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Wer am meisten an der Snowflake-Aktie verdient? Der CEO!

Foto: Getty Images

Die Snowflake-Aktie (WKN: A2QB38) polarisiert weiterhin die Börsenlandschaft. Die einen sehen hinter der Aktie ein starkes Cloud-Unternehmen mit einem soliden Wachstumskurs und einem noch stärkeren Produkt. Immerhin zeigt die Net Retention Rate von zuletzt über 160 %, dass die Lösungen augenscheinlich wirklich gut ankommen.

Die anderen sehen in der Snowflake-Aktie eher einen potenziellen Geldverbrenner, was vor allem mit der fundamentalen Bewertung zusammenhängt. Das Cloud-Unternehmen wird momentan mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von deutlich über 100 bewertet und selbst das Wachstum rechtfertigt das kaum. Zumal der Börsenwert inzwischen ebenfalls an der Marke eines dreistelligen Milliardenbetrags kratzt.

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Wie auch immer: Das führt aktuell zu einem Kuriosum, über das Investoren nachdenken sollten. Denn derzeit verdient vor allem der CEO am Erfolg der Snowflake-Aktie. Lass uns das etwas näher konkretisieren.

Snowflake-Aktie: So viel Geld für den CEO!

Grundsätzlich, so könnte man denken, ist das Gehaltsgefüge hinter Snowflake eigentlich in Ordnung. Die Basisvergütung von CEO Frank Slootman liegt laut einem Bloomberg-Bericht bei 375.000 US-Dollar. Ein Gehalt, das okay erscheint. Möglicherweise sogar preiswert. Allerdings sind es die Boni, die das Salz in der Suppe sind. Beziehungsweise auch die Fleischeinlage und ein in der Suppe schwimmendes Steak, wenn wir in der Metapher bleiben wollen.

Wie Bloomberg ebenfalls berichtet, besitzt Slootman ein monatliches Optionspaket, das jeden Monat ca. 108 Mio. US-Dollar wert ist. Beziehungsweise 1,3 Mrd. US-Dollar pro Jahr. Dabei kann der CEO von Snowflake die eigenen Aktien zu einem Preis von 8,88 US-Dollar erwerben. Kleiner Hinweis: Das liegt deutlich unter dem aktuellen Aktienkurs von 387,70 US-Dollar. Ja, sogar sehr deutlich. Slootman gilt damit sogar als einer der am besten bezahltesten CEOs im Tech-Segment.

Das gesamte Optionspaket erstreckt sich dabei über einen Zeitraum bis Anfang 2023. Damit könnte der Wert der Vergütung auf insgesamt 5,2 Mrd. US-Dollar steigen. Ein Ende der Fahnenstange ist damit alles andere als in Sicht.

Slootman ist jedoch nicht der einzige Funktionär mit einem solchen Vergütungspaket. Auch der derzeitige CFO besitzt ähnliche Optionen, die monatlich einen Wert von bis zu 29 Mio. US-Dollar erreichen. Definitiv eine spannende Vergütungsstruktur, die zeigt: Das Engagement von CEO und von CFO hinter Snowflake wird definitiv lukrativ vergütet.

Was das wiederum bedeutet …

Wir können jetzt natürlich über angemessene Vergütungsstrukturen sinnieren. Oder auch über Fairness und Unfairness, die Gehaltsstrukturen bei Snowflake oder auch einen Einstieg in die Neiddebatte wagen. Auf all das verzichten wir jedoch bewusst, denn wir können es auch anders ausdrücken: CEO und CFO haben für sich einfach einen guten Deal rausgeholt. Wobei natürlich kritisch hinterfragt werden sollte, was genau die Motivation dieser Funktionäre sein wird.

Viel wichtiger ist für mich jedoch etwas anderes: Beim Engagement von CEO Slootman hat der Aufsichtsrat offenbar den Bezugspreis von 8,88 US-Dollar für fair gehalten. Oder mit einem moderaten Discount. Heute notiert die Snowflake-Aktie auf dem ca. 43-Fachen, was zeigt: Die fundamentale Bewertung ist deutlich höher, was diese Bonus-Optionen im Endeffekt ermöglicht.

Für mich ist das jedenfalls ein weiterer Indikator dafür, dass die Snowflake-Aktie teuer bewertet ist. Vielleicht sind diese Zahlen daher ein weiterer Wink mit dem Zaunpfahl, dass Foolishe Investoren zumindest vorsichtig sein sollten.

Ich bleibe der Snowflake-Aktie fern!

Mit diesen krassen Zahlen bleibe ich jedenfalls der Snowflake-Aktie fern. Die Vergütungsstruktur ist wirklich ambitioniert und beruht entweder auf einer fundamentalen Fehleinschätzung oder eben auf der teuren Bewertung. Beides gefällt mir nicht, weshalb ich weiterhin eher skeptisch bin.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Snowflake Inc..

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