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Jetzt geht’s an die Filetstücke von Ant Financial: Was heißt das für die Alibaba-Aktie?!

Foto: Alibaba

Ant Financial sollte für die Alibaba-Aktie (WKN: A117ME) eigentlich innerhalb dieses Jahres ein weiterer außerordentlicher Erfolg werden. Ein gigantischer, milliardenschwerer Börsengang ist geplant gewesen. Allerdings haben die chinesischen Behörden diesen auf den letzten Metern platzen lassen.

Der weitere Verfahrensgang ist inzwischen bekannt: Der gesamte Alibaba-Konzern ist inzwischen in den Fokus der Behörden gerückt. Der Ausgang dieses kartellrechtlichen Verfahrens ist ungewiss. Es könnte jedoch sein, dass es dem Gesamtkonzern an den Kragen gehen wird.

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Jetzt könnte sich möglicherweise abzeichnen, dass es bei Ant Financial an wichtige, für die Wachstumsgeschichte entscheidende Filetstücke geht. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Foolishe Investoren dazu wissen sollten.

Ant Financial: Verkaufszwang von Beteiligungen?

Wie jetzt die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einige mit der Angelegenheit vertraute Insider erklärt hat, könnte Ant Financial möglicherweise dazu gezwungen werden, einige Unternehmensbeteiligungen zu verkaufen. Demnach prüften die Behörden, ob sie den chinesischen Finanzdienstleister anweisen sollen, Beteiligungen zu veräußern.

Die Aufsichtsbehörden berufen sich auch bei dieser Möglichkeit darauf, die Marktmacht von Ant Financial zu schwächen, wenn das Unternehmen gegen kartellrechtliche Bedenken verstoßen würde. Allerdings ist die Kehrseite laut Reuters auch, dass dieser Schritt Ant Financial einiger lukrativer Wachstumsmöglichkeiten berauben würde.

Ein solcher Schritt würde demnach auch den Einflussbereich von Ant Financial im Fintech-Segment deutlich verringern. Synergien könnten zudem unterbunden werden, was dem digitalen Zahlungsdienstleister einen deutlichen Dämpfer verpassen würde. Keine tolle Wendung, die es jetzt bei dem Unternehmen und im Kontext der Alibaba-Aktie gibt.

Weder Ant Financial noch Alibaba seien demnach für eine Stellungnahme zu erreichen gewesen beziehungsweise lehnten eine solche ab. Fest steht jedenfalls: Damit wird der Druck ein weiteres Mal erhöht.

Alibaba-Aktie: Zerschlagung als Option …?

Diese neun gezeigten beziehungsweise kolportierten Maßnahmen zeigen jedenfalls, dass die chinesischen Behörden augenscheinlich nicht nur mit Platzpatronen schießen wollen. Sollte es dazu kommen, dass Ant Financial einzelne Beteiligungen veräußern oder weggeben muss, so dürfte das die gewonnene Marktmacht deutlich abschwächen. Das ist es letztlich auch, worauf die Maßnahmen augenscheinlich abzielen.

Das wiederum könnte ein Indikator dafür sein, was mit dem Alibaba-Konzern zukünftig möglicherweise passieren könnte. Auch hier gibt es schließlich jede Menge Konzentration. Möglicherweise werden die Aufsichtsbehörden hier ähnlich agieren. Wobei die aktuell kolportierten behördlichen Anweisungen noch nicht offiziell sind und es sich augenscheinlich bloß um Überlegungen handelt.

Die Ausgangslage ist allerdings ernst und das können wir definitiv von diesen Spekulationen mitnehmen. Foolishe Investoren sollten daher auf der Hut sein, was die Alibaba-Aktie und das politische Risiko angeht.

Ausbremsen einer Wachstumsgeschichte!

Ant Financial und Alibaba sind daher auf behördliche Anweisung derzeit ausgebremst. Die Möglichkeit, dass das Fintech jetzt dazu gezwungen wird, Unternehmensanteile und Beteiligungen zu veräußern, ist besorgniserregend. Die Investitionsthese der Alibaba-Aktie wackelt. Je nachdem, wie diese Causa ausgehen wird. Und welche weiteren Konsequenzen für den Gesamtkonzern, aber auch das Fintech folgen.

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Vincent besitzt Aktien von Alibaba. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alibaba Group Holding Ltd..

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