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3 Schritte, um dein Depot jetzt crashsicher zu bekommen

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„Crashsicher“ ist vielleicht zu viel versprochen. An den internationalen Märkten geht es drunter und drüber. Sicher ist da gar nichts. Dennoch kann man mit ein paar einfachen Schritten Risiken aus dem Depot nehmen, die vor größeren Schäden bewahren.

Warum jetzt Handlungsbedarf bestehen könnte

Wir raten normalerweise dazu, mit einem möglichst langen Zeithorizont zu investieren. Der tägliche Lärm und Bewegungen von 5 oder 10 % auf und ab berühren uns nur wenig, weil wir wissen, dass gute Aktien sich im Laufe einer Dekade vervielfachen können. Und weil wir überzeugt davon sind, dass der langfristige Trend nach oben zeigt, sodass jeder Markteinbruch nach einiger Zeit wieder aufgeholt wird.

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Aber was für den Gesamtmarkt gilt, muss nicht für Einzelwerte gelten. Viele Aktien, die im Jahr 2000 noch gefeiert wurden, haben sich bis heute nicht erholt, soweit sie überhaupt noch existieren.

Es gibt eine Menge Indikatoren, die darauf hindeuten, dass ein Ausverkauf anstehen könnte. Der Optimismus der Anleger ist zu groß und zu viele unerfahrene Investoren sind neu in den Markt eingestiegen. Auch der übersteigerte Fokus auf einzelne Hypethemen wie Wasserstoff oder Elektroautos, verbunden mit außergewöhnlich hohen Kursbewegungen, sind klare Alarmzeichen dafür, dass nicht mehr die Realität gehandelt wird, sondern eine spekulative Fiktion.

Noch scheint es Treibstoff zu geben, um den Trend am Laufen zu halten. Aber wehe, wenn er ausgeht. Dann könnte die Ernüchterung groß ausfallen. Denn irgendwann müssen wir uns der Realität stellen, dass die Wirtschaft 2020 geschrumpft ist, viele Millionen Menschen arbeitslos geworden sind, die Schulden weiterhin explodieren und die Pleitewellen erst am Anfang stehen.

Apropos Welle: Ich denke, man muss sie nicht zwanghaft bis zum Ende reiten – lieber jetzt in Ruhe für stabile Verhältnisse sorgen, und zwar mit den folgenden Schritten.

Schritt Nr. 1: Gewinne sichern

Wer sich ein schön diversifiziertes Depot aufgebaut hat, der trennt sich nur ungern von seinen Einzelwerten. Und das zu Recht, denn wie gesagt wollen wir normalerweise langfristig engagiert bleiben.

Dennoch bietet es sich an, bei seinen Unternehmen jetzt zu überprüfen, ob das aktuelle Kursniveau noch über eine Beziehung zum tatsächlichen Potenzial des Unternehmens verfügt. Vor allem Aktien, die mit mehr als dem Zehnfachen des Umsatzes bewertet werden oder notorisch Geld verbrennen, sollten sehr genau ins Visier genommen werden. Auch eine wackelige Bilanz ist jetzt gefährlich.

Vielleicht kommst du bei einigen davon zum Ergebnis, dass ihre dominante Marktstellung und herausragende Innovationskraft dermaßen stark sind, dass die optisch hohe Bewertung mehr als gerechtfertigt ist. Gerade bei Softwaretiteln mit schnell wachsenden wiederkehrenden Umsätzen könnte das der Fall sein. Anders sieht es etwa im Wasserstoffbereich aus, wo die Umsätze nicht wiederkehren und die Marktstellung in dieser frühen Phase noch völlig unsicher ist.

Man soll gehen, wenn die Party am schönsten ist. Und die Party bei Elektroautos und Brennstoffzellen wirkt aktuell wie das Feuerwerk von Joe Bidens Amtseinführung.

Schritt Nr. 2: Reinvestieren

Gewinne mitzunehmen führt unweigerlich dazu, dass deine Liquidität anschwillt. All das Geld auf dem unverzinsten Konto zu belassen ist vielleicht nicht die beste Idee. Vielmehr bietet es sich an, die Gelegenheit zu einer Diversifizierung zu nutzen.

Dazu können zum Beispiel ETFs hergenommen werden, mit denen man wunderbar ansonsten schwer investierbare Themen wie Schwellenländer oder Rohstoffe abdecken kann. Wichtig ist dabei, dass man sich nicht durch die Hintertür die besonders riskanten Aktien wieder ins Portfolio holt.

Auch viele Einzelwerte mit Substanz und stabilen Ertragsströmen sind aktuell alles andere als teuer. Achte auf Kennzahlen wie das Kurs-Buchwert-Verhältnis oder die Entwicklung des freien Cashflows.

Eine ganz andere Idee wäre, einen Teil des Geldes in Sachwerte zu investieren, die deine Kostenbasis senken, deine Autonomie erhöhen oder dir wertvolle Zeit schenken. Darunter fallen zum Beispiel Solaranlagen, Elektrofahrräder oder smarte Haushaltsgeräte.

Schritt Nr. 3: Absichern

Nach den ersten beiden Schritten wirst du trotz allem immer noch über ein Wertpapierdepot verfügen, das erheblichen Marktrisiken ausgesetzt ist. Auch dafür gibt es jedoch glücklicherweise ein Rezept.

Im Moment sind Optionsscheine auf Indizes wie den DAX wieder relativ günstig zu haben. Schon mit 1.000 Euro Einsatz kann ich bei einem im Juni auslaufenden DAX-Put mit Hebel 10 einen Anlagebetrag von 10.000 Euro über die kommenden Monate absichern.

Zwar funktioniert das nur selten 1:1 so, aber sicher ist, dass du bei einem schärferen Einbruch der Börsen ein Extrageld erlösen kannst, um dann gegebenenfalls zu faireren Kursen wieder spannenden Investmentchancen hinterherzujagen.

Leg dir am besten schon mal eine Watchlist mit Topwerten an.

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Ralf Anders besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Wertpapiere.

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