The Motley Fool
Werbung

Wieso die Inflation so schwer vorherzusagen ist

Foto: Getty Images

Weltweit haben Regierungen die Spendierhosen an und im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen von Pandemie und Lockdowns fließen die Milliarden und Billionen so schnell, dass einem schwindelig werden kann. Die Zentralbanken helfen zusätzlich mit extra lockerer Geldpolitik nach.

Das viele neue Geld im Markt lässt die Angst vor einer starken Inflation aufkeimen. Das ist nur verständlich, schließlich ist es vor allem langfristig eine große Gefahr für Sparer und Anleger, dass sie mit ihrem Geld immer weniger kaufen können.

3 Aktien, die jetzt von der Digitalisierung der Welt profitieren Das Coronavirus verändert nachhaltig die Welt, in der wir leben. Die Digitalisierung der Welt ist nicht mehr aufzuhalten und erfährt aktuelle eine massive Beschleunigung. The Motely Fool hat jetzt 3 Unternehmen identifiziert, die von diesem Mega-Trend in 2020 und den kommenden Jahren stark profitieren werden. Für uns Kerninvestments der neuen, digitalen Welt 2.0. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab..

Die ernüchternde Wahrheit ist aber, dass niemand die Inflation wirklich verlässlich vorhersagen kann. Mehr Geld im Umlauf ist zwar von seiner grundlegenden Tendenz inflationsfördernd, aber da unsere Wirtschaft ein komplexes System ist, gibt es quasi nie einfache und verlässliche kausale Zusammenhänge.

Ich könnte mir vorstellen, dass die vielen Rettungspakete sogar einer stärkeren Inflation eher entgegenwirken. Der Grund: Ich schaue nicht so stark auf die Geldmenge, sondern mehr auf Angebot und Nachfrage am Markt.

Der Reisemarkt ist für mich ein gutes Beispiel, denn mit Finanzhilfen werden Hotels und Fluglinien gerettet, wodurch dann in Zukunft wieder ein großes Angebot und somit Preisdruck unter den Wettbewerbern vorherrschen sollte. Hätten wir die Fluglinien sich selbst überlassen, wäre die Branche radikal geschrumpft und könnte dann bei wieder starker Nachfrage dank der Angebotsknappheit üppige Preise verlangen.

Dass man Inflation ohnehin nicht herbeiwünschen kann, zeigt der Blick nach Japan. Dort versucht man seit Jahrzehnten im Großen und Ganzen vergebens der Deflation zu entkommen.

Ich will mit diesen Überlegungen in keiner Weise sagen, dass ich mir sicher sein kann, wie die zukünftige Inflation aussieht. Sie sollten nur zeigen, dass es unheimlich schwer ist, Vorhersagen zu treffen. Es ist wahrscheinlich besser, sich generell einfach mit Investitionen mit realem (also nach Inflation) Renditepotenzial wie Aktien oder auch Immobilien zu beschäftigen, und dann die Inflation so zu nehmen, wie sie eben kommt.

Schauen wir uns die Top-Artikel von Fool.de der letzten Woche an!







Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

Bis zu 130 Mrd. US-Dollar investiert Investorenlegende Warren Buffett in nur ein einziges Unternehmen. Das zeugt von riesigem Vertrauen in das Zukunftspotential.

Buffett hat so einige Mega-Milliardeninvestments in seinem Portfolio. Wir haben sie näher analysiert, und angesehen, inwieweit sie sich zum Nachahmen eignen.

Du kannst alle Details und unsere Tipps dazu erfahren, indem du unseren kostenlosen Spezialreport hier anforderst.

Wo du jetzt 1.000 EUR investieren kannst

Anlage-Experte Bernd Schmid von Stock Advisor Deutschland hat soeben seine 5 Top Aktien veröffentlicht, in die du seiner Meinung nach jetzt investieren kannst. Immerhin schlägt Stock Advisor Deutschland den Markt um den Faktor 3.

Tausende von Anlegern vertrauen deshalb bereits seinen Aktien-Empfehlungen, von denen sich viele bereits verdoppelt, verdreifacht oder sogar vervielfacht haben. Plus: 6 Monate nutzen, nur 3 Monate zahlen.

Teste jetzt 30 Tage lang Stock Advisor Deutschland und erhalten sofortigen Zugriff auf alle aktuellen Kaufempfehlungen und Inhalte!

Klick hier für alle Details!