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Walt-Disney-Aktie: Wie ist das zu verstehen?!

Foto: Getty Images

Die Walt-Disney-Aktie (WKN: 855686) befindet sich weiterhin in einer, hm, nennen wir es, positiv ausgedrückt, „interessanten“ Ausgangslage. Einerseits ist das operative Zahlenwerk natürlich weiterhin am Schwächeln. Die Freizeitparks und die Filmstudios drücken das Zahlenwerk. An Kinos und Achterbahn ist in Zeiten von COVID-19 einfach nicht unbeschwert zu denken.

Andererseits existiert eine neue, spannende Wachstumsperspektive. Mit dem relativ jungen Streaming-Dienst Disney+ feiert der Micky-Maus-Konzern jedenfalls gigantische Erfolge. Und möchte zukünftig noch mehr: Bis zu 350 Millionen Streamer in den nächsten Jahren sollen dabei möglich werden. Das würde einen vollkommen neuen Medien- und Freizeitkonzern schaffen.

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Derzeit kursiert jedoch ein Kuriosum, das die Managementvergütung betrifft. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was du als Foolisher Investor dazu wissen solltest.

Walt Disney: Das Topmanagement verdient weniger

Wie jetzt beispielsweise der Nachrichtendienst Reuters titelt, werden den Walt-Disney-Chefs die Bezüge ordentlich gestutzt. Waaas? Mag so mancher Investor sich dabei und in Anbetracht des Newsflows fragen. Keine Sorge: Sie nagen jedenfalls weiterhin nicht am Hungertuch.

Wie Reuters weiter ausführt, wird der CEO Bob Iger beispielsweise für das letzte Jahr 21 Mio. US-Dollar an Bezügen erhalten. Das ist definitiv bedeutend weniger als das Vorjahresniveau von 47,5 Mio. US-Dollar. Ja, sogar mehr als die Hälfte weniger. Allerdings ist Iger nicht der Einzige, der verzichten muss. Auch der neue CEO Bob Chapek bekommt für das letzte Jahr insgesamt 14,2 Mio. US-Dollar. Das ist ebenfalls eher … gering. Wobei ich, um auch das fairerweise zuzugeben, natürlich mit den Funktionären tauschen würde.

Der Grund für diese Einschnitte liegt im operativen Verlauf. Walt Disney hat bereits im letzten Jahr verkündet, auf rund 50 % der Gehälter verzichten zu wollen. COVID-19 ist einfach eine herausfordernde Zeit. Allerdings ist es zunächst positiv zu werten, wenn das Topmanagement in Krisenzeiten ebenfalls nicht die vollen Bezüge erhält.

Wie ist das zu werten?

Wenn du mich fragst, ist das insgesamt ein positives Zeichen. COVID-19 ist eine Belastung. Der Walt-Disney-Konzern leidet. Die Aktionäre und auch die Beschäftigten. Und eben auch das Topmanagement. Wobei ein Gehalt von 14,2 Mio. US-Dollar, um bei Chapek zu bleiben, natürlich alles andere als gering ist.

Allerdings geht es um mehr: nämlich um Motivation. Das Topmanagement von Walt Disney dürfte künftig bestrebt sein, einen operativen Turnaround einzuläuten, und das so schnell wie möglich. Sowie in einen Wachstumskurs zurückzufinden. Auch deshalb dürfte Disney+ beispielsweise strategisch wichtig sein. Die Bezahlung des Managements dürfte auch hieran gekoppelt sein.

Für Foolishe Investoren gilt daher: Das eigene finanzielle Wohlergehen des Managements ist in Teilen auch an den Erfolg des Gesamtkonzerns gekoppelt. Geteiltes Leid ist halbes Leid … und geteilte Freude doppelte Freude. So oder so ähnlich könnte das hier funktionieren.

Walt-Disney-Aktie: Eine Randnotiz

Trotzdem sollten wir eines an dieser Stelle festhalten: In der aktuellen Ausgangslage ist die Vergütung des Top-Managements eher eine Randnotiz. Die Walt-Disney-Aktie befindet sich weiterhin in einer spannenden Ausgangslage zwischen Streaming-Erfolg und den Schwierigkeiten bei den Freizeitparks und Filmstudios. Das ist es, worum es im Kern geht und was das Chance-Risiko-Verhältnis definiert. Wobei es positiv ist, zu wissen, dass das Topmanagement ebenfalls ein Auge hierauf haben wird.

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Vincent besitzt Aktien von Walt Disney. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Walt Disney.

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