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2 Gründe, weshalb die HelloFresh-Aktie noch weiter steigen könnte

Foto: Getty Images

Die HelloFresh-Aktie (WKN: A16140) ist mit viel Schwung ins neue Jahr gestartet. Seit Jahresanfang hat der Kurs um fast 10 % zugelegt und gerade wieder ein neues Allzeithoch erreicht. Aktuell kostet eine Aktie 69,20 Euro (Stand: 22.01.2021). Allein innerhalb der vergangenen zwölf Monate hat sich der Kurs verdreifacht. Trotzdem könnte es von hier aus noch weiter raufgehen. Die folgenden zwei Gründe sprechen dafür.

1. HelloFresh wächst weiter in hohem Tempo

Im vergangenen Jahr hat HelloFresh das Wachstumstempo extrem erhöht. Die Zahlen für das Gesamtjahr werden erst in wenigen Wochen veröffentlicht. Aber eigentlich sind die groben Eckdaten schon bekannt, da die Prognose im Dezember das letzte Mal angehoben wurde. Daher wissen wir bereits, dass sich der Umsatz mehr als verdoppelt hat und zum ersten Mal ein Jahr mit signifikantem Gewinn abgeschlossen wurde.

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Tatsächlich wächst HelloFresh seit Jahren rasant. Umsatzsteigerungen von 40 % und mehr sind seit Jahren eher die Regel als die Ausnahme. Eigentlich würde man erwarten, dass solche Wachstumsraten nicht lange durchzuhalten sind. Vermutlich aus diesem Grund war auch HelloFresh zu Beginn des vergangenen Jahres davon ausgegangen, dass die Wachstumsrate auf etwa 20 % sinken würde.

Letztendlich war genau das Gegenteil der Fall. Schon im ersten Quartal, das noch nicht stark vom Lockdown beeinflusst wurde, hat sich abgezeichnet, dass es ein hervorragendes Jahr werden würde. Statt eines leichten Umsatzwachstums gab es einen Anstieg um 66 %! In den darauffolgenden Quartalen hat sich das Wachstum noch weiter beschleunigt, sodass sich der Umsatz letztendlich mehr als verdoppelt hat.

Die Beschleunigung des Wachstums durch den Lockdown hat schon seit dem Sommer die Befürchtung hervorgerufen, dass es sich nur um einen temporären Effekt handeln könnte. Man befürchtete also, dass HelloFresh nach Ende des Lockdowns viele Neukunden wieder verlieren würde. Das weiterhin starke Wachstum hat aber gezeigt, dass das offenbar nicht der Fall ist.

Auch im laufenden Jahr will HelloFresh weiter wachsen. Im letzten Monat wurde eine erste, sehr vorsichtige, Prognose veröffentlicht. Demnach gehen die Berliner einmal mehr davon aus, dass sich das Wachstum auf einen Wert von ca. 20 % abschwächen wird. Angesichts der nun sehr viel größeren Ausgangsbasis wären die 20 % aber schon ein sehr guter Wert. Aber vielleicht stellt sich die Prognose einmal mehr als zu konservativ heraus. Der begrenzende Faktor dürfte in naher Zukunft weiterhin die Kapazität sein. In den vergangenen Monaten ist HelloFresh mehrfach an die eigenen Grenzen gestoßen und konnte zeitweise keine neuen Kunden mehr aufnehmen.

2. Die Gewinne steigen schneller als der Umsatz

Das ist natürlich ein Luxusproblem, von dem viele andere Unternehmen nur träumen können. Die hohe Auslastung hat für HelloFresh zudem noch einen angenehmen Nebeneffekt: Die laufenden Kosten verteilen sich auf sehr viel mehr Umsatz. Da die Kapazitäten optimal genutzt wurden, ist der Gewinn deutlich schneller gestiegen als der Umsatz.

Allein in den ersten drei Quartalen ist ein Gewinn nach Steuern von 230 Mio. Euro zusammengekommen. Und die letzte Prognoseerhöhung lässt erahnen, dass auch das letzte Quartal extrem erfolgreich und profitabel war. Daher ist es nicht weit hergeholt, davon auszugehen, dass der Gewinn im Gesamtjahr bei etwa 300 Mio. Euro gelegen haben dürfte. Angesichts der Tatsache, dass im Jahr davor noch ein Verlust verbucht wurde, ist das extrem beeindruckend.

Sollte HelloFresh seine Ziele für das laufende Jahr erreichen oder sogar übertreffen, dürfte der Gewinn ebenfalls um 20 % oder mehr steigen. Das könnte der Aktie weiteren Auftrieb verleihen.

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Dennis Zeipert besitzt HelloFresh-Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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