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Gazprom & Nord Stream 2: Der Druck steigt, aber wo …?

Foto: Gazprom

Gazprom (WKN: 903276) und Nord Stream 2 hatten zuletzt wieder einen deutlich positiveren Newsflow. Das wichtige EU-Projekt hat bei vielen politischen Vertretern innerhalb Europas Bestätigung gefunden. Das könnte die hiesigen Diskussionen beenden.

Auch gab es weitere Meldungen zum Baufortschritt. Offenbar könnte Nord Stream 2 sogar noch in diesem Jahr in Betrieb gehen. Wobei eine solche Prognose noch mit Vorsicht genossen werden sollte. Immerhin: Der Bau dürfte bis zum Sommer in seine finale Phase gehen.

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Nord Stream 2 bleibt jedoch auch an der Front der US-Sanktionen ein brandheißes Thema. Wie jetzt berichtet wird, könnte der Druck ein weiteres Mal zunehmen. Bloß wo? Das soll uns im Folgenden ein wenig näher beschäftigen.

Nord Stream 2: Der Druck steigt

Wie jetzt jedenfalls die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, gibt es weitere Wendungen im Fall Nord Stream 2. Demnach haben zwei US-Senatoren vor allem den Druck auf US-Präsident Joe Biden erhöht. So hätten sie gefordert, dass der neue US-Präsident jetzt mit Nachdruck die im Januar verabschiedeten Sanktionen umsetzen soll. Ziel ist weiterhin, den Bau und den Betrieb zu beenden, der nach Ansicht der US-Regierung weiterhin ein schlechter Deal für Europa sei.

Die zwei Senatoren, namentlich Jim Risch und Jeanne Shaheen, haben zudem gefordert, dass das US-Außenministerium die Herausgabe eines Berichts an den Kongress nicht zu verzögern. Dieser Bericht ist augenscheinlich wohl zur Umsetzung der US-Sanktionen erforderlich. Nach Ansicht der Senatoren sei eine Herausgabe bis zum 16. Februar fällig.

Inhaltlich soll es wohl auch um Unternehmen gehen, die mit Sanktionen belegt werden können. Das könnte definitiv zu Druck auf Nord Stream 2 führen sowie auf die Beteiligten. Aber auch der Druck auf US-Präsident Joe Biden nimmt damit relativ zeitnah nach seiner Amtszeit zu. Keine Frage: Die Schlagzeilendichte rund um das EU-Projekt dürfte daher auch in den kommenden Tagen alles andere als weniger werden.

Diplomatie als Lösung geplant

US-Präsident Joe Biden hat bereits erklärt, dass er grundsätzlich kritisch gegenüber dem Projekt Nord Stream 2 steht. Allerdings möchte der US-Präsident zukünftig wieder einen anderen Weg einschlagen: Nämlich den der Diplomatie und der Zusammenarbeit mit Europa. So hieß es sinngemäß, dass es vor konkreten Sanktionen Gespräche mit der EU geben werde, um Optionen auszuloten.

In den letzten Wochen haben sich außerdem auch andere Varianten abgezeichnet. Möglicherweise auch mit einem Kompromiss, bei dem Deutschland in den Import von Gas aus den USA investieren würde. Das hat in Teilen zwar Kritik eingebracht, schien jedoch ein gangbarer Weg zu sein. Ob sich die Causa daher jetzt kurzfristig verschärfen wird? Möglich. Mit Biden gibt es trotzdem die Aussicht, dass Nord Stream 2 ein diplomatisches Ende finden wird. Wobei es kurzfristig natürlich auch weitere schlechte Nachrichten geben kann.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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