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Gazprom & Nord Stream 2: Weiter geht’s!

Foto: Gazprom

Die Schlagzahl bei Gazprom (WKN: 903276) und Nord Stream 2 wird offensichtlich erhöht: Neben den US-Sanktionen gibt es auch innerhalb der EU und Deutschlands wieder Zwist darüber, wie mit dem Projekt verfahren werden soll. Auslöser hierfür ist die Causa Nawalny, die für Entsetzen sorgt. Sowie Nord Stream 2 zur Verhandlungsmasse machen könnte.

Trotzdem gibt es auch positive Sichtweisen: Die Bundesumweltministerin hat sich beispielsweise für das Projekt ausgesprochen, was wirklich bemerkenswert ist. Zudem stehen auch andere Politiker weiterhin zu Nord Stream 2. Gerade hier könnte es schließlich um die hiesige Energiesicherheit gehen.

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Jetzt zum Wochenende gibt es jedenfalls weitere Schlagzeilen. Lass uns im Folgenden einmal schauen, was Foolishe Investoren dazu wissen müssen.

Nord Stream 2: Weiter geht’s!

Wie zum Wochenende beziehungsweise zum Sonntag der Nachrichtendienst Reuters berichtet hat, geht der Bau von Nord Stream 2 offensichtlich weiter. Demnach habe die Fortuna als Bauschiff die Bauarbeiten in dänischen Hoheitsgewässern wieder aufgenommen. Begleitet wird das Schiff dabei von einer Kolonne von weiteren Schiffen, die beim Bau unterstützend wirken sollen.

Die Fortuna befände sich demnach zum Sonntag rund 15 Seemeilen von der dänischen Insel Bornholm entfernt. Das ergäben Daten, die zum Tracken von Schiffen ausgewertet werden können. Wie auch das Management der Nord Stream AG in diesem Kontext mitgeteilt hat, habe die Fortuna die Bauarbeiten wieder aufgenommen. Zudem fänden die Arbeiten in Übereinstimmungen mit den erteilten Genehmigungen statt. Wirklich bemerkenswert.

Allerdings nicht bloß, dass die Bauarbeiten weitergehen, nein, sondern vor allem der Zeitpunkt ist wirklich spannend. Die USA haben schließlich die Schlagzahl bei ihren Sanktionen zuletzt drastisch erhöht. Das hat dazu geführt, dass mehrere Unternehmen sich inzwischen von dem Projekt distanziert haben. Mal ging es um Versicherungsleistungen, mal um bauliche Anlagen. Damit zeigten jedoch die US-Sanktionen erste Wirkungen beim Thema Nord Stream 2.

Positive Neuigkeiten, aber …

Die aktuellen Schlagzeilen rund um den Weiterbau zum Wochenende sind entsprechend gute Nachrichten. Das zeigt, dass sich weder Russland noch die Verlegeschiffe vom Bau abhalten lassen. Zumindest an dieser Adresse verpuffen die angekündigten US-Sanktionen wirkungslos. Wie gesagt: Das ist bemerkenswert.

Allerdings ist das zumindest metaphorisch gesehen nicht die einzige Baustelle. Nord Stream 2 besitzt gerade jetzt mehr denn je das Problem, dass die EU-Pipeline ein weiteres Mal diskutiert wird. Sowohl die EU als auch Teile von Deutschlands Politik wollen sich wieder vermehrt von Russland und Nord Stream 2 distanzieren. Die Verhaftung des Kreml-Kritikers Nawalny hat hohe Wellen geschlagen.

Das zeigt zumindest: Es wird nicht ruhiger um das Projekt, das sich jetzt zumindest im Weiterbau befindet. Die kommenden Wochen und Monate könnten daher weiterhin bewegend werden. Und das an mehr als bloß einer Front.

Nord Stream 2: Geduldsprobe

Auch für die Gazprom-Aktie dürfte sich das Kapitel Nord Stream 2 daher inzwischen zu einer Geduldsprobe entwickeln. Sowie natürlich auch für die Investoren. Es bleibt für den Moment dabei: Es gibt auch positive Schlagzeilen. Aber auch zukünftig vermutlich einige Rückschläge, auf die sich Investoren medial einstellen müssen.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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