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CD Projekt: Cyberpunk 2077 ist da! Believe the Hype?

Bild: CD PROJEKT S.A

CD Projekt (WKN: 534356) ist vor allem als Spielentwickler hinter der Witcher-Serie bekannt und erfolgreich geworden. Der letzte Teil der Serie wurde aber bereits 2015 veröffentlicht. Statt hier einfach weiterzumachen, hat CD Projekt die Arbeit fast voll und ganz auf den neuen Titel Cyberpunk 2077 konzentriert.

Am 10. Dezember ist das Spiel nach mehreren Verschiebungen endlich erschienen. Gleichzeitig ist die Aktie von CD Projekt massiv eingebrochen. Gehen wir den Ursachen hierfür auf den Grund.

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Ist Cyberpunk 2077 eine Enttäuschung?

Aus finanzieller Sicht kann die Antwort nur „Nein!“ lauten. CD Projekt hat am 11.12. eine Meldung veröffentlicht, dass allein die Umsätze der Vorbestellungen über digitale Kanäle die kompletten Entwicklungskosten und die bis Ende 2020 entstehenden Marketingkosten decken. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass das Spiel sogar GTA V als kommerziell erfolgreichstes Spiel mit 800 Mio. US-Dollar Umsatz am ersten Tag vom Thron wirft.

Von der internationalen Fachpresse wird das Spiel auch qualitativ gelobt. Der in der Branche viel beachtete Metascore, der einen gewichteten Durchschnittswert über die Bewertungen darstellt, fällt am 12.12. mit 90 von erreichbaren 100 Punkten sehr stark aus. Von 53 Kritiken sind 50 positiv und nur drei gemischt. Diese drei schwächeren Kritiken geben allerdings die Richtung vor, weshalb das Spiel aktuell ein Problem hat.

Schaut man nämlich auf die Bewertung der User auf der Seite metacritic.com, fällt die Beurteilung des Spiels deutlich schwächer aus. Mit einem Wert von 6,2 ist dieser aktuell nur durchschnittlich. 975 positiven Bewertungen stehen 868 Negative gegenüber. Das Problem sind wohl zahlreiche Bugs und massive Performanceprobleme vor allem auf den Konsolen der letzten Generation. Gerade im Kontext der mehrmaligen Verschiebungen und den damit versprochenen Qualitätssteigerungen scheint sich CD Projekt an dem gleichzeitigen Release auf neun Plattformen verhoben zu haben.

Wie geht es weiter für CD Projekt?

CD Projekt wird in den nächsten Wochen eine Menge Arbeit haben, Cyberpunk 2077 schnellstmöglich für alle Plattformen auf ein vernünftiges Level zu bringen. Mit dem Patch 1.04 scheint ihnen der erste Schritt in die richtige Richtung gelungen zu sein. Die Meldungen von Spielern deuten darauf hin, dass jetzt ein Stand erreicht wurde, der beim eigentlichen Release erwartet werden konnte. Daneben wird sich der Entwickler etwas einfallen lassen müssen, um die enttäuschten Vorbesteller zu entschädigen.

Apropos Witcher, hier arbeitet ein externes Studio an der Portierung für die neuen Next-Gen-Konsolen. Dieses soll für Besitzer der bisherigen Versionen für PC, PS4 und Xbox One kostenlos sein. Mit dem geplanten Release im ersten Halbjahr wird man aber auch viele neue potenzielle Kunden ansprechen können. Schließlich wird die Fortsetzung der gleichnamigen Netflix-Serie für Mitte 2020 erwartet. Damit soll aber noch nicht Schluss sein. Als nächstes großes Projekt strebt der polnische Entwickler ein neues Spiel im Wichter-Universum an.

Es deutet aber vieles darauf hin, dass davor noch ein Multiplayer für Cyberpunk 2077 geplant ist. Dieser soll laut Aussagen des Studios aber weniger eine Erweiterung des bestehenden Spiels sein, als vielmehr ein eigenes Spiel. Dadurch wäre ähnlich wie bei Take Two (WKN: 914508) mit GTA Online eine geringere Abhängigkeit von den großen Releases möglich. Der Grundstein für eine großartige Zukunft ist durch die zwei starken Marken gelegt. Die nächsten Wochen sind für CD Projekt entscheidend, um die Fans auf diesem Weg nicht zu verlieren.

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Florian Hainzl besitzt Aktien von CD Projekt. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Take-Two Interactive. 

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