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10.000 Euro und 10 Jahre Zeit – diese 3 Aktien könnten ein Vermögen einbringen

Geld-Welle
Foto: Getty Images

Die letzten Jahre waren zweifellos eine Zeit wie keine andere. Die durch eine Pandemie ausgelöste Angst führte zu einem der schnellsten Rückgänge in der Geschichte des Aktienmarktes. Es folgte eine der schnellsten Erholungen aller Zeiten. Die jüngste Einführung von mindestens zwei Impfstoffen gegen das Coronavirus hat den Menschen Hoffnung gegeben. Und natürlich auch die großen Börsenindizes auf neue Höchststände getrieben.

Noch ist unklar, wann die von der Pandemie beeinflusste Wirtschaft tatsächlich zur Normalität zurückkehren wird. Doch zwei Dinge sind sicher: Die Investition in Qualitätsaktien über Jahre oder vielleicht Jahrzehnte bleibt der sicherste Weg, um langfristig Vermögen aufzubauen. Und es gibt immer noch Aktien, die auch bei Markthöchstständen gekauft werden können.

4 "inflationssichere" Aktien, die man heute kaufen kann! Kein Zweifel, die Inflation steigt sprunghaft an. Investoren sind verunsichert. Geld, das nur auf der Bank liegt, verliert Jahr für Jahr an Wert. Aber wo solltest du dein Geld anlegen? Hier sind 4 Aktien-Favoriten der Redaktion von The Motley Fool, in die du bei steigender Inflation investieren kannst. Wir haben einige der profitabelsten Aktien dieser Generation wie Shopify (+ 6.878%), Tesla (+ 10.714%) oder MercadoLibre (+ 10.291%) schon früh empfohlen. Schlag bei diesen 4 Aktien zu, solange du noch kannst. Gib einfach unten deine E-Mail-Adresse ein und fordere diesen kostenlosen Bericht umgehend an. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab.

Angenommen, man hat einen ausreichenden Notfallfonds aufgebaut und 10.000 Euro (oder weniger) zur Verfügung: Dann sind hier drei Unternehmen, die in den kommenden Jahren und Jahrzehnten florieren werden.

1. CrowdStrike: Sicherheit für eine unsichere Welt

Die Pandemie sorgte für eine große Verlagerung der Arbeit von zu Hause aus. Das stellte die IT-Abteilungen vor nie dagewesene Herausforderungen, wenn es darum geht, Unternehmen und Mitarbeiter vor der wachsenden Bedrohung durch Cyber-Eingriffe zu schützen. CrowdStrike Holdings (WKN: A2PK2R) schaffte hier Abhilfe.

Cybersecurity ist der Schlüssel zum Angebot des Cloud-Unternehmens. Dies geschieht mithilfe der Falcon-Plattform, die sich auf den Schutz der Endpunkte vor erkannten Bedrohungen konzentriert.

Aber das ist nicht alles. Der hochmoderne Schutz von CrowdStrike nutzt Cloud-Analysen, künstliche Intelligenz (KI) und Echtzeittransparenz, um seine Threat Graph Breach Prevention Engine zu betreiben. Diese hochentwickelten Algorithmen erkennen nicht nur Sicherheitsverletzungen und stoppen sie, sondern sie lernen und verbessern sich im Laufe der Zeit dank KI. Je mehr neue Kunden hinzukommen, desto stärker wird das Netzwerk.

Das Geschäft boomt. In den ersten neun Monaten des Jahres 2020 ist der Umsatz von CrowdStrike im Vergleich zum Vorjahr um 85 % gestiegen. Dies wurde durch jährlich wiederkehrende Umsätze angetrieben, die um 81 % stiegen, sowie durch neue Abonnement-Kunden, die um 88 % zunahmen. Das Unternehmen hat noch keinen Gewinn erwirtschaftet, aber die Ergebnisse bewegen sich in die richtige Richtung, da CrowdStrike seine Verluste in diesem Jahr bisher um fast 62 % reduziert hat.

2. Twilio: In-App-Kommunikation wird zum Kinderspiel

2020 wurde auch deutlich, dass die Kommunikation zwischen Unternehmen und ihren Kunden stets hürdenlos geschehen muss. Anstatt das Rad neu zu erfinden, wandten sich viele Unternehmen mit verbraucherorientierten Apps dazu an Twilio (WKN: A2ALP4). Die Kommunikationstechnologie wird in Apps eingebettet. Im Hintergrund werden Anrufe, Videos und Textnachrichten verarbeitet, ohne dass dazu die App jemals verlassen wird.

Das sind dann etwa Echtzeitnachrichten, die man vom Lieferdienst oder Taxi bekommt. Oder auch die Möglichkeit, ein Passwort zurückzusetzen, ohne die App zu verlassen, oder In-App-Chats mit dem Kundenservice. Dahinter steckt oft Twilio.

