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3 Tech-Aktien, die 100.000 Euro in 1 Million Euro verwandeln könnten

Finanzielle Freiheit
Foto: Getty Images

Der beste Weg zu langfristigem Wohlstand besteht darin, Aktien von starken Unternehmen zu kaufen und sie über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte zu halten. Die Mehrheit der Gewinne wird wahrscheinlich von einem kleinen Prozentsatz dieser Aktien kommen. Besonders für Investoren, die eine „Kaufen und Halten“-Strategie verfolgen.

Extrem begehrt – aber selten – ist der sogenannte „10 Bagger“: eine Aktie, die auf den 10-fachen Wert der ursprünglichen Investition anwächst. Oder vielleicht sogar mehr. Der Begriff wurde von Investor Peter Lynch populär gemacht.

4 "inflationssichere" Aktien, die man heute kaufen kann! Kein Zweifel, die Inflation steigt sprunghaft an. Investoren sind verunsichert. Geld, das nur auf der Bank liegt, verliert Jahr für Jahr an Wert. Aber wo solltest du dein Geld anlegen? Hier sind 4 Aktien-Favoriten der Redaktion von The Motley Fool, in die du bei steigender Inflation investieren kannst. Wir haben einige der profitabelsten Aktien dieser Generation wie Shopify (+ 6.878%), Tesla (+ 10.714%) oder MercadoLibre (+ 10.291%) schon früh empfohlen. Schlag bei diesen 4 Aktien zu, solange du noch kannst. Gib einfach unten deine E-Mail-Adresse ein und fordere diesen kostenlosen Bericht umgehend an. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab.

Obwohl diese Aktien selten sind, kann man sie finden – wenn man weiß, wonach man suchen muss. Deshalb haben wir drei Motley-Fool-Autoren nach ihren Top-Tech-Aktien gefragt, die 100.000 Dollar in 1 Million Dollar verwandeln können. Ihre Antworten: nCino (WKN: A2P7VE), BlackLine (WKN: A2AS8C) und Roku (WKN: A2DW4X). Warum bringen ihrer Ansicht nach diese Aktien alle Voraussetzungen mit?

Surfen auf der Welle der digitalen Transformation

Brian Withers (nCino): Als Verbraucher sind wir verwöhnt. Alphabet (die Muttergesellschaft von Google) ermöglicht es, mit nur wenigen Klicks Antworten zu finden. Amazons „Everything Store“ kann Pakete innerhalb kurzer Zeit nach Hause liefern. Die riesige Auswahl von Netflix kann uns in wenigen Minuten Filme und Serien zeigen. Diese Namen haben sich die Technologie zunutze gemacht, um ein starkes Kundenerlebnis zu schaffen. Aber nicht jede Branche hat damit Schritt gehalten. Banken und ihre Back-Office-Abläufe sind immer noch weitgehend papierbasiert oder laufen auf ineffizienten Altsystemen. nCino und seine cloudbasierte Software für Finanzinstitute will das ändern.

nCino wurde als Technologieunternehmen mit dem Ziel gegründet, die Back-Office-Abläufe und die Kundenerfahrung innerhalb einer Bank zu verbessern. Im Jahr 2011 wurde es in ein eigenes Unternehmen ausgegliedert und ging Ende letzten Jahres an die Börse. Seine Cloud-only-Software, die auf der salesforce.com-Plattform aufbaut, hat sich als beliebter Service für Bankinstitute erwiesen. Zum 30. Juli 2020 hatte das Unternehmen 1.225 Finanzinstitute, die seine Plattform nutzen. Es beendete sein Geschäftsjahr 2020 (das am 31. Januar 2020 endete) mit einem Umsatz von 138 Millionen USD nach Ablauf der letzten 12 Monate und einer starken Bindungsrate der Abonnementeinnahmen von 147 %. Aber dieses Wachstumsunternehmen steht erst am Anfang.

