausreichend ist.

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Royal-Dutch-Shell-Aktie: Bisschen wenig, oder?

Bei der Royal-Dutch-Shell-Aktie erhalten Investoren inzwischen eine Quartalsdividende von 17,35 US-Cent. Gemessen an einem aktuellen Aktienkurs von ca. 17,26 Euro je A-Aktie, beziehungsweise 15,98 Euro je B-Aktie liegt die Dividendenrendite damit bei ca. 3,35 % (A-Aktie) beziehungsweise 3,64 % (B-Aktie). Das sind Werte, die vergleichsweise gering sind.

Für Foolishe Investoren, die die hohen Dividenden im Öl- und Erdgas-Segment suchen, bietet die Royal-Dutch-Shell-Aktie daher nicht mehr ein so gigantisches Potenzial beim passiven Einkommen. Das ist ein erster Grund, weshalb diese Aktie vielleicht nicht mehr für die Dividende primär geeignet ist. Es gibt allerdings auch noch wichtigere, entscheidendere Gründe.

Mit der Konstanz ist es vorbei

Bei der Royal-Dutch-Shell-Aktie ist es außerdem vorbei mit der beeindruckenden Historie. Das Management hinter dem britisch-niederländischen Öl- und Erdgasmulti hat im letzten Jahr die eigene Dividende gekürzt. Das heißt: Das erste Mal seit ca. 75 Jahren ist die Ausschüttung gekappt worden. Nicht bloß, dass so manche Investitionsthese mit dem Bruch der Konstanz beendet worden ist. Nein, auch qualitativ ist diese Kürzung bemerkenswert gewesen.

Die Dividende lag zuvor schließlich bei 0,47 US-Dollar, was zeigt: Die Ausschüttung liegt derzeit noch immer um ca. 63 % unter dem ursprünglichen Niveau. Die Royal-Dutch-Shell-Aktie hat daher aus nachvollziehbaren Gründen mit der eigenen Historie gebrochen. Trotzdem: Eine Investitionsthese, die auf der Dividende basiert, könnte auch deshalb gefährlich sein.

Ist die Dividende jetzt leistbar?

Ein dritter Grund, weshalb die Royal-Dutch-Shell-Aktie womöglich kein Kauf wegen der Dividende ist, hängt mit der Frage zusammen, wie nachhaltig die eigene Dividende ist. Fest steht jedenfalls: Das Geschäftsjahr 2020 ist mit einem hohen Verlust beendet worden. Das zeigt, dass die Ausschüttung eigentlich aus der Substanz gezahlt wird.

Derzeit könnte der Ölmarkt wieder etwas mehr im Gleichgewicht sein. Gemessen an einem Kursniveau von über 60 US-Dollar je Barrel Brent und WTI sollte der britisch-niederländische Konzern zumindest auf bereinigter Basis profitabel sein. Sowie einen gesunden, freien Cashflow generieren. Trotzdem bleibt das Risiko bestehen, dass die Preise von Öl einbrechen könnten.

Royal-Dutch-Shell-Aktie: Nicht wegen der Dividende kaufen!

Die Royal-Dutch-Shell-Aktie sollten Foolishe Investoren daher nicht wegen der Dividende kaufen. Zumindest nicht meiner Meinung nach. Grundsätzlich könnte es einen Turnaround geben. Ja, womöglich auch eine längerfristige Erholung. Allerdings steht dem Konzern auch ein schwerwiegender Konzernumbau bevor. Das zeigt: Die Perspektive könnte mittel- bis langfristig weiterhin schwierig bleiben.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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