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BASF-Aktie mit überraschend guten Zahlen: Was jetzt?!

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Foto: BASF SE

Die BASF-Aktie (WKN: BASF11) hat in letzter Zeit wieder deutlich zulegen können. Das liegt insbesondere an der Hoffnung, die mit einem Impfstoff verbunden ist. Damit könnte die schwierige COVID-19-Zeit bald vorbei sein.

Wobei es zwischenzeitlich deutliche Auswirkungen auf das Zahlenwerk gegeben hat. Der DAX-Chemiekonzern konnte bislang im laufenden Geschäftsjahr 2020 nicht an die alte operative Stärke anknüpfen. Aber hat sich eigentlich doch recht wacker geschlagen. Dennoch könnte es vereinzelte Zweifel geben, was die Nachhaltigkeit der Dividende anbelangt.

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Jetzt zeichnet sich jedoch ein zumindest versöhnlicher Jahresausklang ab. Das Management von BASF hat am Mittwoch dieser Woche nämlich plötzlich vorläufige Zahlen für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2020 bekannt gegeben. Lass uns daher einmal schauen, wo genau dieses Zahlenwerk überrascht hat.

BASF-Aktie: Versöhnlicher Jahresausklang?

Eines können wir jedenfalls festhalten: Die BASF-Aktie hat den Ausklang des vergangenen Jahres doch vergleichsweise solide gestalten können. So kletterten die Umsätze des DAX-Konzerns beispielsweise auf voraussichtlich 15.905 Mio. Euro. Noch im Vorjahr lag dieser Wert bei 14.686 Mio. Euro.

Die Ergebniszahlen des vierten Quartals können sich ebenfalls sehen lassen: Das EBIT vor Sondereinflüssen wird demnach aller Voraussicht nach bei 1.113 Mio. Euro liegen. Ein Jahr zuvor betrug dieser Wert 842 Mio. Euro, das reine EBIT wird demnach bei ca. 932 Mio. Euro liegen, was ebenfalls über dem 2019er-Wert von 579 Mio. Euro liegen wird. Ein starkes Zeichen in einer operativ weiterhin schwierigen Zeit.

Mit Blick auf das Gesamtjahr 2020 ergibt sich ein weiterhin gemixtes, jedoch besseres Bild: Die Umsätze liegen mit insgesamt 59.149 Mio. Euro voraussichtlich über dem eigenen Prognoserahmen von zuletzt 57 bis 58 Mrd. Euro. Allerdings ganz knapp unter dem Vorjahreswert von 59.316 Mio. Euro. Trotzdem: Chapeau, BASF, für dieses wirklich sehr solide Zahlenwerk.

Die Ergebnisse trifft es im Gegensatz dazu etwas stärker. Das EBIT vor Sondereinflüssen wird voraussichtlich bei 3.560 Mio. Euro liegen, nach 4.643 Mio. Euro im Vorjahr. Das reine EBIT soll hingegen bei 191 Mio. Euro liegen, nach 4.201 Mio. Euro in 2019. Das ist der größte operative Einbruch. Das Management hinter der BASF-Aktie verweist hier allerdings auf nicht zahlungswirksame Wertberichtigungen und Rückstellungen. Das dürfte diese fundamentale Kennzahl etwas relativieren.

Das Potenzial zum Turnaround?

Kein Zweifel: Mit diesem Zahlenwerk hat die BASF-Aktie ein Ausrufezeichen gesetzt, speziell im vierten Quartal. COVID-19 konnte hier abgeschüttelt werden, die Vorjahreswerte sind sogar getoppt. Das ist wirklich eine starke operative Entwicklung. Ein Turnaround bei der BASF-Aktie könnte möglich sein. Zumindest, wenn der Lockdown derzeit nicht ausbremst. Das dürfte ein spannendes Fragezeichen für die kommende Prognose werden.

Auch mit Blick auf die Ergebniszahlen und das Thema Dividende dürften weitere Fragezeichen bestehen bleiben. Ob die Dividende weiterhin konstant mindestens auf Vorjahresniveau bleiben wird? Wackelig. Mit den solideren Ergebnissen im vierten Quartal könnte jedoch die Tür ein kleines bisschen weiter aufgegangen sein. Vermutlich wird diese Frage mit Blick auf die offiziellen Gesamtjahreszahlen für das Jahr 2020 beantwortet werden. Bis dahin bleibt etwas Spannung erhalten.

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Vincent besitzt Aktien von BASF. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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