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Royal Dutch Shell: Belastung im 1. Quartal voraus?

Foto: The Motley Fool

Bei der Aktie von Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) lief es zuletzt wieder deutlich runder. Die Ölpreise sind stabil gewesen. Das könnte zumindest auf bereinigter Basis dazu führen, dass die Ergebnisse wieder solide werden. Sowie Royal Dutch Shell zumindest profitabel wirtschaften könnte.

Allerdings ist das nicht alles, was die Aktie des britisch-niederländischen Öl- und Erdgasmultis bewegt. So wird das vierte Quartal ein weiteres Mal von Abschreibungen belastet werden. Das sollten Foolishe Investoren vor dem Quartalszahlenwerk im Hinterkopf haben.

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Jetzt könnte es eine weitere Meldung geben, die auch für das neue Börsenjahr 2021 auf Belastungen hindeutet. Hier ist, was Foolishe Investoren wissen sollten.

Royal Dutch Shell: Zur Strafe verdonnert

Wie wir mit Blick auf die aktuelle Nachrichtenlage erkennen können, ist es insbesondere eine Strafe, die die Aktie von Royal Dutch Shell derzeit bewegt. Dabei geht es bereits um einen etwas älteren Schadensfall sowie eine Tochtergesellschaft des Unternehmens, das zwischenzeitlich in Afrika beziehungsweise Nigeria operierte.

Wie ein Gericht jetzt final festgestellt hat, muss Royal Dutch Shell für dessen Verschmutzung aufkommen, die bereits zwischen den Jahren 2004 und 2005 passiert ist. Der britisch-niederländische Konzern sei nicht direkt haftbar für diese Schadensfälle. Allerdings habe der Öl- und Erdgasmulti seine Sorgfaltspflicht verletzt. Im Fokus dabei stehen veraltete Öl-Leitungen mit ebenfalls veralteten Sensoren, die nicht zügig zum Entdecken eines Lecks geführt haben.

Das Strafmaß wird dabei noch gesondert festgelegt. Allerdings scheint damit ein alter Fall zu einem finalen Abschluss gekommen zu sein. Mit einer Niederlage von Royal Dutch Shell, wobei es einen Lichtblick geben könnte. Wenn Royal Dutch Shell wirklich bloß die Sorgfaltspflichten vernachlässigt hat, könnte das Strafmaß möglicherweise geringer ausfallen.

Fokus auf das große Ganze!

Die aktuelle Meldung mag die Aktie möglicherweise kurzzeitig bewegt haben. Trotzdem sollten sich Foolishe Investoren auf das große Ganze konzentrieren. Das ist weiterhin der angespannte Öl- und Erdgasmarkt, der sich zugegebenermaßen zuletzt wieder etwas stabilisiert hat. Sowie auch auf den strategischen Konzernumbau, der zuletzt ebenfalls einige Fortschritte gemacht hat.

Das ist es, was mittel- bis langfristig die Geschicke von Royal Dutch Shell bewegen wird und wo die Big Points für Foolishe Investoren zu holen sind. Beziehungsweise auch, wo sich das Chance-Risiko-Verhältnis des Gesamtkonzerns abzeichnen wird.

Diese Meldung können wir daher als beachtenswerte Randnotiz ablegen. Der Blick auf die kommenden Quartalszahlen könnte dabei schon entscheidender werden. Insbesondere auf bereinigter Basis werden wir dabei sehen, ob Royal Dutch Shell wieder profitabel wirtschaften konnte. Beziehungsweise wie es bei einem Ölpreis von 50 US-Dollar je Fass operativ weitergehen wird. Ein Preisniveau, das potenziell halten könnte.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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