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5 Aktien, die das Investment verdoppeln könnten

Foto: Getty Images

Es spielt keine Rolle, wie lange ich schon Investor bin, wenn eine Aktie die 100 %-Schwelle überschreitet, ist mir jedes Mal nach Feiern zumute. Ich wette, dass ich damit nicht allein bin. Jeder sucht nach Aktien, die das Potenzial haben, ihren Wert zu verdoppeln.

Suchen wir doch einfach gemeinsam. Ich glaube, dass die fünf Aktien in diesem Artikel ihren Wert in den nächsten fünf Jahren verdoppeln könnten. Der Kürze halber habe ich den Wettbewerbsvorteil jedes Unternehmens beschrieben und welche Art von Wachstum in den kommenden Jahren für die großen Gewinne sorgen kann.

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Pinterest

Die Menschen sind von einer Social-Media-Plattform wie Pinterest (WKN: A2PGMG) schlicht begeistert. Das zeigt die schnell wachsende Basis von 442 Millionen monatlich aktiven Nutzern – und der Mangel an brauchbaren Alternativen. Facebook startete eine App namens Hobbi, um zu konkurrieren, aber der Social-Media-Riese stellte das Projekt schnell wieder ein. Man schaffte gerade mal mickrige 7.000 Downloads. Ob es nun am First-Mover-Vorteil liegt oder an etwas anderem, die Leute scheinen Pinterest zu bevorzugen. Das bedeutet, dass dieses Unternehmen seine Nische gut verteidigt.

Einer der Schlüssel zu Pinterests langfristigem Erfolg ist seine internationale Nutzerbasis. Im dritten Quartal machten sie 78 % aller Nutzer auf der Plattform aus, aber nur 16 % des Umsatzes. Das Unternehmen eröffnet gerade immer noch Büros in Europa, um dort Werbekunden auf die Plattform aufmerksam zu machen.

Und man will noch in diesem Jahr mit der Monetarisierung in Lateinamerika beginnen. Das zeigt, wie viel hier noch möglich ist. Da die Monetarisierung seiner größten Nutzerbasis an Fahrt aufnimmt, ist ersichtlich, wie Pinterest den Umsatz in einem überdurchschnittlichen Tempo steigern kann. Ganz zu schweigen von den laufenden Fortschritten bei der Monetarisierung in den USA. 

Die Aktie ist 2020 zwar um über 250 % gestiegen, aber Pinterest ist auch 2021 noch ein Kauf.

United Rentals

Der Ausrüstungsvermieter United Rentals (WKN: 911443) ist eher unbekannt und das ist schade. Seit Anfang 2011 hat die Aktie eine Rendite von über 1.000 % erzielt und gehört damit zu den besten Performern des letzten Jahrzehnts. Und dennoch ist das Unternehmen im Gegensatz zu vielen anderen Überfliegern mit einer Marktkapitalisierung von nur 18 Mrd. US-Dollar USD immer noch relativ klein. Die Aktien sind mit der 20-fachen Bewertung der vergangenen Gewinne relativ günstig.

Ein Grund, United Rentals zu lieben, ist seine Größe. Laut der Investorenpräsentation vom Oktober ist das Unternehmen mit 1.170 Standorten in 49 Bundesstaaten und allen 10 kanadischen Provinzen der Marktführer für die Vermietung von Geräten in Nordamerika. Diese Größe ist schwer zu erreichen und gibt dem Unternehmen große Flexibilität. Die Pandemie wirkte sich auf die Regionen unterschiedlich aus und United Rentals war in der Lage, diese Dynamik in den Regionen auszunutzen, in denen das Geschäft stark blieb. So wurde wegen des Coronavirus keine einzige Filiale geschlossen oder ein einziger Mitarbeiter entlassen.

United Rentals ist eine Cashflow-Maschine. Es generierte 2019 einen freien Cashflow von 1,57 Mrd. US-Dollar, bevor das Coronavirus das Geschäft beeinträchtigte. Im Jahr 2020 hat es die Investitionsausgaben gekürzt, was den freien Cashflow nur noch mehr gestärkt hat, da das Unternehmen in den ersten drei Quartalen des Jahres 2020 über 2 Mrd. US-Dollar erwirtschaftet hat. Das dürfte zurückgehen, wenn das Management die Ausgaben wieder aufnimmt. Aber der Cashflow sollte stark bleiben. Das ermöglicht es dem Unternehmen, aggressiv Aktien zurückzukaufen und kleinere Wettbewerber zu übernehmen. Beides kann langfristig bedeutenden Shareholder Value schaffen.

Starbucks

Starbucks (WKN: 884437) ist mittlerweile fast ein Synonym für Kaffee. Ein Getränk, das immerhin für Hunderte von Millionen Menschen ein heiliges tägliches Ritual ist. Mit mehr als 32.000 Standorten weltweit, gesunden Gewinnmargen und gleichbleibenden Umsätzen, die seit dem Börsengang vor 30 Jahren fast jedes Jahr gestiegen sind, dürfte kein Konkurrent so schnell Starbucks an den Karren fahren.

