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Royal Dutch Shell, BP & Co.: Dunkle Wolken am OPEC+-Horizont?

Foto: Getty Images

Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S), BP (WKN: 850517) und Co. sind und bleiben weiterhin abhängig von den Ölpreisen, wobei sich das zukünftig verringern könnte. Immerhin wollen beispielsweise diese beiden Konzerne ihre Konzernstruktur verändern, um von der Volatilität im Ölmarkt nicht mehr so stark tangiert werden zu können.

Aber das ist ein anderes Thema. Für den Moment bleibt die Abhängigkeit von den Ölpreisen gegeben. Das bedeutet, dass die OPEC als kontrollierendes Kartell einen Einfluss auf die Aktien besitzen wird. So viel zu dem, was Foolishen Investoren bekannt sein sollte.

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Jetzt jedenfalls gibt es weitere Neuigkeiten von der OPEC+-Front und es könnte sich andeuten, dass die kommenden Wochen und Monate schwieriger werden. Hier ist, was du als Foolisher Investor zur aktuellen Ausgangslage wissen solltest.

Dunkle Wolken am OPEC-Horizont?

Wie jetzt zwar formal bekannt geworden ist, hat es eine Einigung bei dem OPEC-Treffen gegeben, das zum Wochenanfang gestartet ist. Demnach wird das Kartell insgesamt 1,425 Mio. Barrel pro Tag weniger fördern als im Januar. Die Kürzung ist datiert auf die Monate Februar und März. Allerdings scheint der Prozess dahin schwierig gewesen zu sein.

Saudi-Arabien wird demnach fast im Alleingang versuchen, den Markt weiter zu stützen. Mit einem gekürzten Fördervolumen von einer Million Barrel pro Tag übernimmt der OPEC-Staat den Löwenanteil. Andere Mitglieder werden die übrigen 425.000 Barrel pro Tag auf freiwilliger Basis übernehmen. Das sieht nach einem wackeligen Deal aus.

Im Vorfeld ist außerdem bereits durchgesickert, dass das Treffen offenkundig schwierig abgelaufen ist. Neben den üblichen Kritikern soll unter anderem Russland auf eine Erhöhung des Fördervolumens gedrängt haben. Das zeigt, dass die OPEC+ im Moment weiterhin uneinig ist, was die zukünftige Politik des Kartells angeht. In einem fragilen Gesamtmarkt, der sich in einem Ungleichgewicht aus Angebot und Nachfrage befindet, könnte das kurzfristig immer mal Druck auslösen.

Royal Dutch Shell, BP & Co.: Kurzfristige Entspannung

Zumindest kurzfristig gibt es allerdings Entspannung im Ölmarkt. Die angekündigten gekürzten Volumina haben den Notierungen von Brent und WTI einen kleineren Kurssprung beschert. Derzeit notiert das Barrel Brent über 50 US-Dollar pro Fass, was weiterhin ein solides Wirtschaften ermöglichen sollte.

Allerdings bleibt der Markt fragil. Je nach zukünftigen OPEC+-Entscheidungen könnte der Markt auch in die Gegenrichtung umschlagen. Zumal das gekürzte Volumen jetzt bloß für die Monate Februar und März gilt. Mit einem Preisanstieg auf deutlich über 50 US-Dollar pro Fass könnten außerdem die US-Schieferölproduzenten wieder an den Start gehen. Das könnte die Angebotsseite wiederum erhöhen.

Für Royal Dutch Shell, BP und Co. sind die Aussichten daher im Moment zwar solider, allerdings nur kurzfristig. Das ist ein wichtiges Zwischenfazit, das Foolishe Investoren jetzt ziehen sollten.

OPEC: Harte Verhandlungen

Seit einiger Zeit zeichnet sich bereits ab, dass die Verhandlungen bei der OPEC immer zäher werden. Einzelne Mitglieder drängen auf Erhöhungen der Fördervolumina, das könnte den Markt aus dem Gleichgewicht bringen. Saudi-Arabien und einige wenige Mitglieder haben sich jetzt zwar noch zu einer Förderkürzung durchringen können. Es bleibt allerdings mittelfristig die Frage, ob ein solcher Kompromiss tragfähig bleiben wird. Oder ob es ein weiteres Mal eine volatile Phase geben wird. Beobachtenswert ist in diesem Zusammenhang natürlich auch die Nachfrage, die sich idealerweise zum Stützen der Notierungen erholen sollte.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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