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Warren Buffett: Der Crash steht kurz bevor!

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Steht der Crash kurz bevor? Warren Buffett könnte dies so sehen. Schließlich gibt es eine von Warren Buffett genutzte Kennzahl, die darauf hindeutet.

Der Warren-Buffett-Indikator an den Finanzmärkten

Der populäre Großinvestor Warren Buffett nutzt ein Maß, um eine mögliche Überbewertung in den Finanzmärkten aufzuspüren. Dieses hat sich an den Finanzmärkten als sogenannter Warren-Buffett-Indikator etabliert. Worum geht es genau?

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Konkret misst der Warren-Buffett-Indikator den Gesamtwert des Aktienmarktes und setzt ihn in Relation zum Bruttoinlandsprodukt. Damit erfasst er nichts anderes als die relative Größe des Finanzmarktes zum Gütermarkt. Man kann auch von einem Vergleich der Finanzwirtschaft zur Realwirtschaft sprechen.

Ist der Finanzmarkt größer als der Wert der Realwirtschaft, so könnte dies auf eine Überbewertung des Aktienmarktes hindeuten.

Warren Buffett bezeichnet die Kennzahl als das wahrscheinlich beste Einzelmaß dafür, um die Bewertungen zu einem bestimmten Zeitpunkt zu bestimmen. Schauen wir nun mal genauer auf dieses so wichtige und zugleich einfache Instrument.

Buffett-Indikator zeigt deutliche Überbewertung an

Gemäß Gurufocus liegt der Wert des Warren-Buffett-Indikators aktuell bei 185 % (Stand: 19.12.2020). Erweitert man ihn nochmals um die gesamten Vermögenswerte der amerikanischen Notenbank, so liegt auch dieser modifizierte Wert mit 138 % deutlich über dem Gleichgewicht von 100 %. 

Wann ist der Buffett-Indikator hoch oder niedrig?

Ab einen Wert von mehr als 135 % könnte man den Aktienmarkt als signifikant überbewertet bezeichnen. Bei einem Wert von weniger als 73 % könnte man hingegen von einer signifikanten Unterbewertung sprechen.

Der derzeitige Wert von 185 % deutet demnach auf eine massive Überbewertung von Aktien hin. Relativieren muss man ihn allerdings ein wenig, denn das Bruttoinlandsprodukt in den USA ist aufgrund der Corona-Pandemie stark rückläufig. Gleichzeitig haben sich Aktien gut erholen können, teilweise haben sie sogar neue Allzeithochs erreicht.

Der zuletzt starke Anstieg könnte sich zukünftig damit selbst ein wenig regulieren, sofern das Bruttoinlandsprodukt der USA wieder etwas stärker ansteigt. Die Bewertungen sollten dann aber zumindest nicht weiter steigen, damit der Warren-Buffett-Indikator nicht weiter steigt.

Gründe für einen Anstieg des Warren-Buffett-Indikators

Die Gründe für einen starken Anstieg des Warren-Buffett-Indikators können vielschichtig sein. Rein mathematisch ist er mit einem stärkeren Anstieg des Finanzmarktes gegenüber der Realwirtschaft zu erklären. Auch ein starker Einbruch der Realwirtschaft bei einem konstanten Aktienmarkt könnte zu einem Anstieg des Indikators führen.

Fundamentale Triebkraft des Indikators, die für eine stärkere Gewichtung des Finanzmarktes sorgt, ist das Zinsniveau. Aber auch weitere geldpolitische Maßnahmen wie zum Beispiel das Quantitative Easing sind bedeutende Treiber für einen Anstieg der Marktbewertungen.

Von der Seite der Realwirtschaft könnte ein starker erwarteter Anstieg der Unternehmensgewinne ein Treiber für die erhöhten Bewertungen sein. Genauso könnte das starke Unternehmenswachstum von Technologieunternehmen den Indikator vorantreiben.

Fazit

Der Warren-Buffett-Indikator kann vielen Fools als ein nützliches Instrument dienen. Schließlich hatte er schon im Jahr 2000 ein gutes, wichtiges Signal zur Überbewertung des Marktes gegeben. 

Kurz vor der Finanzkrise im Jahr 2008 war er jedoch weniger nützlich, um eine Überbewertung zu erkennen. Dafür zeigte er aber nach dem Ausverkauf im Jahr 2009 eine massive Unterbewertung der Aktienmärkte an.

Anders sah es im Jahr der Corona-Pandemie aus: Bereits vor dem Corona-Crash zeigte er eine Überbewertung an, die selbst nach dem Blitz-Crash nicht beseitigt wurde. Viel zu schnell erholten sich dann aber die Aktienkurse. Gemäß dem Indikator hätte man seit 2015 keine Aktien mehr kaufen dürfen. Damit hätte man aber viele Chancen verpasst.

Wie man den Indikator am besten lesen sollte, bleibt am Ende aber jedem Investor selbst überlassen. Warren Buffett zumindest hält aktuell eine Menge Cash, um auf den nächsten Crash vorbereitet zu sein.

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