Trotzdem arbeitet der Konzern stark an neuen Ideen. Bei der Präsentation des Unternehmens auf dem Investorentag im letzten Monat stellte das Management Pläne vor, bis 2030 weltweit 55.000 Standorte zu haben, was das Unternehmen zum größten Restaurantunternehmen der Welt machen würde. Dazu soll eine Mischung aus Wachstum an traditionellen Standorten und neuen reinen Lieferdiensten eingesetzt werden, wobei das Gewinnpotenzial maximiert wird. Dies sollte nicht nur zu einem drastischen Wachstum von Umsatz und Gewinn in den nächsten zehn Jahren führen, sondern gibt Starbucks auch die Möglichkeit, seine Dividende, die sich in den letzten fünf Jahren verdoppelt hat, weiter zu erhöhen.

Floor & Decor Holdings

Wie United Rentals ist auch Floor & Decor Holdings (WKN: A2DQHZ) kein Name, den man kennt. Aber dieser Bodenbelagsspezialist baut eine vertretbare Position im Heimwerkerbereich auf. Schwere (und manchmal zerbrechliche) Bodenbeläge scheinen sich um Angriffe aus dem E-Commerce keine Gedanken machen zu müssen. Und die im Lagerhausstil errichteten Läden des Unternehmens sind im Durchschnitt 77.000 Quadratmeter groß. Sie bieten im Vergleich zu Baumärkten wie Lowe’s und Home Depot eine unübertroffene Auswahl an vorrätigen Bodenbelägen.

Floor & Decor wurde erst vor 20 Jahren gegründet, ist aber bereits auf 128 Standorte angewachsen und erwirtschaftet in den letzten 12 Monaten einen Umsatz von über 2,2 Mrd. US-Dollar. Der Nettoumsatz ist trotz der Pandemie im Jahr 2020 sogar um 12 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Dieses Wachstum ist zu einem großen Teil einem großen und loyalen professionellen Kundenstamm zu verdanken. Und das Wachstum zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung: Das Management will die Anzahl der Filialen jährlich um 20 % erhöhen, bis 400 Standorte erreicht sind. Das dürfte weiteres Wachstum befeuern.

Lemonade

Es ist erst 2020 an die Börse gegangen, aber das Versicherungsunternehmen Lemonade (WKN: A2P7Z1) hat einen guten Hype angefacht. Es ist nicht schwer zu verstehen, warum. Lemonade macht Versicherungen transparent. Die Preisstruktur ist einfach: Es behält 25 % der Prämien für sich selbst, überschüssige Ansprüche werden an Rückversicherer weitergegeben und die restlichen Prämien werden an die Wohltätigkeitsorganisation der Wahl des Kunden gespendet. Dies könnte nicht nur die Kunden für Lemonade begeistern. Es reduziert auch den Anreiz für Versicherungsbetrug. 

Aufgrund dieser klaren Ausrichtung auf die Werte der Kunden scheint Lemonade in der Lage zu sein, seinen größeren Konkurrenten Marktanteile wegzunehmen. Nach dem Start vor etwas mehr als vier Jahren hat Lemonade bereits eine Million aktive Kunden erreicht. Und da es sich um einen 5-Billionen-Dollar-Markt handelt, ist Lemonade noch lange nicht am Ziel.

Es gibt zwei besonders gute Gründe, sich über das Kundenwachstum von Lemonade zu freuen. Erstens: Da es sich um ein Tech-Unternehmen handelt, kann es eine operative Hebelwirkung erzielen, indem es einen großen Kundenstamm mit weniger Mitarbeitern bedient. Das Unternehmen schätzt, dass es mit einem Verhältnis von 2.000 Kunden auf einen Mitarbeiter arbeiten kann. Andere Versicherungsunternehmen stellen einen Mitarbeiter für jeweils 150 bis 450 Kunden ab.

Zweitens sollte die Software dank künstlicher Intelligenz mit mehr Kundendaten intelligenter werden und die Brutto-Schadenquote verbessern. Das ist ein Schlüssel zur langfristigen Rentabilität. Dies geschieht bereits, was bedeutet, dass sich bei Lemonade alles in die richtige Richtung bewegt.

Wie schnell wird es gehen?

Ich habe für jedes Unternehmen Trends über viele Jahre vorgestellt. Und das könnte dazu führen, dass die Aktien ihren Wert verdoppeln. Wer auf heiße Tipps gehofft hat, um sein Geld innerhalb der nächsten Woche zu verdoppeln, ist hier leider falsch. Ich habe keinen Einblick in die kurzfristigen Renditen für diese fünf Aktien.

In der Tat könnte jede davon kurzfristig erst mal sinken. Vor allem wenn man bedenkt, dass sie mit Ausnahme von Lemonade alle innerhalb von 7 % von ihren Allzeithochs liegen. Darüber hinaus gibt es, wie bei jeder Aktie, pessimistische Interpretationen. Die allerdings habe ich hier beiseite gelassen.

Abgesehen davon glaube ich, dass alle fünf dieser Unternehmen langfristig gut positioniert sind und genug Wachstum liefern können, damit die Aktien in den nächsten fünf Jahren ihren Kurs verdoppeln.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Facebook, Home Depot, Lemonade, Inc., Pinterest und Starbucks und empfiehlt Aktien von Lowe’s. Jon Quast besitzt Aktien von Floor & Decor Holdings, Inc., Lemonade, Inc., Lowe’s, Pinterest, Starbucks und United Rentals. Dieser Artikel erschien am 18.1.2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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