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Alibaba-Aktie: Ein Problem weniger … und jetzt?!

Foto: Alibaba

Die Alibaba-Aktie (WKN: A117ME) hatte zuletzt an zwei Fronten zu kämpfen. Einerseits ist so im Heimatmarkt plötzlich mehr oder minder das Chaos ausgebrochen. Wohl durch Aussagen vom Gründer und ehemaligen CEO Jack Ma sind plötzlich die Aufsichtsbehörden aktiv geworden. Diskutiert wird weiterhin, was das für den Gesamtkonzern bedeutet. Beziehungsweise, was die Folgen sein werden.

Allerdings ist das nicht alles: Zudem gab es weiterhin Meldungen, wonach die US-Regierung das Listing einiger chinesischer börsennotierter Unternehmen rückgängig machen möchte. Insbesondere aus Investorenperspektive hat das für Verunsicherung gesorgt.

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Jetzt gibt es jedoch bei letzterem Sachverhalt einen kleineren Lichtblick. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Foolishe Investoren wissen sollten.

Alibaba-Aktie: Verbot vom Tisch?

Wie jetzt insbesondere Wall Street Online berichtet, scheint ein Verbot der China-Aktien zunächst vom Tisch zu sein. Das Pentagon habe demnach eine Liste mit Unternehmen erstellt, die potenziell nützlich für die USA seien. Dazu gehört offenbar auch Alibaba, das im Militärbereich von Nutzen sein könnte. So weit zu den Basics.

Allerdings ist das Grundproblem damit nicht gelöst: Trotzdem scheinen die USA weiterhin ein Kaufverbot von verschiedenen chinesischen Aktien zu diskutieren. Im Gegensatz zu einigen Aktien, die mit einem blauen Auge davongekommen sind, sind weitere Namen auf einer erweiterten Liste aufgetaucht. Das könnte trotzdem noch für Unsicherheit sorgen.

Offenbar ist dieser glimpfliche Ausgang speziell bei der Alibaba-Aktie auf ein Bestreben des US-Finanzministers Steven Mnuchin zurückzuführen. Der hochrangige US-Politiker soll demnach geäußert haben, dass ein Kaufverbot zu Turbulenzen an den Börsen führen könnte. Möglicherweise ein durchdachter Schritt, China hätte im Fall der Fälle vermutlich ebenfalls mit Sanktionen gedroht.

Das zeigt wiederum: Es könnte sich an dieser Baustelle eine Besserung für die Alibaba-Aktie abzeichnen, die für westliche Investoren Erleichterung bringt. Allerdings ist das eben nicht alles, was die Anteilsscheine dieser eigentlichen Wachstumschance derzeit belastet.

Ein Problem gelöst, ein weiteres vorhanden

Für die Alibaba-Aktie bleibt es an einer anderen Stelle schließlich beim Alten: Die chinesischen Aufsichtsbehörden dürften auch weiterhin diese Wachstumschance ins Visier nehmen. Unter anderem der Börsengang von Ant Financial ist bereits verhindert worden. Eine weitere Konsequenz könnten eine Zerschlagung des Konzerns oder mehr staatliche Einflussnahme sein.

Worte, die in den Ohren Foolisher Investoren alles andere als toll klingen. Immerhin könnten beide Faktoren die Wachstumschance ausbremsen. Eine Zerschlagung würde möglicherweise dazu führen, dass die Onlinehandelsplätze Tmall und Taobao zukünftig vermehrt zu Konkurrenten werden. Das Risiko der staatlichen Regulation ist insgesamt sehr hoch.

Dass die USA jetzt zurückrudern, mag daher ein positives Signal sein. Ein unternehmensorientiertes Problem ist jedoch weiterhin nicht gelöst. Das ist es, was Investoren berücksichtigen sollten, wenn sie jetzt über die Alibaba-Aktie nachdenken.

Alibaba-Aktie: Eine Chance mit großem Risiko

Die Alibaba-Aktie ist für mich daher vor allem eines: Natürlich eine potenzielle Wachstumschance in vielen lukrativen Märkten. Allerdings begleitet vom Risiko der chinesischen Politik und der Behörden. Was mehr wiegt? Das können wir im Moment kaum sagen. Für mich bleiben die Anteilsscheine jedoch ein heißes Eisen, weshalb ich im Moment nicht über einen Nachkauf nachdenke.

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Vincent besitzt Aktien von Alibaba. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alibaba Group Holding Ltd..

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