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Snowflake ist Warren Buffetts verrückte Investition im Jahr 2020 gewesen: Folgen 2021 weitere?

Warren Buffett
Foto: The Motley Fool

Mit Blick auf Warren Buffett, Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) und das Jahr 2020 können wir wohl eines festhalten: Es ist ein außergewöhnliches Jahr gewesen. Vor allem dass das Orakel von Omaha den Crash ungenutzt verstreichen ließ, hat Investoren überrascht. Aber auch seine Investitionen bleiben teilweise ein Rätsel.

Die Aktienrückkäufe sind gigantisch gewesen. Allerdings ist das nicht das einzige Kuriosum: Auch dass Berkshire Hathaway beispielsweise in Snowflake (WKN: A2QB38) und den Börsengang investiert hat, hat viele Investoren ins Grübeln gebracht. Wobei es, auch in Anbetracht des Volumens, sehr wahrscheinlich ist, dass einer seiner rechten Hände diese Entscheidung getroffen hat.

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Eine Kernfrage ist jetzt womöglich: Werden weitere solcher Investitionen im jetzigen Jahr 2021 folgen? Eine spannende Frage, der wir im Folgenden etwas näher auf den Grund gehen wollen.

Warren Buffett & Berkshire Hathaway: Mehr Tech?

Snowflake mit Warren Buffett in eine Verbindung zu bringen, ist womöglich etwas schwieriger. Auch wenn das Orakel von Omaha zuletzt auf Apple und damit eine Tech-Aktie gesetzt hat, so bleibt der Starinvestor diesem Segment doch in weiten Teilen weiterhin fern. Das spricht für mich jedenfalls dafür, dass eher Ted und Todd diese Investitionsentscheidung bei Snowflake getroffen und den Deal eingefädelt haben.

Es könnte daher sein, dass Ted und Todd natürlich im kommenden Jahr ebenfalls solche Investitionsentscheidungen treffen. Beide Investoren agieren weitgehend autonom. Allerdings ebenfalls unternehmensorientiert wie Warren Buffett. Bloß, dass sich ihr Circle of Competence ein wenig von dem des Orakels von Omaha unterscheidet.

Die Frage, ob es weitere Investitionen wie die in Snowflake geben wird, könnte jedoch womöglich noch aus einem anderen Gesichtspunkt wichtig werden. Womöglich bereitet Warren Buffett die Investorenwelt auch hiermit indirekt auf einen Machtwechsel an der Spitze beziehungsweise bei Berkshire Hathaway vor.

Mehr Macht für Ted und Todd?

Sollte es zu mehreren Tech-Investitionen kommen, die mehr oder minder eindeutig mit Ted und Todd in Verbindung gebracht werden können, so zeigt das, dass diese zwei Investoren mehr Befugnisse bekommen. Spannend wird dabei, ob das Volumen der Investitionen womöglich ebenfalls steigen wird. Das könnte ein weiterer Indikator dafür sein, das Warren Buffett mehr Vertrauen in seine „rechten Hände“ legt.

Durch einen solchen Schritt könnte Berkshire Hathaway mittel- bis langfristig ein neues Profil bekommen. Wobei Ted und Todd möglicherweise zwei Nachfolger für Charlie Munger und Warren Buffett selbst werden könnten. Zumindest ein Zweiklang könnte damit erhalten bleiben.

Wobei die Befugnisse zukünftig weiter differenziert werden dürften. Mit Ajit Jain könnte es mindestens einen dritten geben, der als potenzieller Nachfolger des CEO gehandelt wird. Allerdings ist das ein anderes Thema. Sollte es jedenfalls im kommenden Jahr mehr Tech-Investitionen geben, so spricht das für mich dafür, dass Warren Buffett Ted und Todd mehr Freiraum einräumt, was eigene Investitionsentscheidungen innerhalb ihres Circle of Competence angeht.

Spannende Entwicklung!

Für Foolishe Investoren, die weiterhin auf Berkshire Hathaway setzen, könnte es daher ratsam sein, auf die künftigen Quartalsupdates zu achten. Neue Namen, kleinere Positionen und insbesondere Tech-Aktien dürften dabei eine gewisse Aussagekraft besitzen. Zumindest, wenn sie vorhanden sein sollten. Ich jedenfalls werde das in den nächsten Monaten beobachten, vor allem nach der Snowflake-Investition im letzten Börsenjahr 2020.

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple und Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Snowflake und empfiehlt die folgenden Optionen: Long January 2021 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Short January 2021 $200 Put auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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