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5.000 Euro Anfang 2020 in die Zalando-Aktie investiert: Das hättest du heute raus!

Foto: Zalando

Das Jahr 2020 war in vieler Hinsicht außergewöhnlich und wird uns wohl immer in Erinnerung bleiben. Die Corona-Krise hat uns am Aktienmarkt den schärfsten Crash der Geschichte beschert. Einige Branchen haben jedoch auch profitiert. So auch der Versandhandel. Hier ist natürlich im DACH-Raum als allererstes die Zalando-Aktie (WKN: ZAL111) zu nennen.

In ihrem Heimatindex, dem MDAX, ist die Zalando-Aktie immerhin die mit der viertbesten Performance in diesem Jahr. Vor ihr liegen mit HelloFresh (WKN: A16140) und Shop Apotheke (WKN: A2AR94) zwei weitere E-Commerce-Größen, die sich 2020 sogar mehr als verdoppeln konnten.

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Doch auch die Rendite der Zalando-Aktie im Pandemie-Jahr ist nicht zu unterschätzen, wie wir im Folgenden sehen werden.

76,1 Prozent Plus mit Zalando

Wer die Zalando-Aktie das Jahr 2020 über besaß, der konnte sich über eine Rendite von 76,1 % freuen (Stand: 9. Dezember 2020). Eine Investition von 5.000 Euro wäre damit auf ganze 8.805 Euro angewachsen.

Eine tolle Rendite für so einen kurzen Zeitraum, wenn man bedenkt, dass deutsche Aktien über die letzten 50 Jahre gesehen eine durchschnittliche jährliche Performance von 7,3 % abgeliefert haben. 5.000 investierte Euro bringen damit einen Gewinn von 365 Euro ein – gewiss besser als ein Sparbuch, aber eben nicht so stark wie die Zalando-Aktie im Corona-Jahr 2020.

Schauen wir aber nun mal, wie diese sensationelle Performance der Zalando-Aktie zustande gekommen ist. Denn hinter der reinen Kurssteigerung verbergen sich einige spannende Wachstumstreiber, die auch noch in den folgenden Jahren wichtig sein oder sogar an Bedeutung gewinnen werden.

Die Wachstumstreiber der Zalando-Aktie

Die Corona-Pandemie hat dafür gesorgt, dass viele Kunden sich dem Onlineshopping zugewandt haben. Im Lockdown schlicht deshalb, weil es anders nicht ging – und im späteren Jahresverlauf aus Angst vor einer Ansteckung in den Innenstädten. Die Auswirkungen lassen sich toll an den Zahlen des dritten Quartals erkennen: Das Bruttowarenvolumen ist hier um 30 % gewachsen. Während der kürzlich abgelaufenen Cyber Week 2020 stieg das Bruttowarenvolumen sogar um 35 % gegenüber dem Vorjahr.

Nun, da diese Kunden die Vorzüge des Onlinehandels kennen gelernt haben, ist es unwahrscheinlich, dass sie im nächsten Jahr wieder abwandern und das Wachstum von Zalando bremsen.

Ein Schlüssel für dieses starke Wachstum war der Fokus Zalandos auf das Partnerprogramm. 2020 war vor allem Connected Retail ein Wachstumsbringer. Mit diesem Programm können sich stationäre Händler, denen aufgrund der Corona-Krise das Geschäft wegbricht, an die Zalando-Plattform anschließen und ihr Sortiment online anbieten.

Und weiter?

Doch nicht nur die Warenumsätze, auch die Gewinne verbesserten in 2020 deutlich. Im dritten Quartal kam Zalando auf eine bereinigte EBIT-Marge von 6,4 %. Auch die angehobene Jahresprognose von Zalando deutet auf eine verbesserte Marge hin. Das sind Nachrichten, über die sich Besitzer der Zalando-Aktie freuen können.

Die Steigerung der Gewinnmarge führt Zalando auf verbesserte Umsatzkosten zurück. Die wiederum sind das Ergebnis der Plattformstrategie Zalandos. Wenn Modemarken und Händler ihre Ware über die Zalando-Plattform verkaufen und die zusätzlichen Dienstleistungen in Anspruch nehmen, fließt eine Provision an Zalando. Diese Provisionen bringen höhere Margen mit sich, als wenn Zalando selbst als Händler auftritt, also die Waren von Modemarken abkauft und an Kunden weiterverkauft.

Zalando möchte im nächsten Jahr die Zahl der an Connected Retail angebundenen Händler verdreifachen. Das passt in die langfristige Strategie des Unternehmens, die Partnerprogramme zu stärken. Dadurch dürften die Margen auch 2021 und darüber hinaus klettern. Die Zalando-Aktie bleibt demnach definitiv spannend.

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Christoph Gössel besitzt Aktien von Zalando. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Zalando.

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