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Starinvestor: „Wir befinden uns in einer epischen Blase“

Foto: Getty Images

Die aktuelle Marktlage bei DAX und Co. ist schon wirklich bemerkenswert. Wir können einen Leitindex in der Nähe des Rekordhochs beobachten. Die Wirtschaft ist coronabedingt jedoch weiterhin fragil. Schließlich befinden wir uns noch immer innerhalb eines Lockdowns, was eigentlich eine potenzielle Belastung sein sollte.

Wird dir das allmählich etwas unheimlich? Falls ja, bist du nicht alleine. Jetzt hat jedenfalls ein Starinvestor gesagt: Wir befinden uns in einer epischen Blase. Lass uns im Folgenden einmal schauen, was man dazu wissen sollte. Sowie auch, was Foolishe Investoren stets bedenken sollten.

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Starinvestor: Deshalb eine epische Blase

Vielleicht ist dir Jeremy Grantham ein Begriff, vielleicht auch nicht. Hierbei handelt es sich jedenfalls um einen bekannteren britischen Investor, der unter anderem ein Gründungsmitglied des Vermögensverwalters GMO ist. Bereits seit Juni des letzten Jahres ist der Starinvestor jedoch skeptisch in Anbetracht der Börsenentwicklungen. Seine Skepsis schreibt er jetzt jedoch weiter fort.

Innerhalb eines Briefes warnt Grantham vor einer Übertreibung in den aktuellen Märkten. Rückblickend könnte es sein, dass wir die aktuellen Bewertungen als eine der größten Blasen im Laufe der Börsengeschichte einordnen werden. Ob hier was dran ist?

Jedenfalls weist Grantham auch auf einige konkrete Faktoren hin, die ihm nicht gefallen. Wir stünden trotz Wirtschaftsschwierigkeiten vor ständig neuen Rekorden. Auch die neuen rekordverdächtigen Emissionen und Börsengänge seien ein Warnzeichen, genauso wie der Höhenflug vieler Tech-Aktien. Unzweifelhaft Faktoren, die im Moment kaum von der Hand zu weisen sind.

Deshalb sei jetzt eine Blasenbildung vorhanden. Ja, sogar eine, die mit denen der Jahre 1929 und 2000 in der Größenordnung vergleichbar sein könnte. Kleine historische Einordnung gefällig? Damit zieht Grantham eine Parallele zur Weltwirtschaftskrise im Jahre 1929 sowie dem Platzen der Dotcom-Blase im neuen Jahrtausend. Definitiv eine spannende Einschätzung.

Wärst du dem Rat gefolgt …

Was wir jedenfalls inzwischen sagen können: Wer Granthams Rat im Juni des letzten Jahres gefolgt wäre, der hätte einiges an Performance liegen lassen. Die Börsen sind seitdem kräftig geklettert. Insbesondere Tech-Aktien. Wobei es natürlich einige Kandidaten gibt, die inzwischen womöglich zu teuer bewertet sind.

Sollte man daher jetzt alles verkaufen? Ich hoffe, der Fool in dir schreit gerade: Nein, auf gar keinen Fall! Letztlich können wir schließlich nicht wissen, wie die Performance weitergeht. Eine weitere Korrektur oder ein Crash ist möglich. Genauso wie jedoch eine Fortsetzung der Rallye. Ganz klassisch bei Buy-and-Hold zu bleiben ist daher nicht verkehrt. Wobei wir uns jetzt womöglich auf das Hold konzentrieren können.

Was das Kaufen angeht: Ein selektiver Ansatz kann in Anbetracht der Bewertungslage jedenfalls nicht verkehrt sein. Wie gesagt, viele Tech-Aktien stehen hoch, die breiten Märkte ebenfalls. Blindlings drauflos zu kaufen ist womöglich der falsche Ansatz. Da stimme ich mit Grantham überein.

Blase, Korrektur, Crash? Bleib Foolish!

Ja, womöglich befinden wir uns in einer Blase. Vielleicht droht eine Korrektur, ja womöglich sogar ein Crash. Foolishe Investoren wissen jedoch zwei Dinge: Erstens, wir sind weniger erfolgreich, wenn wir versuchen, diesen zu timen. Zweitens, nach dem Crash oder dem Platzen der Blase kommen auch wieder bessere Zeiten.

Das heißt, dass wir uns zwar auf Volatilität gefasst machen sollten und womöglich nicht blindlings alles an Pulver verschießen. Aber auch, dass wir weder vor einer Blase noch vor einer Korrektur oder einem Crash Angst haben müssen.

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