Die Wichtigkeit, Kunden schnell zu erreichen, hat während der Pandemie noch mehr an Bedeutung gewonnen. In den ersten neun Monaten des Jahres 2020 stieg Twilios Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 51 %. Überraschenderweise erzielte Twilio im dritten Quartal einen bereinigten Gewinn (Non-GAAP), obwohl die Anleger mit einem Verlust gerechnet hatten.

Die aktive Kundenbasis von Twilio steigt weiter an, um 21 % im Jahresvergleich. Das Unternehmen gewinnt nicht nur neue Kunden hinzu, sondern auch bestehende Kunden bauen ihre Beziehung zu Twilio aus. Sie geben im Durchschnitt 37 % mehr aus als zu diesem Zeitpunkt im letzten Jahr.

Noch wichtiger für die Investoren war die kürzliche Übernahme der Kundendatenplattform Segment, die Twilio weiter in den Bereich der Customer Engagement Services vorantreibt. Dadurch erhalten Unternehmen eine einzige Ansicht von Kundeninformationen aus einer Vielzahl von Kanälen, was eine nahtlosere und effektivere Kundenansprache ermöglicht. Der Schritt vergrößert auch den gesamten adressierbaren Markt von Twilio erheblich.

Die Bedeutung der Kundenkommunikation war noch nie so wichtig wie heute. Twilio bietet die Tools, um diese Lücke zu schließen.

3. Datadog: Die Cloud ist nicht mehr wegzudenken

Die Umstellung auf Cloud Computing war bereits in vollem Gange, wurde aber durch die Pandemie unaufhaltsam vorangetrieben. Die strategische Bedeutung der Überwachung und Wartung cloudbasierter Systeme kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Jede Ausfallzeit ist kritisch und kostspielig. Hier kommt DataDog (WKN: A2PSFR) ins Spiel.

Der cloudnative Platform-as-a-Service (PaaS)-Anbieter offeriert eine Vielzahl von Überwachungsdiensten, die wichtige Informationen aus dem gesamten Cloudbetrieb eines Unternehmens sammeln, die Daten in einem einzigen Dashboard zusammenfassen und Entwickler benachrichtigen, wenn ein Problem auftritt. DataDog bricht Silos auf und führt fragmentierte Daten an einem Ort zusammen. So wurde es zur Top-Wahl unter Entwicklern.

Daher wurde die Plattform vom Marktforschungsunternehmen Gartner als Nummer 1 für die Überwachung ausgewählt. Es wurde auch als einer der „Visionarys“ für das Jahr 2020 in den renommierten Magic Quadrant aufgenommen. Das Unternehmen wurde zudem auch von Forrester Research als Branchenführer für intelligente Anwendungs- und Serviceüberwachung identifiziert. Die Kunden bewerten DataDog zu 98 % mit vier oder fünf Sternen.

Das Geschäft brummt. In den ersten neun Monaten des Jahres 2020 verzeichnete DataDog ein Umsatzwachstum von 71 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Unternehmen ist außerdem auf dem Weg zu einer konstanten Profitabilität und hat seine Verluste in diesem Jahr bisher um 85 % reduziert. Noch beeindruckender ist, dass DataDog diese Erfolge nur ein Jahr nach dem Börsengang erzielt hat.

Die Notwendigkeit, kritische Systeme am Laufen zu halten, war noch nie so wichtig wie heute. Daher sollten Investoren DataDog mal näher unter die Lupe nehmen.

Via YCharts

Ein Wort zur Bewertung

Jedes dieser Unternehmen bietet die Chance auf ein atemberaubendes Wachstum in den kommenden zehn Jahren. Doch natürlich sind sie mit hohen Risiken verbunden. Auch sind sie keineswegs billig. CrowdStrike, DataDog und Twilio werden zum 53-, 51- bzw. 34-Fachen des voraussichtlichen Umsatzes gehandelt. Ein gutes Kurs-Umsatz-Verhältnis liegt im Allgemeinen bei zwischen 1 und 2. Dieser hohe Preis erklärt sich zum Teil durch die bisherige Performance der Aktien in diesem Jahr, wie in der obigen Grafik zu sehen ist.

Jedes dieser Unternehmen hat eine fundamentale, aber kritische Tatsache für Software-as-a-Service-Unternehmen erkannt: Der Lebenszeitwert neuer Kunden ist viel höher als das, was derzeit für ihre Akquisition ausgegeben wird. Daher könnten die Gewinne für diese Überflieger schwer zu erreichen sein.

Bislang waren die Investoren jedoch mehr als bereit, für das beeindruckende Umsatzwachstum und das Potenzial zu zahlen.

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The Motley besitzt und empfiehlt Aktien von CrowdStrike Holdings, Inc., Datadog und Twilio und empfiehlt Gartner. Danny Vena besitzt Aktien von CrowdStrike Holdings, Inc., Datadog und Twilio. Dieser Artikel erschien am 1.1.2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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