Im letzten Quartal stieg der Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 43 % auf 54,2 Millionen USD. Im laufenden Geschäftsjahr 2021 (das am 31. Januar 2021 endet) könnte man einen Umsatz von über 200 Millionen USD erzielen. Die Abonnementeinnahmen (die 73 % des Umsatzes ausmachen) wachsen sogar noch schneller, mit einer Rate von 56 % im Vergleich zum Vorjahr im letzten Quartal. Das Unternehmen ist nicht profitabel. Es steckt Geld in den Vertrieb und das Marketing, um den Kundenstamm zu vergrößern. Außerdem in die Forschung und Entwicklung, um die Plattform zu verbessern. Im letzten Quartal machten Vertrieb und Marketing 33 % des Umsatzes aus und Forschung und Entwicklung kamen auf 25 %. Die starke Bilanz mit 379 Millionen USD an Bargeld und handelbaren Wertpapieren und ohne Schulden wird es dem Unternehmen ermöglichen, das Wachstum auch in den kommenden Jahren zu finanzieren.

Könnte nCino die Aktionäre in den 10-Bagger-Club bringen? Mit genügend Zeit und Geduld ist das möglich. Das Management schätzt den derzeit adressierbaren Markt für seine Produkte auf 10 Milliarden USD, was einem Marktanteil von winzigen 2 % entspricht. Was für Investoren noch spannender ist: Gartner schätzt die weltweiten IT-Ausgaben für Finanzinstitute auf 376 Milliarden USD im Jahr 2018. Wenn nCinco seine Plattform weiter auf neue Dienstleistungen ausweitet, wird dies noch mehr Möglichkeiten für diese sinnvolle Plattform eröffnen. 

Tech-Investoren sollten heute ein paar Aktien kaufen, im Laufe der Zeit nachkaufen und langfristig halten. Selbst wenn nCinco keinen 10-Bagger-Status erreicht, wird es wahrscheinlich in den kommenden Jahren den Markt schlagen.

Die Lösung der schwierigsten Aufgabe der Buchhaltung

Danny Vena (BlackLine): Wer in einem Buchhaltungsbüro arbeitet, weiß, dass der Quartalsabschluss bei Weitem die gefürchtetste Aufgabe ist. Es ist wie der (manuelle) Abgleich des Scheckbuchs, nur dutzend- oder gar hundertfach. Das kann Hunderte, wenn nicht Tausende von Transaktionen umfassen.

Der gesamte Prozess ist eine mühsame und nervenaufreibende Aufgabe. Und sie wiederholt sich in den Buchhaltungs- und Finanzabteilungen im Laufe eines jeden Jahres immer wieder. Was wäre, wenn es ein automatisiertes System gäbe, das diesen Prozess vereinfachen könnte? Hier kommt BlackLine ins Spiel.

Das Unternehmen bietet ein cloudbasiertes System an. Das erfasst eine Vielzahl von Transaktionen und automatisiert den Abschluss mithilfe eines Prozesses, der als „kontinuierliche Buchhaltung“ bezeichnet wird. Es hilft Buchhaltungsfachleuten, diese Konten auf eine angemessene Weise täglich abzustimmen. Und eben nicht voller Hektik am Ende jedes Monats, Quartals und Jahres.

Das schließt Bankkonten und Kreditkartenkonten ein, hört aber damit nicht auf. Buchhalter können praktisch jedes Konto in der Bilanz und der Gewinn-und-Verlust-Rechnung abstimmen und dabei den Quartalsabschluss rationalisieren. Da die Abstimmung schrittweise erfolgt, können Fehler und falsche Angaben vermieden werden, die in der Eile auftreten können.

In den ersten neun Monaten des Jahres 2020 wuchs der Umsatz von BlackLine im Vergleich zum Vorjahr um 23 %. Die Bruttogewinnmarge stieg von 79 auf 81 % an. Die Ausgaben wuchsen langsamer als der Umsatz, und diese Disziplin half BlackLine, den Betriebsverlust um fast die Hälfte zu reduzieren. 

