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Top-Aktien für Februar

Foto: Getty Images

Ralf Anders: Cineworld Group

Zuhause herumlümmeln, Filme streamen und Pizza liefern lassen, das mag eine Zeitlang angenehm sein. Aber viele dürften längst genug davon haben und wollen endlich wieder normal raus und unter Leute kommen. Genau das sollte bald wieder möglich sein, was besonders für Großbritannien gilt. Dort wird im Laufe des Februars bereits ein großer Teil der besonders gefährdeten Bevölkerung einen Impfschutz entwickelt haben.

Im März sollte sich die allgemeine Situation daher zügig aufhellen. Was liegt da näher, als endlich mal wieder richtig schön in ein Kinocenter zu gehen, mit Shopping, leckerem Essen und allem Drum und Dran? Die Cineworld Group (WKN: A0J2XW) schrammte pandemiebedingt knapp an einer Pleite vorbei. Doch in den kommenden Monaten könnte sie ein großes Comeback feiern, sowohl auf der Leinwand als auch an der Börse. Eine meiner Top-Aktien für Februar.

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Ralf Anders besitzt keine Aktien der Cineworld Group.


Caio Reimertshofer: Netflix

Netflix (WKN: 552484) hat gerade den Meilenstein von 200 Mio. zahlenden Mitgliedern erreicht. Nun steht der Streaming-Pionier womöglich in diesem Jahr vor einem weiteren Meilenstein. Die Produktionen sollen wieder hochgefahren werden, was logischerweise mehr Kosten verursacht. Trotz dessen möchte Netflix das Fiskaljahr 2021 beim freien Cashflow nahe dem Break-Even-Point abschließen. Sollte dieser Schritt gelingen, könnte das Cash-Verbrennen auf nachhaltiger Basis endlich ein Ende finden. Dadurch könnte bereits ab dem Jahr 2022 eine neue Ära für Netflix beginnen, in der das Unternehmen beginnt, Geld zu drucken. 

Gestützt durch mehr Einnahmen durch mehr Kunden – viele davon in 2020 gewonnen – eine durchaus realistische Vision. Außerdem gehe ich davon aus, dass zumindest im ersten Halbjahr das Kundenwachstum noch durch Corona beschleunigt wird. Trotz Impfungen scheint vielerorts keine Besserung in Sicht. Daher blicke ich im Februar mit Interesse auf die Aktie von Netflix.

Caio Reimertshofer besitzt keine Aktien von Netflix.


Florian Hainzl: Kellogg Company

Mein neuester Sparplan läuft auf die Aktie des Weltmarktführers für Frühstückscerealien Kellogg (WKN: 853265). Entgegen dem allgemeinen Trend in der Corona-Pandemie ist der amerikanische Konsumgüterhersteller an der Börse nicht gut durch das letzte Jahr gekommen. Dabei kommt das Unternehmen operativ gar nicht so schlecht durch die Krise. 

Organisch sind die Umsätze nämlich um 7,2 % in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2020 gewachsen. In vielen Segmenten konnte das Unternehmen laut eigener Auskunft in amerikanischen Haushalten stärker als der Markt zulegen. Der freie Cashflow soll für das Gesamtjahr 2020 im Bereich zwischen 1,3 und 1,4 Mrd. US-Dollar liegen. 

Damit ergibt sich eine Free-Cashflow-Rendite von fast 5 % (Stand: 22.01.2021). Ein seltener Wert in der Hochphase an der Börse. Zumal das Unternehmen mit Morningstar Farms auf einer Perle sitzt. Die Tochter stellt pflanzenbasierte Nahrung her. Mit der Bewertung von Beyond Meat im Kopf, könnte Kellogg jederzeit einen lukrativen Ausstieg schaffen. 

Florian Hainzl besitzt Aktien von Kellogg Company.


Peter Roegner: 2G Energy

Seit der Wahl von Joe Biden zum US-Präsidenten gehören grüne Aktien zu den Lieblingen der Börsianer. In Anbetracht der großen Wahrscheinlichkeit einer schwarz-grünen Koalition ab September bietet sich heute ein Investment in die 2G Energy AG (WKN: A0HL8N) an.

Das Unternehmen aus dem Münsterland stellt Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK) zur dezentralen Erzeugung und Versorgung mit Strom und Wärme her. Der Betrieb erfolgt mit Erdgas, Biogas und anderen Schwachgasen sowie Wasserstoff (Achtung, aktuelles Börsen-Buzzword!).

Alle Zahlen vom Umsatz über Margen bis hin zum Ergebnis kennen seit Jahren nur starke Steigerungen. Zusätzliche Fantasie kommt durch den Atom- und Kohleausstieg der Regierung dazu: Eine dezentrale Energieversorgung wird mit steigender Gefahr von flächendeckenden Stromausfällen immer attraktiver.

Obwohl die Aktie auf Rekordniveau notiert, bleibt das Papier angesichts der Perspektiven für langfristig handelnde Anleger interessant.

Peter Roegner besitzt keine Aktien der 2G Energy AG.


Christof Welzel: AT&T

Der amerikanische Aktienmarkt ist keinesfalls mehr günstig bewertet. So zeigt der sogenannte Buffett-Indikator, der die Marktkapitalisierung der Unternehmen zur Wirtschaftsleistung ins Verhältnis stellt, schon jetzt eine deutliche Überbewertung an.  

