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Top-Aktien für März

Foto: Getty Images

In den Augen unserer Autoren könnten diese Top-Aktien für März spannende Investitionsmöglichkeiten für langfristige Investoren darstellen.

Ralf Anders: Siemens Energy

Siemens Energy (WKN: SGAP07), das sind die mit den klobigen fossilen Turbinen, richtig? Ja, aber das ist nur die halbe Wahrheit. Seit das langjährige Problemsegment in die Selbständigkeit entlassen wurde, scheint es nur so vor Energie zu strotzen. Fast im Wochentakt werden spannende Initiativen auf den Weg gebracht.

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Gemeinsam mit der BASF und Linde Engineering wird jeweils das Thema CO2-Reduzierung im industriellen Umfeld in Angriff genommen und mit Air Liquide soll die PEM-Elektrolyse groß herauskommen in Europa. Gleichzeitig werden Offshore-Turbinen und Elektrolyse optimal aufeinander abgestimmt, während mit Porsche synthetische Kraftstoffe nachhaltig im Großmaßstab produziert werden sollen.

Am 19. März auf dem Hydrogen Day wird das Management sicherlich noch mehr zu berichten haben, sodass Siemens Energy diesen Monat im Rampenlicht stehen könnte.

Ralf Anders besitzt Aktien von Siemens Energy.


Caio Reimertshofer: Walt Disney

Man könnte argumentieren, dass der Aktienkurs von Walt Disney (WKN: 855686) bereits zu weit gelaufen ist. Immerhin hatte das Unternehmen über das letzte Jahr aufgrund von Corona Probleme, Umsätze mit seinen Themenparks, Kreuzfahrten und dem Filmgeschäft zu generieren. Warum also notiert die Aktie sogar höher als vor der Coronakrise?

Mittlerweile dürfte es kein Geheimnis sein, dass der hauseigene Streaming-Dienst Disney+ sehr gut angelaufen ist. Im ersten Quartal für 2021 konnte Walt Disney bereits knapp 95 Mio. Abonnenten für den Dienst aufweisen. Eine beeindruckende Zahl, auch wenn das Wachstum hier sicherlich von Corona profitiert hat.

Trotz des aktuellen Kurshochs empfinde ich die Aktie als spannenden Pick für die Watchlist oder das eigene Depot. Mit den vielen eigenen Franchises wird Disney noch viel beliebten Content produzieren und weitere Abonnenten anlocken können. Das allein klingt vielversprechend und wir dürfen nicht vergessen, dass auch die Themenparks irgendwann wieder öffnen.

Caio Reimertshofer besitzt keine Aktien von Walt Disney.


Florian Hainzl: Prosus

Ich bin seit Oktober 2019 Aktionär von Naspers (WKN: 906614). Kurz zuvor hat Naspers das Unternehmen Prosus (WKN: A2PRDK) an die niederländische Börse gebracht. Damit wollte Naspers zwei Probleme adressieren. Das Unternehmen ist zu groß geworden für die heimische Börse in Südafrika. Daneben wollte man den Abschlag zur größten Beteiligung Tencent (WKN: A0YHJ8) reduzieren. In den letzten Wochen habe ich wiederum einige Beteiligungen von Tencent und Trends rund um das Unternehmen untersucht und bin jetzt noch überzeugter.

Durch die gute Entwicklung von Tencent im letzten Jahr und die damit verbundene Kettenreaktion ist Naspers immer noch zu groß für die südafrikanische Börse. Der Discount gegenüber dem Anteil an Tencent hat sich sogar vergrößert. Dieses Problem in den Griff zu bekommen, wird noch länger dauern. Daher kaufe ich jetzt zusätzlich Aktien von Prosus, um der positiven Entwicklung von Tencent direkter folgen zu können und trotzdem von einem Discount zu profitieren. 

Florian Hainzl besitzt Aktien von Prosus und Napsers.


Peter Roegner: Walmart

Nach den letzten Quartalszahlen hat die Aktie der amerikanischen Supermarktkette Walmart (WKN: 860853) 6,5 % verloren – für ein so großes Unternehmen ist das sehr viel.

