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Top-Technologieaktien für 2021

Foto: Getty Images

Ralf Anders: Materialise

Eines der großen Technologiethemen 2021 wird meiner Meinung nach die Industrialisierung der additiven Fertigung sein, die bisher vor allem für Nischenanwendungen und die Prototypenfertigung in Labors bekannt ist. Mittlerweile ist jedoch alles angerichtet für den großen Auftritt in der Fabrik. Die Materialentwicklung ist weit fortgeschritten und die Automatisierungstechnik bereit für die Einbindung von 3D-Druckern.

Was jetzt noch fehlt, sind Geräte, die bei der Geschwindigkeit einen ordentlichen Zahn zulegen. Genau das wird 2021 jedoch passieren. Viele der großen Hersteller bringen nun nach und nach 10- oder sogar 100-mal schnellere 3D-Drucker auf den Markt.

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Ein zentraler Spieler, der in jedem Fall davon profitieren sollte, ist der herstellerübergreifend agierende Dienstleister Materialise (WKN: A112H0). Er unterhält nicht nur eigene 3D-Druck-Kapazitäten sondern verfügt mit Magics auch über eine starke Softwareplattform, welche die Barrieren für die Serienproduktion beseitigen möchte.

Ralf Anders besitzt keine Aktien von Materialise.


Caio Reimertshofer: Etsy

Die Coronakrise hat der fortschreitenden Digitalisierung einen enormen Schub verpasst. Viele Entwicklungen, die sich vermutlich über Jahre gezogen hätten, wurden innerhalb weniger Monate realisiert. Ein großer Profiteur von zunehmender Digitalisierung in Form von mehr Online-Shopping ist Etsy (WKN: A14P98).

Das Unternehmen bietet einen Marktplatz an, wo kleinere regionale Verkäufer beispielsweise handgefertigte Produkte anbieten können. Obwohl man meinen könnte, dass Amazon der König des E-Commerce ist, schafft es Etsy in riesigen Schritten zu wachsen. Etsy bedient gewissermaßen eine Nische, indem es einzigartige Produkte digital verfügbar macht und hebt sich somit von der Konkurrenz ab.

Dabei wächst auch das Netzwerk der aktiven Käufer und Verkäufer stetig weiter, was das zukünftige Wachstum nur noch weiter vorantreiben dürfte. Wenn man sich im Jahr 2021 im Bereich E-Commerce positionieren möchte, könnte Etsy meiner Meinung nach eine ausgezeichnete Wahl dafür sein.

Caio Reimertshofer besitzt keine der erwähnten Aktien.


Florian Hainzl: Alphabet

Mir würden an dieser Stelle viele Technologieaktien in den Sinn kommen, trotzdem ist Alphabet (WKN: A14Y6H) meine Wahl, wenn ich mich für ein Technologieunternehmen entscheiden muss. Das Kerngeschäft von Google mit Werbung bei der Websuche wächst selbst im Coronajahr beständig weiter. Daneben verdient das Unternehmen immer mehr Geld mit Youtube, der Cloud und sonstigen Diensten wie Google Play oder dem Verkauf von Hardware. 

Google wird dabei zunehmend unabhängiger vom Werbegeschäft. Wenn man sich allein die aktuellen Ausbaupläne für Google Pay ansieht, gehe ich davon aus, dass dieser Trend weiterhin anhalten wird. Daneben verfügt Alphabet noch über eine Einhornzucht. Waymo wurde zuletzt in einer Studie von Guidehouse die Marktführerschaft beim autonomen Fahren bescheinigt. Daneben stand zuletzt vor allem Deepmind im Fokus, dass mit der Proteinfaltung ein jahrzehntealtes Wissenschaftsproblem gelöst hat.

Beste Voraussetzungen, dass die Summe der Teile bei Alphabet mehr wert ist, als die Börse in 2020 realisiert hat.

Florian Hainzl besitzt Aktien von Alphabet.


Vincent Uhr: JD.com

Eine chancenreiche Top-Technologie-Aktie für das neue Jahr soll es sein? Die Aktie von JD.com (WKN: A112ST) könnte genau das verkörpern, plus eine günstige, fundamentale Ausgangslage.

