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Diesen Betrag hättest du vor 10 Jahren in Amazon investieren müssen, um heute Millionär zu sein

Amazon Aktie
Foto: The Motley Fool

Im letzten Jahrzehnt war mit die größte Veränderung in der US-Wirtschaft die rasante Entwicklung des E-Commerce. Einst als reine Kuriosität betrachtet, wird der digitale Handel für viele Amerikaner immer mehr zur bevorzugten Einkaufsmethode. Einzelhändler, die in digitale Kanäle investiert haben, berichten auch wegen der Pandemie von einem enormen Wachstum. Wer nicht mitmacht, riskiert, irrelevant zu werden.

Natürlich kann man E-Commerce nicht erwähnen, ohne Amazon (WKN: 906866) einzubeziehen. Das Unternehmen hat im Grunde E-Commerce erfunden und die ersten Aktionäre gehören zu den größten Nutznießern. Offensichtlich hat die Aktie den Anlegern in den letzten zehn Jahren eine Menge Geld eingebracht. Manche Anleger sind sogar Millionäre geworden. Aber wie viel hätte man vor einem Jahrzehnt genau investieren müssen, um heute Millionär zu sein?

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Ein Jahrzehnt des Erfolgs

Es ist jetzt schwer vorstellbar, aber Amazon ist ein relativer Neuling auf der Liste der wertvollsten Unternehmen. Das Unternehmen schaffte es erst 2014 in die Liste der Top 20 der größten US-Unternehmen nach Marktkapitalisierung. Seitdem ist es immer weiter nach oben geklettert und zum drittgrößten Unternehmen in den Vereinigten Staaten aufgestiegen (hinter Microsoft und Apple).

Im Gegensatz zu Apple, das Anfang des Jahres einen 4:1-Split bekannt gab, hat Amazon seine Aktien in den letzten zehn Jahren nicht geteilt. Dies ist eine Umkehrung von Amazons früherer Denkweise, als das Unternehmen während des Tech-Booms von 1998 bis 1999 drei Aktiensplits in weniger als anderthalb Jahren durchführte. Ein weiterer klarer Unterschied zwischen Amazon und seinen Mega-Cap-Tech-Konkurrenten ist, dass Amazon nie Bardividenden ausgeschüttet hat. Deshalb ist es recht einfach zu bestimmen, wie viele Amazon-Aktien man damals hätte kaufen müssen, um heute Millionär zu sein.

Mit Stand 23.12. kostete eine Amazon-Aktie etwas mehr als 3.200 USD, also sind 1 Million USD rund 312 Aktien. Der Aktienkurs von Amazon lag vor einem Jahrzehnt bei 180 USD. Hätte man damals 312 Aktien für eine Gesamtinvestition von 56.160 USD gekauft und durchgehalten, wäre die Position heute genau 1 Million USD wert.

Amazons Lauf ist noch nicht vorbei

Die größte Kritik an der Amazon-Aktie besteht heute aus zwei Themen.

Einerseits heißt es, dass die Aktie aufgrund ihrer immensen Marktkapitalisierung von 1,6 Billionen USD zu groß ist, um langfristige Investoren weiterhin zu belohnen. Dieses Argument kam erstmals auf, als die Aktie zum ersten Mal die Marke von 1 Billion USD knackte. Die Aktie ist in weniger als zweieinhalb Jahren um 60 % gestiegen. Amerika befindet sich noch in den Anfängen der Umstellung auf den E-Commerce: Im dritten Quartal stellte das U.S. Census Bureau fest, dass der Anteil des E-Commerce am gesamten Einzelhandelsumsatz nur 14,3 % betrug. Obwohl die Pandemie die Akzeptanz kurzfristig erhöht hat, werden die Trends zum Onlineshopping nur noch größer. Als größter digitaler Händler in den USA kann Amazon von dieser anhaltenden Verschiebung profitieren.

Das zweite Argument ist stärker, da es sich auf die Bewertung konzentriert. Aber selbst das hält näherer Betrachtung nicht stand, da Amazon in den letzten Jahren seinen Gewinn genauso schnell gesteigert hat wie seinen Aktienkurs. In den ersten neun Monaten des Jahres 2020 hat Amazon seinen Umsatz um 35 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert und den Gewinn pro Aktie um fast 70 %. Das PEG-Verhältnis von Amazon (das die zukünftigen Gewinnschätzungen mit der heutigen Bewertung vergleicht) liegt derzeit bei 1,25. Das ist ein bescheidener Aufschlag, der eher an eine Value-Aktie als an ein wachstumsstarkes Unternehmen erinnert.

Es war ein großartiges Jahrzehnt für Amazon-Investoren – und die langfristigen Treiber für zukünftige Gewinne sind nach wie vor da.

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The Motley besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon, Apple und Microsoft . Jamal Carnette besitzt Aktien von Amazon. Dieser Artikel erschien am 23.12.2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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