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Gewinnrückgang bei Fresenius Medical Care – Schock oder Chance?

Foto: Getty Images

Das im Dialysebereich tätige Unternehmen Fresenius Medical Care, kurz FMC, (WKN: 578580) hat Anfang Februar an der Börse deutlich Federn gelassen. Nach einer unternehmenseigenen Mitteilung erwarte man pandemiebedingt aktuell einen Gewinnrückgang für das laufende Jahr von bis zu 25 %.

Aktuelle Sondersituation

FMC gehört zur Fresenius-Gruppe (WKN: 578560) und betreut global ca. 10 % der nierenkranken Menschen, die auf Dialysebehandlungen angewiesen sind. Das Unternehmen stellt auch relevante Produkte für diesen Bereich her. Als weltweit führender Anbieter in diesem Segment behandelte es 2019 ca. 345.000 Patienten. Aufgrund einer coronabedingten Übersterblichkeit ab Ende letzten Jahres gehe man nun nach Unternehmensangaben von einem Rückgang von bis zu 10.000 Patienten aus. Dies würde einem Minus von ca. 3 % entsprechen.

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Zudem komme es aufgrund der Pandemie durch zusätzliche Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter zu einer Kostensteigerung. Beide Aspekte werden sich auf das Gesamtergebnis in 2021 auswirken. An dieser Stelle sei kurz erwähnt, dass man unternehmensseitig bei den erwarteten Zahlen für das vergangene Jahr von keinen relevanten Abweichungen ausgeht. Ebenso bestätigte man auch die im Oktober 2020 veröffentlichen Mittelfristziele bis 2025.

Die Zahlen bleiben solide

Vor dem Hintergrund dieses möglichen Gewinnrückgangs lohnt ein Blick auf die Zahlen. Gegen den Wochentrend mit insgesamt steigenden Kursen verlor FMC nach Bekanntgabe der Meldung in der ersten Februarwoche bis zu ca. 12 % seiner Marktkapitalisierung (10.02.2021, maßgeblich für alle Daten).

Ausgehend von einem erwarteten Gewinn je Aktie in 2020 in Höhe von 4,34 Euro wird das Unternehmen gerade mit weniger als dem 14-Fachen dieses Gewinns bewertet. Berücksichtigt man bei diesem Szenario nun den oben genannten Rückgang von 25 %, kommt man aktuell auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von ungefähr 18 und FMC ist auch damit nicht teuer.

Ist das Licht am Ende des Tunnels nun vielleicht nur ein entgegenkommender Zug?

Aus meiner Sicht auf gar keinen Fall, denn die Perspektive stimmt. FMC konnte in den letzten Jahren seine Patientenzahlen sowohl deutlich als auch kontinuierlich steigern, und völlig losgelöst von ethischen Aspekten bleibt hier ein nachhaltiger pandemiebedingter Rückgang erst noch abzuwarten. Sobald die Impfungen Wirkung zeigen, ist eben auch von Kosteneinsparungen auszugehen.

Zudem prüfe das Unternehmen Strukturanpassungen bei den Kosten sowie Restrukturierungsmaßnahmen. Die Auslöser für den Gewinnrückgang sind außerhalb des Unternehmens zu suchen und als vorübergehend einzuschätzen. Somit kann von einer Gewinnsteigerung in den kommenden Jahren ausgegangen werden.

Zahlen mit Perspektive

Unabhängig von den pandemiebedingten Faktoren spricht die demografische Entwicklung mittelfristig für weiter steigende Patientenzahlen. Auch lässt die Ausschüttungsquote von zuletzt ca. 30 % in 2019 Luft für kommende Dividendensteigerungen, die bereits durchgängig seit 1997 erfolgten. Nach zuvor 1,20 Euro je Aktie in 2019 wird für das vergangene Jahr eine Ausschüttung in Höhe von 1,23 Euro erwartet, was aktuell einer Dividendenrendite von etwas über 2 % entspricht.

Das Unternehmen steigert zudem weiter seine Forschungsausgaben und verfügt über ein erprobtes Geschäftsmodell mit hohen Markteintrittsbarrieren. Für mich bleibt das Unternehmen trotz des aktuellen Gegenwindes ein Zukunftswert mit einer attraktiven Basis für langfristige Investoren und damit auch ein wichtiger Baustein der Fresenius-Gruppe.

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Mark Merz besitzt Aktien von Fresenius und Fresenius Medical Care. The Motley Fool empfiehlt Fresenius.

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