JD.com wird zwar im E-Commerce immer bloß der Verfolger hinter Platzhirsch Alibaba bleiben. Allerdings ist die Wettbewerbsposition mit einem Marktanteil im Onlinehandel mit ca. 20 % trotzdem recht stark. Hinzu kommen außerdem interessante digitale Märkte wie die Cloud oder auch digitale Gesundheitsdienstleistungen. 

JD.com verkörpert daher viele Megatrends, wobei der operativ prägende noch der Onlinehandel ist. Hier besitzen die Chinesen mit einem eigenen Logistiknetz jedoch möglicherweise einen Vorteil gegenüber Alibaba, denn man kann den Versandprozess selbst kontrollieren.

Vincent Uhr besitzt Aktien von Alibaba und JD.com.


Peter Roegner: Amazon.com

Meine Technologieaktie ist eine klassische und eher langweilige Wahl, aber langweilige Aktien sind ja laut Warren Buffett oft die besten Investments.

Ich setze also nicht auf das neueste chinesische Start-Up, sondern bleibe beim größten Internethändler der Welt, denn auch im nächsten Jahr wird Amazon.com (WKN: 906866) von zwei klaren Trends profitieren.

Da ist einmal der wachsende Internethandel. Viele Menschen haben erst durch die Pandemie die Bequemlichkeit und den Kundenservice von Amazon kennen und schätzen gelernt – das wird sich auch in einer Zeit nach Corona nicht ändern.

Der andere Trend ist die Verlagerung von Daten und Anwendungen in die Cloud, von der Amazon als mit Abstand größter Anbieter am meisten profitiert.

Die Ampeln stehen also auf grün: für das Unternehmen wie für die Aktie.

Peter Roegner besitzt Aktien von Amazon.com.


Dennis Zeipert: Microsoft

Mein Favorit unter den Technologieaktien ist die Aktie von Microsoft (WKN: 870747). Obwohl der Konzern bereits zu den drei wertvollsten der Welt gehört, gibt es hier aus meiner Sicht noch jede Menge Luft nach oben. Gerade in diesem Jahr hat Microsoft mal wieder bewiesen, dass Größe kein Hindernis für dynamisches Wachstum sein muss. Im laufenden Geschäftsjahr dürfte der Nettogewinn schon in der Nähe von 50 Mrd. US-Dollar liegen und ein Ende des Wachstums ist noch lange nicht in Sicht.

Insbesondere das Cloud-Geschäft hat hier noch jede Menge Potenzial. Da Microsoft keinen sehr großen Investitionsbedarf hat, steigen Dividenden und Aktienrückkäufe seit Jahren stark an. Die Kombination aus diesen Faktoren dürfte der Aktie auch in Zukunft weiteren Schub verleihen.

Dennis Zeipert besitzt Aktien von Microsoft.


Stefan Naerger: Atlassian

2020 war eindeutig das Jahr der Technologieaktien. Für 2021 würde ich mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen. Wie soll man das noch toppen? Eine nahtlose Fortsetzung des allgemeinen Tech-Booms erscheint mir unwahrscheinlich. Daher wechsel ich vorsichtshalber in das Lager der Schaufelverkäufer und nehme einzig und allein die Tech-Aktie von Atlassian (WKN: A2ABYA) ins Visier.

Die Aktie des britisch-australischen Software-Anbieters war schon 2020 eine gute Idee. Warum? Ganz einfach! Atlassian hat alles, was man für die kollaborative Umsetzung erfolgreicher Software-Projekte benötigt – also für genau jene Produkte, die in der Corona-Krise stark nachgefragt wurden. Jira, Bitbucket und Trello sind nur einige der Atlassian-Produkte, die praktisch jeder im Sektor kennt und schätzt. So darf es 2021 gerne weitergehen!

Stefan Naerger besitzt keine Aktien von Atlassian.


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John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. Suzanne Frey arbeitet als Führungskraft bei Alphabet und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. Teresa Kersten arbeitet für LinkedIn und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. LinkedIn gehört zu Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alibaba, Alphabet (A- und C-Aktien), Amazon, Atlassian, Etsy, JD.com und Microsoft. The Motley Fool besitzt die folgenden Optionen: Short Januar 2022 $1940 Calls auf Amazon und Long Januar 2022 $1920 Calls auf Amazon.

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