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Kommt 2021 nach der Pandemie die Guthaben-Halbierung?

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Die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie konnten kurzfristig aufgrund umfangreicher Stützungsprogramme durch die Zentralbank und Regierungen zum Großteil abgefangen werden. Die Aktienmärkte haben sich sehr schnell wieder erholt und die Arbeitslosenquote konnte weiterhin niedrig gehalten werden.

Deutschland spart wie selten zuvor

Dennoch werden erst in diesem Jahr (2021) zahlreiche Insolvenzen erwartet, die für die Banken und viele Menschen weitere negative Folgen hätten. Die Verunsicherung ist groß. Dies ist beispielsweise am Sparverhalten der Bevölkerung ablesbar. So ist das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland 2020 auf 7,1 Billionen Euro gestiegen. Dies entspricht einer Steigerung um 5,9 % oder 393 Mrd. Euro.

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Viele Menschen fürchten die Arbeitslosigkeit und sorgen deshalb vor. Zudem hemmen viele Beschränkungen die Konsumlaune. Große Ausgaben, wie für Reisen oder häufige Shoppingtouren in die Einkaufszentren der Städte, kamen für die meisten Menschen nicht infrage. Möglich ist deshalb, dass nach der Pandemie größere Nachholeffekte einsetzen, die zu mehr Wirtschaftswachstum und dann wieder zu einer geringeren Sparquote führen.

Nachwehen der Krise

Auch wenn wir gefühlt die Krise sehr gut durchstehen, hat sie einen sehr hohen Preis, den viele Bürger zahlen müssen. So steigen die Staatsschulden derzeit deutlich. Zwar stand Deutschland Ende des zweiten Quartals 2020 mit einer Verschuldung von 67,4 % in Relation zum BIP noch gut da, aber die erneute Wirtschaftsschließung wird diesen Wert sehr wahrscheinlich bald deutlich in die Höhe treiben. Bis Ende 2020 soll er nach Schätzungen des Ifo-Instituts schon auf 75 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) geklettert sein.

Hinzu kommt, dass es vielen europäischen Ländern noch sehr viel schlechter geht. Sie weisen schon seit der letzten Finanzkrise (2008) hohe Schuldenstände auf. So stand Griechenland Ende des zweiten Quartals 2020 bei einer Verschuldung von 187,4 %, Italien bei 149,4 % und Portugal bei 126,1 % vom BIP. Die Europäische Kommission geht davon aus, dass die Staatsschulden der Europäischen Union bis Ende 2020 um 15 Prozentpunkte auf 94 % gestiegen sein könnten.

Steigen diese Werte zu stark an, könnten sie das weitere Wachstum hemmen. Einige Politiker diskutieren deshalb schon jetzt ganz offen einen Schuldenschnitt. Dadurch könnten sich die Verpflichtungen einerseits, aber anderseits auch der Wert der entsprechenden Anleihen halbieren. Sie befinden sich zumeist in Altersvorsorgeprodukten, Lebensversicherungen oder werden von anderen Ländern und Banken gehalten.

Dies ist aber nur eine negative Folge. Die zweite wäre der entstehende Vertrauensverlust in die Schuldner, was schnell zu einer Hyperinflation führen kann, wie Beispiele wie Argentinien zeigen.

Deutschland und die Europäische Zentralbank sind gegen diesen Schritt. Sie möchten den aktuellen Weg der Negativzinsen noch mindestens die nächsten zehn Jahre fortsetzen. Dabei verlieren die Guthaben langsam an Wert und die Verschuldung sinkt stetig. Wenn letztere allerdings zu schnell steigt, könnten die Negativzinsen irgendwann nicht mehr genügen, es sei denn, sie werden weiter ausgebaut. Aber auch dieser Weg würde früher oder später auf Widerstand stoßen.

Wie wir unser Vermögen schützen können

Von den Negativzinsen und einem diskutierten Schuldenschnitt sind und wären vor allem Guthaben, Zinsprodukte (wie Anleihen), Lebensversicherungen und viele Altersvorsorgeprodukte betroffen.

Realvermögen, wie Unternehmensbeteiligungen (Aktien), Immobilien, Gold, Kunst, Land oder Waldbesitz behalten ihre Kaufkraft und steigern sie meist im Zeitverlauf, auch wenn sie im Wert schwanken. Diese Anlagen sind nicht nur in der aktuellen Situation, sondern auch langfristig die bessere Wahl, um die Kaufkraft des eigenen Geldes zu erhalten.

Geldvermögen hingegen verliert jedes Jahr an Kaufkraft und weist keine Schwankungen auf, weshalb es als sicher gilt. Deshalb werden hier die größten Summen geparkt. Trotz aller möglicher Negativszenarien sollten wir dennoch nie in Panik verfallen, sondern unserer wohldurchdachten Strategie treu bleiben. Etwas Realvermögen zu halten, ist langfristig sicherlich kein Fehler.

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