Die Pandemie und der Trend zur Telearbeit machten BlackLine zu einer logischen Investition. Der Kundenstamm stieg im letzten Quartal auf 3.226, ein Zuwachs von 12 %. Wenn Kunden erst einmal die Einfachheit und den Komfort des kontinuierlichen Buchhaltungsprozesses von BlackLine kennengelernt haben, werden sie dort bleiben – und weitere Unternehmen werben. Dies führte dazu, dass die Dollar-basierte Nettoumsatz-Bindungsrate des Unternehmens auf 107 % stieg. Anders ausgedrückt: Die bestehenden Kunden gaben 7 % mehr aus als im Vorjahreszeitraum.

Darüber hinaus hat BlackLine eine große Chance vor sich. In den vergangenen zwölf Monaten erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 336 Millionen USD. Das ist im Vergleich zum gesamten adressierbaren Markt, den das Management auf 28 Milliarden USD schätzt, verschwindend wenig. 

Dank konstantem Wachstum, einer riesigen Marktchance und einer Marktkapitalisierung von etwa 10 Milliarden USD hat BlackLine alle Voraussetzungen, um aus 100.000 USD eine Million USD zu machen.

Alle wollen ins Streaming

Chris Neiger (Roku): Der Trend zum „Cord-Cutting“, bei dem Menschen Pay-TV-Abos kündigen, beschleunigt sich. Im Jahr 2020 haben sich 6 Millionen Amerikaner abgemeldet. Bis 2024 werden schätzungsweise weniger als die Hälfte der US-Haushalte einen Pay-TV-Service haben. Ein Unternehmen ist perfekt positioniert, um von dieser Veränderung zu profitieren: Roku. 

Roku stellt eine Video-Streaming-Plattform her, die Fernsehern den Zugriff auf Online-Streaming-Dienste wie Disney+, Netflix und AppleTV+ ermöglicht. Die Plattform des Unternehmens wurde in viele Smart-TVs integriert und ist auch über Geräte verfügbar, die mit Fernsehern verbunden werden.

Das Tolle an Roku ist, dass das Unternehmen davon profitiert, egal welchen Streaming-Dienst die Nutzer bevorzugen. Roku erlaubt praktisch allen Streaming-Diensten, eine App auf seiner Plattform zu erstellen. Man kassiert dann Geld, wenn ein Benutzer einen Streaming-Dienst abonniert. Roku verdient zudem Geld durch den Verkauf von Werbung auf seiner Plattform.

Das Unternehmen ist eine der führenden Video-Streaming-Plattformen mit mehr als 51 Millionen aktiven Konten. Und die Nutzerschaft hat im Jahr 2020 erstaunliche 51,8 Milliarden Stunden gestreamt. Der Umsatz des Unternehmens ist im letzten Quartal um 73 % gestiegen, der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer ist um 20 % gestiegen. 

Aber Roku ist noch nicht fertig mit dem Wachstum. Mit der zunehmenden Verbreitung des Kabelfernsehens dürfte die Roku-Plattform ein noch größeres Nutzerwachstum und mehr Einnahmen aus Abonnementverkäufen verzeichnen. Darüber hinaus wird Roku davon profitieren, dass TV-Werbekunden ihre Budgets weg vom traditionellen Pay-TV hin zu Streaming-Diensten verlagern. Werbung auf Video-Streaming-Diensten macht derzeit nur etwa 8 bis 9 % der gesamten Fernseh-Werbebudgets aus. Wenn diese Werbekunden auf Streaming umsteigen, wird Roku sie mit offenen Armen empfangen.

Roku ist bereits jetzt eine der führenden Streaming-Videoplattformen auf dem Markt. Dank der Veränderungen im Markt sollte das Unternehmen auch weiterhin einen Umsatzanstieg bei Abonnements und Werbung verzeichnen. Das bedeutet, dass sich eine Investition in diese schnell wachsende Tech-Aktie in den kommenden Jahren auszahlen sollte.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet, Amazon, Apple, BlackLine, Inc., nCino, Inc., Netflix, Roku, Salesforce.com und Walt Disney. Brian Withers besitzt Aktien von Alphabet, Amazon, Apple, nCino, Inc., Netflix und Walt Disney. Chris Neiger besitzt Aktien von Apple. Danny Vena besitzt Aktien von Alphabet, Amazon, Apple, BlackLine, Inc., Netflix, Roku und Walt Disney. Dieser Artikel erschien am 29.1.2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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