Aktien, die dagegen aktuell günstig bewertet sind und über ein stabiles Geschäft verfügen, sollten eine schwierige Phase gut überstehen und weniger stark betroffen sein. Auf die AT&T-Aktie (WKN: A0HL9Z) trifft dies zu, denn im Verhältnis zum Gesamtmarkt ist sie günstig bewertet.

In den vergangenen 37 Jahren hat AT&Ts Ausschüttung jedes Jahr zugelegt. Verteilt über die vergangenen vier Quartale hat der Konzern insgesamt eine Dividende von 2,08 US-Dollar je Aktie ausgeschüttet, was aktuell immer noch einer Rendite von 7,22 % entspricht (25.01.2021).

Christof Welzel besitzt keine Aktien von AT&T.


Stefan Naerger: Micron Technology

Wasserstoff? Krypto? Lithium? Nein, die Renner der letzten Monate interessieren mich im Februar ganz und gar nicht. In diesem Monat konzentriere ich mich auf Halbleiterspezialist Micron Technology (WKN: 869020).

Die Micron-Aktie hat eine wilde Geschichte hinter sich. Zwischen Dreistellig und Einstellig hat die US-Tech-Aktie in den letzten 25 Jahren so gut wie alles gesehen. In den vergangenen fünf Jahren lief es die meiste Zeit ziemlich rund. Kein Wunder: Micron liefert meiner Erfahrung nach hervorragende Qualität. Insbesondere die Produkte der Marke Crucial und Ballistix haben sich unter Endverbrauchern einen Namen gemacht.

Günstig ist die Aktie derzeit nicht unbedingt (Stand: 21.01.2021). Doch für Liebhaber fundamental starker Leckerbissen ist dieser Tech-Klassiker in meinen Augen genau das Richtige.

Stefan Naerger besitzt keine Aktien von Micron Technology.


Frank Seehawer: Stitch Fix

Mein Favorit für den Monat Februar ist Stitch Fix (WKN: A2H52J). Das in San Francisco ansässige Online-Styling-Services-Unternehmen knackte vor kurzem die Marktbewertung von 10 Milliarden US-Dollar. Dabei ist die Bewertung des Wachstumsunternehmens mit einem Umsatzmultiplikator (letzte zwölf Monate) von 5,8 gar nicht mal teuer.

Im letzten veröffentlichten Quartal erhöhte sich der Umsatz um 10 %. Fast 3,8 Mio. aktive Kunden zählt das Unternehmen mittlerweile, deren Kundenbasis ähnlich stark wächst wie der Umsatz. Das Momentum ist gut. Im laufenden Geschäftsjahr soll sich das Wachstum auf 20 bis 25 % erhöhen.

Frank Seehawer besitzt keine Aktien von Stitch Fix.


Vincent Uhr: Walt Disney

Ich glaube, die Aktie von Walt Disney (WKN: 855686) befindet sich auch in der Wahrnehmung der Investoren noch immer in einer Transformation: Viel zu oft geht es noch um Freizeitparks und fehlende Umsätze. Die Streaming-Ziele sind positiv honoriert worden, jedoch möglicherweise nicht ausreichend.

Walt Disney sollte zukünftig viel mehr als Wachstumsaktie gesehen werden. Bis zum Jahre 2024 könnte der US-amerikanische Medien- und Freizeitkonzern auf einen Streaming-Umsatz von 43 Mrd. US-Dollar pro Jahr kommen. Das zeigt, wie gewaltig das Potenzial ist. Zum Vergleich: Die Freizeitparks kamen im Jahr 2019 auf einen Umsatz von 26 Mrd. US-Dollar und sind damit das größte Segment gewesen.

Alleine deshalb ist die Aktie von Walt Disney meine Top-Chance für den Februar. Foolishe Investoren können möglicherweise noch von einer Wachstumsaktie profitieren, die in der Wahrnehmung vieler Investoren noch keine ist.

Vincent Uhr besitzt Aktien von Walt Disney.


Dennis Zeipert: Microsoft

Mein Favorit für den Februar ist die Microsoft-Aktie (WKN: 870747). Microsoft hat mit den jüngsten Quartalszahlen mal wieder alle Erwartungen übertroffen. Der Gewinn ist in dem Zeitraum um 33 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Microsoft hat also einfach mal knapp 4 Mrd. US-Dollar an zusätzlichen Gewinnen aus dem Ärmel geschüttelt.

Tatsächlich hat sich das Wachstum in den vergangenen beiden Quartalen wieder beschleunigt, nachdem die Dynamik am Anfang des letzten Jahres leicht nachgelassen hatte. Insgesamt gibt es aber aus meiner Sicht noch erhebliches Potenzial, mit dessen Hilfe die Aktie auch in Zukunft zu den besten Performern am Markt gehören könnte. Gerade nach diesen starken Zahlen könnte es noch kräftig weiter rauf gehen.

Dennis Zeipert besitzt Aktien von Microsoft.


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Teresa Kersten arbeitet für LinkedIn und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. LinkedIn gehört zu Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Beyond Meat, Microsoft, Netflix, Stitch Fix und Walt Disney.

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