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Meine allerliebste billige Dividendenaktie

Foto: Getty Images

Die meisten Aktien kann man gerade nicht unbedingt als günstig bezeichnen. Der Aktienmarkt ist heiß. Die Bewertungen wirken selbst auf optimistische Investoren zu hoch.

Das heißt aber nicht, dass es keine Schnäppchen zu finden gibt. Man kann sogar preiswerte Aktien finden, die eine Dividende zahlen. Derzeit ist mein Favorit unter den spottbilligen Dividendenaktien Bristol Myers Squibb (WKN: 850501).

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Die Aktien von BMS werden zum etwas mehr als Achtfachen der erwarteten Gewinne gehandelt. Wie günstig ist das? Der S&P 500 weist ein Gewinnmultiplikatorverhältnis von über 22 auf. Die Bewertung von BMS ist niedriger als die aller anderen großen Pharmakonzerne. Sie liegt auch weit unter den historischen Werten des Unternehmens.

Zugegeben, rückblickend sieht die Aktie nicht wie ein Schnäppchen aus. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis der letzten 12 Monate von BMS ist mit fast 94 sehr hoch. Diese Zahl ist jedoch stark verzerrt durch die Abschreibungen des Unternehmens auf erworbene Vermögenswerte.

Das Unternehmen hat seit Jahrzehnten jedes Jahr eine Dividende gezahlt. BMS hat seine Dividende in jedem der letzten elf Jahre erhöht. Und die aktuelle Dividendenrendite liegt bei attraktiven 3,2 %.

Was ich an der Aktie schätze

Ich gebe zu, dass ich die Bewertung und die Dividende von Bristol Myers Squibb mag. Aber es gibt noch etwas, das ich viel mehr mag: die Wachstumsaussichten.

Das Unternehmen hat bereits mehrere Wachstumstreiber im Programm. Die Umsätze mit dem Blutverdünner Eliquis, dem Medikament gegen Autoimmunkrankheiten Orencia und der Krebsimmuntherapie Yervoy steigen weiter an. Die Übernahme von Celgene durch BMS im vergangenen Jahr brachte weitere Blockbuster-Gewinner hinzu. Darunter die Blutkrebsmedikamente Revlimid und Pomalyst/Imnovid.

Dieser Celgene-Deal bescherte BMS auch mehrere aufsteigende Behandlungen. Zeposia hat bereits die Zulassung der US Food and Drug Administration (FDA) für die Behandlung von Multipler Sklerose erhalten. Reblozyl gewinnt als Mittel zur Behandlung von Anämie bei Patienten mit seltenen Blutkrankheiten zunehmend an Bedeutung.

Besonders gespannt bin ich aber auf die Pipeline von BMS. Das Unternehmen will zusätzliche zugelassene Indikationen für mehrere bereits auf dem Markt befindliche Medikamente erhalten. Darunter die Krebsimmuntherapie Opdivo und Zeposia. Eine der wohl wichtigsten FDA-Entscheidungen in diesem Jahr wird im März mit einer möglichen Zulassung für Ide-Cel zur Behandlung des Multiplen Myeloms kommen.

Außerdem hat BMS im November MyoKardia für 13,1 Mrd. US-Dollar übernommen. Mit dieser Übernahme erhält das Unternehmen einen vielversprechenden Herz-Kreislauf-Medikamentenkandidaten, Mavacamten. BMS will die FDA-Zulassung für das Medikament zur Behandlung der obstruktiven hypertrophen Kardiomyopathie im ersten Quartal 2021 beantragen.

Wall-Street-Analysten gehen davon aus, dass das Unternehmen in den nächsten fünf Jahren ein durchschnittliches jährliches Gewinnwachstum von mehr als 21 % erzielen kann. Dank der starken Produktpalette und einer gut gefüllten Pipeline halte ich dieses Ziel für durchaus erreichbar.

Risiken

Jede Aktie ist mit Risiken behaftet und Bristol Myers Squibb bildet da keine Ausnahme. Das größte Risiko, dem sich das Unternehmen gegenübersieht, ist die Möglichkeit, dass es nicht in der Lage sein wird, die notwendigen behördlichen Genehmigungen zu erhalten. Ein Großteil des prognostizierten Wachstums von BMS hängt von der Zulassung neuer Medikamente und zusätzlicher Indikationen für bestehende Medikamente ab.

Außerdem werden ab 2022 generische Konkurrenzprodukte für Revlimid auf den US-Markt kommen. Zunächst werden diese Generika nur in begrenzten Mengen verkauft werden dürfen, da Celgene und später BMS mit den Herstellern der Generika Vereinbarungen getroffen haben. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass der Umsatz von Revlimid etwas sinken wird.

Das alles ändert nicht meine Meinung zu Bristol Myers Squibb. Es ist ohne Frage eine spottbillige Dividendenaktie. Allerdings ist es auch eine attraktive Wachstumsaktie. Das ist eine Kombination, die nur schwer zu schlagen ist.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Bristol Myers Squibb. Keith Speights besitzt Aktien von Bristol Myers Squibb. Dieser Artikel erschien am 10.1.2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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