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Kann die Aufwärtsbewegung anhalten? Die BASF-Aktie notiert wieder über der 60-Euro-Marke!

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Foto: BASF SE

Schaut man auf der Homepage von BASF (WKN: BASF11) im Bereich Investoren vorbei, kann man folgende Überschrift lesen. BASF-Aktie – ein attraktives Investment steht dort ganz deutlich geschrieben. Auf lange Sicht mag dies wohl stimmen. Doch das Jahr 2020 war für die Investoren des Chemieriesen bisher keine rechte Erfolgsgeschichte.

Nun gut, die Coronapandemie hat bei vielen anderen Unternehmen noch wesentlich Schlimmeres mit dem Aktienkurs angerichtet. Aber auch BASF hat bis heute mit den Auswirkungen der Coronakrise zu kämpfen. Trotz allem scheint aber hier das meiste überstanden zu sein und die Aktie des Konzerns hat sich die 60-Euro-Marke zurückerobert.

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Da stellt sich für uns Investoren natürlich die Frage, wie nachhaltig diese Aufwärtsbewegung sein könnte. Wird sie etwa eventuell länger anhalten und die BASF-Aktie dieses Jahr sogar noch mit einem kleinen Gewinn abschließen? Versuchen wir einmal, anhand der derzeitigen Nachrichtenlage dies herauszufinden.

Was sagen die Zahlen?

Glaubt man BASF-Chef Martin Brudermüller, dann sind die Auswirkungen von Corona immer noch deutlich zu spüren. Er ließ Ende Oktober verlauten, dass die Kunden immer noch sehr zögerlich seien, und meinte weiterhin: „Über die nächsten zwei Monate hinaus haben wir weiterhin keine klare Sicht.“ Schaut man auf die gleichzeitig vorgelegten Ergebnisse zum dritten Quartal, dann weiß man, was er meint.

Denn diese lassen insgesamt nichts Gutes verheißen. Dabei weist hier der Umsatz mit 13,8 Mrd. Euro gegenüber dem Vergleichsquartal nur einen Rückgang um 5 % auf. Allerdings bescherten Restrukturierungskosten, Wertberichtigungen und Rückstellungen von 3,2 Mrd. Euro dem Ludwigshafener Konzern insgesamt einen Nettoverlust von 2,1 Mrd. Euro. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) vor Sondereinflüssen fiel mit 581 Mio. Euro dann aber doch besser aus als von den Analysten erwartet.

2021 wieder aufwärts?

Die Zahlen zum dritten Quartal waren also noch immer von den Folgen der Pandemie geprägt. Und man kann sicherlich jetzt schon mit gutem Gewissen behaupten, dass das von Corona geprägte Jahr 2020 als kein besonders erfolgreiches in die Firmengeschichte von BASF eingehen wird. Aber wie sieht es nun mit den Perspektiven für das Jahr 2021 aus?

Durchaus schon wieder etwas besser, würde ich sagen. Der Umsatz soll, wenn man den aktuellen Prognosen der Analysten Glauben schenken darf, nächstes Jahr auf 60,4 Mrd. Euro ansteigen. Dies wäre sogar etwas mehr, als vom Konzern im Jahr 2019 umgesetzt wurde. Und höchstwahrscheinlich deutlich mehr als 2020 beim Umsatz in den Büchern stehen wird.

Weiterhin wird geschätzt, dass BASF beim EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) mit 8,0 Mrd. Euro in etwa wieder das Vorkrisenniveau erreichen könnte. Und auch was die Dividende angeht, sind sich die meisten Experten sicher, dass sie auch diesmal wieder um 0,10 Euro angehoben wird. Für das Geschäftsjahr 2020 würden die Investoren demnach eine Gewinnbeteiligung von 3,40 Euro je Aktie erhalten.

Hält die 60-Euro-Marke?

In das Jahr 2020 war die BASF-Aktie mit einem Kurs von 68,29 Euro (02.01.2020) gestartet. Doch im Zuge der Pandemie kam sie mächtig unter die Räder und wies in der Spitze nur noch einen Wert von 39,035 Euro (16.03.2020) auf. Aber sie hat sich wieder nach oben gekämpft und die Papiere notieren aktuell mit 61,04 Euro (04.12.2020) wieder über der 60-Euro-Marke.

Auch wenn die aktuellen Zahlen es noch nicht hergeben, könnte ich mir aber durchaus vorstellen, dass die Aktie von BASF das Zeug dazu hat, das Jahr mit einem kleinen Plus zu beenden. Denn die Aussichten sehen nicht unbedingt schlecht aus und auch die Dividende erscheint weiterhin attraktiv. Und eines darf man ja schließlich auch nicht vergessen. Nämlich, dass an der Börse nun einmal die Zukunft gehandelt wird. Und hier sieht es meiner Meinung nach bei BASF nach einer positiven Tendenz aus.

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Andre Kulpa besitzt Aktien von BASF. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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