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Dein erstes Gehalt in 2021 gerade erhalten? Wie du jetzt sparen solltest!

Foto: Getty Images

Wenn du bei einer Firma angestellt bist, solltest du in diesen Tagen dein erstes Gehalt im Jahr 2021 erhalten. Das sollte etwas höher als im letzten Jahr ausfallen. Der Grund hierfür ist die Abschaffung des Solidaritätszuschlags für Jahreseinkommen unter 73.000 Euro für Alleinstehende. Sollte das Netto nicht wie erwartet steigen, könnte das daran liegen, dass deine Krankenkasse den Zusatzbeitrag erhöht hat. In diesem Fall solltest du ein paar Stunden deiner Zeit in einen Kassenwechsel investieren, um hier zu sparen.

Was machen mit dem zusätzlichen Geld? Durch die weitreichenden Lockdowns wird es dir wahrscheinlich schwerfallen, noch mehr für den Konsum als bisher auszugeben. Im Corona-Jahr 2020 haben die Privathaushalte daher mit einer Sparquote von 16 % so viel gespart wie schon lang nicht mehr. Es kommt allerdings darauf an, dass du richtig sparst.

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Sparen ist nicht gleich Sparkonto

Für viele Menschen in Deutschland bedeutet sparen, regelmäßig Geld auf ein Tagesgeldkonto einzuzahlen. Dabei setzt man sich als Sparziel eine Reise oder den Autokauf. Nach dem Kauf ist der Kontostand wieder bei null. Selbst wenn danach noch Beträge auf dem Konto verbleiben, werden diese durch die Inflation immer weniger wert. Versteh mich nicht falsch, das ist auf jeden Fall besser als den Konsum mit Privatkrediten zu finanzieren. Aber langfristig wird man damit nicht wohlhabend und sicher nicht reich. Man wird immer mehr oder weniger von der Hand in den Mund leben. Problematisch wird das im Alter, wenn die regelmäßigen Einkünfte aus der Arbeit durch niedrigere Rentenbezüge ersetzt werden.

Stattdessen solltest du zumindest mit einem Teil deiner Einkünfte in einen Sparplan auf einen breit gestreuten ETF sparen. Dazu ist beispielsweise der iShares MSCI ACWI UCITS ETF (WKN: A1JMDF) geeignet. Damit investierst du breit gestreut in die 1.595 größten Firmen der Welt. Die Schwergewichte sind derzeit Konzerne wie Apple (WKN: 865985) oder Microsoft (WKN: 870747). Das sind Unternehmen mit einer starken Marktstellung und Wettbewerbsvorteilen, die auch in Zukunft Überrenditen wahrscheinlich machen. Der ETF konnte seit Auflage am 21.10.2011 eine jährliche durchschnittliche Rendite von 10,5 % (Stand: 31.12.2020) erzielen. Bei gleichbleibender Entwicklung werden so aus 100 Euro monatlicher Einzahlung in 35 Jahren ein Vermögen von 382.239,12 Euro.

Unrealistische Annahmen bei der Berechnung?

Ja, die Entwicklung der Vergangenheit muss sich so nicht wiederholen. Allerdings gibt es keine Alternative zu Aktien. Man sollte natürlich immer über ausreichend Liquidität verfügen, um kurzfristige Notfälle bezahlen zu können. Allerdings sollten durch den Wegfall des Solidaritätszuschlags viele Menschen über ein höheres monatliches Einkommen verfügen. Jetzt gilt es dieses sinnvoll zu nutzen und richtig zu sparen. Daher solltest du zumindest einen kleinen Betrag monatlich in Form von Sparplänen an der Börse investieren. Letztendlich ist es sogar riskanter, der Börse komplett fernzubleiben.

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Florian Hainzl besitzt keine der erwähnten Aktien. Teresa Kersten arbeitet für LinkedIn und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. LinkedIn gehört zu Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple und Microsoft.

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