Ein um 7 % höherer Quartalsumsatz (ein Rekordwert von 152,1 Mrd. US-Dollar) konnte die Wall Street ebenso wenig überzeugen wie die 48. Dividendenerhöhung in Folge oder ein neues Aktienrückkaufprogramm über 20 Mrd. US-Dollar in den nächsten zwei Jahren.

Von diesem Rückgang hat sich die Walmart-Aktie noch nicht wieder erholt; sie notiert immer noch auf dem Niveau von 137 US-Dollar (Stand: 22. Februar 2021).

Für Foolishe Anleger ergibt sich somit die Gelegenheit, bei einem der Top-Unternehmen der USA günstig zugreifen zu können. Walmart wird sich sicher nicht in kurzer Zeit verzehnfachen, aber die Aktie verleiht jedem Depot Stabilität und überzeugt mit einer sicheren und stetig wachsenden Dividende.

Peter Roegner besitzt keine Aktien von Walmart.


Stefan Naerger: Bumble

Vor wenigen Tagen hat auch die Dating-Plattform Bumble (WKN: A2QMTA) ihren Börsengang erlebt. Das will ich mir im März doch einmal genauer anschauen. Vor allem, da mir Konkurrent Match Group allmählich zu teuer wird.

Online-Dating ist der Krisengewinner des letzten Jahres. Rund 2,4 Mrd. US-Dollar flossen 2020 in die Kassen von Tinder-Entwickler Match Group. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis von 16 geht für einen Krisengewinner in Ordnung. 

Börsenneuling Bumble bietet allerdings ein KUV von 11. Bei einem praktisch identischen Geschäftsmodell. Da bleibt eigentlich nur die Frage zu klären, ob der Markt groß genug für zwei Dating-Riesen ist. Aber ja! Es wäre nicht das erste Mal, dass sich am Ende einer Pionierphase zwei große Spieler die Bälle zuspielen.

Stefan Naerger besitzt keine Aktien von Bumble oder Match Group.


Frank Seehawer: Twilio

Mein Favorit für den Monat März 2021 ist Twilio (WKN: A2ALP4). Das Unternehmen betreibt eine cloudbasierte Kommunikationsplattform, welche in Zeiten der Corona-Pandemie stark gefragt ist.

Erst kürzlich veröffentlichte der SaaS-Anbieter die Zahlen für das vierte Quartal 2020, die gleich mal besser ausfielen als erwartet. Die Umsätze erhöhten sich um 65 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Wachstum konnte damit weiter zulegen. 

Die veröffentlichten Zahlen kamen gut bei den Marktteilnehmern an, weshalb die Aktie auch ein neues Allzeithoch überschritt. Das Momentum der Aktie ist gut und könnte auch im März positiv bleiben.

Frank Seehawer besitzt keine Aktien von Twilio.


Vincent Uhr: Münchener Rück

Wird es Zeit, wieder etwas Tempo aus dem Aktienmarkt herauszunehmen? Falls ja, dürfte die Aktie der Münchener Rück (WKN: 843002) dafür eine ideale Lösung sein. Dividenden, moderates Wachstum und eine günstige Bewertung, das umreißt hier den Gesamtmix.

Die Münchener Rück ist ein Urgestein, wenn es um Dividenden geht. Seit über 50 Jahren ist die eigene Dividende schließlich nicht mehr gekürzt worden. Mit einer derzeitigen Dividendenrendite von 4,2 % können Foolishe Investoren zudem ein attraktives, passives Einkommen aufbauen.

Das Jahr 2020 bleibt COVID-19-bedingt zwar durchwachsen. Besserung ist für 2021 jedoch mit einem angestrebten Gewinn in Höhe von 2,8 Mrd. Euro in Sicht. Ab diesem Zeitpunkt sollen Gewinn je Aktie und Dividende zudem im mittleren, einstelligen Prozentbereich wachsen. Die Münchener Rück wird zwar vermutlich niemals ein rasanter Senkrechtstarter, kann jedoch mit defensiver Klasse und soliden Dividenden überzeugen.

Vincent Uhr besitzt Aktien der Münchener Rück.


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Teresa Kersten arbeitet für LinkedIn und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. LinkedIn gehört zu Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Beyond Meat, Microsoft, Netflix, Stitch Fix und Walt Disney.

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