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Aus diesem Grund werde ich keine Aktien von Intel kaufen!

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Investierst du in ETFs (Exchange-Traded Funds), hast du den Vorteil einer leicht zu erreichenden Risikostreuung. Der große Nachteil besteht jedoch darin, dass du automatisch auch Unternehmen erwirbst, die du lieber meiden möchtest. Denn investierst du beispielsweise in einen ETF auf den bekannten Dow-Jones-Index, kaufst du indirekt auch Unternehmen wie Intel (WKN: 855681).

Wenngleich der Chipentwickler auf eine stolze Vergangenheit blicken kann, mehren sich die Zeichen, dass die Zukunft weniger rosig aussieht. Denn Konkurrenten wie AMD machen Intel das Leben schwer. Des Weiteren gibt es strategische Entscheidungen, die ich als Aktionär nicht nachvollziehen kann. Daher werde ich aktuell keine Aktien von Intel erwerben.

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Mit neuer Strategie zum Erfolg?

Intel kündigte bereits im Sommer 2020 eine neue Strategie an, wonach ein Großteil der entwickelten Chips im Ausland produziert werden sollen. Zunächst ist diese Strategie aus Kostengründen nachvollziehbar.

Denn Hersteller wie Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (WKN: 909800) (TSMC) sind auf die Produktion spezialisiert. Durch hohe Produktionsmengen kann TSMC vergleichsweise kostengünstig produzieren. Da auch Konkurrenten wie AMD und Nvidia teilweise ihre Produktion an TSMC auslagern, ist es verständlich, dass Intel Ähnliches plant. Nichtsdestotrotz kann diese Entwicklung der US-Regierung nicht gefallen. Denn dadurch verlagert ein weiterer Chipentwickler seine Produktion nach Asien.

Derzeit besteht wohl auch keine Gefahr von Lieferengpässen, denn Taiwan pflegt gute Beziehungen in die USA. Doch auch China verfügt über eine steigende Nachfrage an Hochleistungschips. Daher könnte China ein Interesse daran haben, priorisiert behandelt zu werden, und könnte eine politische Einflussnahme ausüben.

Daher wäre Intel vermutlich gut beraten gewesen, die Produktion in den USA zu stärken. Denn langfristig könnten sich Produktionskooperationen mit AMD und Nvidia bezahlt machen.

Bewertung von Intel

Angesichts übermächtiger technologischer Konkurrenz und fragwürdigen strategischen Entscheidungen ist es kein Wunder, dass die Intel-Aktie derzeit günstig bewertet ist. Denn das KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) beträgt gerade einmal 13,97 für das Geschäftsjahr 2021 (Stand: 15.02.2021, maßgeblich für alle Kennzahlen). Ein sehr geringer Wert für einen Chipentwickler.

Wie günstig dieser Wert ist, wird deutlich erkennbar, wenn man die Bewertung von AMD (54,43) und Nvidia (65,89) heranzieht. Doch als ein Schnäppchen würde ich die Bewertung nicht bezeichnen. Denn in den nächsten Jahren wird erwartet, dass es nahezu kein Gewinnwachstum geben wird. Sollten die Gewinne sogar rückläufig ausfallen, könnte sich die Intel-Aktie als klassische Value-Falle herausstellen.

Fazit

Meiner Meinung nach wäre Intel gut beraten, die Chipproduktion in den USA zu forcieren. Denn langfristig könnte man als Chipproduzent ein großes Auftragsvolumen durch heimische Chipentwickler an Land ziehen. Dies könnte vor allem dann interessant werden, wenn China zunehmend Druck auf Taiwan ausüben sollte. Denn dadurch könnte TSMC Aufträge aus China priorisieren. Zweifelsohne hätte auch die US-Regierung ein Interesse daran, die Abhängigkeit von Asien in diesem Sektor zu reduzieren.

Daher ist die Strategieänderung Intels, in der Zukunft die Chipproduktion zunehmend auszulagern, unverständlich. Denn damit gibt man Kernkompetenzen aus der Hand und stellt sich Chipentwicklern wie Nvidia und AMD im Bereich der Chipentwicklung. Unvorteilhaft, wenn man bedenkt, dass diese Konkurrenten über klare Technologievorteile verfügen.

Aus diesem Grund ist die Intel-Aktie aus meiner Sicht derzeit kein Kauf. Denn auch eine attraktive Dividendenrendite von ca. 2,6 % p. a. tröstet mich nicht über die Tatsache hinweg, dass aus meiner Sicht strategische Fehler begangen wurden.

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Michael besitzt Aktien von Taiwan Semiconductor Manufacturing Company. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von NVIDIA und Taiwan Semiconductor Manufacturing Company und empfiehlt Intel.

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