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Zu wenig Erträge? So trimmst du dein Depot auf 1.000 Euro Dividende pro Jahr!

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Foto: Getty Images

Früher war es ja relativ einfach, einen passiven Geldstrom zu erzeugen. Die Zinsen waren hoch genug, sodass man dazu einfach nur sein Kapital festverzinst anzulegen brauchte. Doch diese goldenen Zeiten gehören schon lange der Vergangenheit an. Im Moment darf man ja froh sein, wenn man nicht sogar noch Strafzinsen zahlen muss.

Es macht also durchaus Sinn, vermehrt auf Dividenden als auf festverzinsliche Anlagen zu setzen. Viele Anleger beginnen deshalb damit, sich ein Depot mit Aktien von Unternehmen anzulegen, die regelmäßig eine Gewinnbeteiligung zahlen. Ein erstes Ziel könnte dabei sein, dieses so zu strukturieren, um eine Ausschüttungssumme von 1.000 Euro im Jahr zu erzielen. Folgende Tipps könnten dabei helfen.

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Auf Erhöhungen der Dividende achten

Dies könnte ein entscheidender Schritt sein, um es zu schaffen, 1.000 Euro Dividende pro Jahr zu erhalten. Gerade wenn man zum Beispiel nur einmal eine bestimmte Summe investieren kann, könnten regelmäßige Anhebungen der Dividende hier äußerst hilfreich sein. Aber man kann sicherlich sagen, dass dies generell positiv zum Dividendenaufkommen eines Depots beitragen sollte.

Je nach Höhe des investierten Kapitals könnte so eine jährliche Dividendenzahlung von 1.000 Euro innerhalb eines durchaus überschaubaren Zeitraums zur Realität werden. Stellen wir uns hierfür beispielsweise einmal 10.000 Euro vor, die wir in Aktien mit einer durchschnittlichen Dividendenrendite von 2,5 % investieren. Im ersten Jahr fließt so eine Ausschüttungssumme von 250 Euro in unsere Taschen.

Steigern die Unternehmen, deren Aktien wir erworben haben, ihre Dividende die nächste Zeit aber angenommen um durchschnittlich 10 % pro Jahr, dann wären es nach rund sieben Jahren schon 500 Euro, die wir als Gewinnbeteiligung erhalten würden. Und weitere sieben Jahre später könnten wir dann schon die anfangs beabsichtigten 1.000 Euro Dividende im Jahr vereinnahmen.

So könnte es noch schneller gehen

Ich weiß, was du jetzt denkst. Kann man diese Angelegenheit nicht noch etwas beschleunigen? Das kann man durchaus. Zum Beispiel macht es hier absolut Sinn, die erhaltenen Dividenden alsbald wieder für den Kauf zusätzlicher Aktien zu verwenden. Denn es ist ja ganz klar. Je mehr Aktien man besitzt, umso mehr Gewinnbeteiligung wird man natürlich auch erhalten.

Bleiben wir dafür einfach bei unserem obigen Beispiel. In den 14 Jahren, in denen wir auf die Erreichung unseres Ziels warten würden, bekämen wir insgesamt fast 7.000 Euro an Dividende gezahlt. Das bedeutet 70 % der investierten 10.000 Euro erhielten wir so als Gewinnausschüttung wieder zurück. Und diese Summe könnten wir natürlich für den Erwerb weiterer Aktien verwenden.

Und das Ergebnis dieser Vorgehensweise sollte sehr interessant für uns sein. Beziehen wir nämlich jetzt diese Käufe in unsere Berechnung mit ein, würde sich der Zeitraum bis zum Erreichen der 1.000 Euro Dividende pro Jahr nämlich deutlich verkürzen. Aber auch hier muss natürlich noch nicht die Grenze liegen. Denn zusätzlich zu den erhaltenen Dividenden könnte man selbst noch eine monatliche Sparrate mit einbringen. So würde man im übertragenen Sinne regelrecht den Turbo einlegen.

Ein optimales Ergebnis würde man also erzielen, indem man als erstes einmalig einen größeren Betrag investiert. Und danach dann mit den erhaltenen Ausschüttungen sowie einer zusätzlich selbst festgelegten Summe sein Dividendendepot Schritt für Schritt ausbaut. Mit dieser Vorgehensweise sollten meiner Meinung nach nicht nur 1.000 Euro, sondern sogar 10.000 Euro an jährlicher Dividende problemlos zu erreichen sein. Und das Schöne daran ist, dass man den Zeitraum dafür weitestgehend selbst bestimmen kann.

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