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Royal Dutch Shell, BP & Co.: OPEC+-Deal! Und jetzt?

Foto: Getty Images.

Die Aktien von Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S), BP (WKN: 850517) und Co. haben in letzter Zeit von den gestiegenen Ölpreisniveaus massiv profitiert. Das hat gezeigt, dass die von der OPEC+ beschlossenen Förderkürzungen den Markt beruhigen konnten. Mit einem Ölpreis von zwischenzeitlich 48 US-Dollar je Barrel Brent ist es außerdem für die Förderer wieder möglich gewesen, Gewinne einzufahren.

In den letzten Tagen und Wochen deutete sich jedoch Uneinigkeit in der OPEC+ an. Der Grund, recht simpel: Einzelne Mitgliedstaaten wollten die Förderkürzungen aufweichen. Im Gespräch ist sogar gewesen, dass einzelne Mitgliedstaaten auf Individuallösungen setzen könnten.

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Jetzt jedoch hat es augenscheinlich einen Deal der OPEC+ gegeben. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was auch Investoren von Royal Dutch Shell, BP und anderen Ölkonzernen wissen sollten. Der Markt könnte jedenfalls weiterhin beruhigt sein.

OPEC+: So sieht der Deal aus!

Wie jetzt zum Ende dieser Woche bekannt geworden ist, haben sich die OPEC+-Nationen offensichtlich doch einigen können. In einem doch recht kurzen Sitzungsintervall hat es offenbar einen Deal gegeben, mit dem die Mitglieder des Kartells weiterhin leben können.

Der neue Deal sieht vor, dass das tägliche Fördervolumen zunächst um 500.000 Barrel pro Tag steigen soll. Allerdings ist das nicht die einzige Maßnahme, die beschlossen worden ist. Denn monatlich wird das Kartell ab jetzt die aktuelle Situation überprüfen und möglicherweise Anpassungen vornehmen. Dieses Maß an Flexibilität könnte dazu beigetragen haben, dass es doch eine schnelle Einigung gegeben hat.

Noch zuvor ist berichtet worden, dass die OPEC+ möglicherweise bis zu 2 Mio. Barrel pro Tag fördern könnte. Es scheint jedoch, dass das Angebot weiterhin künstlich reduziert wird, damit der Markt sich erholt. Nur eben nicht zu sehr, wie wir mit Blick auf die Förderausdehnung erkennen können.

Ein Nebenziel der OPEC+ dürfte, so gängige Analysten, außerdem sein, die US-Schieferölproduktion weiterhin zu drücken. Ab einem Preisniveau von 50 US-Dollar je Fass könnten die US-Förderer wieder profitabel wirtschaften. Sowie das Angebot erneut anheben. Ein ziemlicher Drahtseilakt, den die OPEC+ hier derzeit vollführt.

Was das für Shell, BP und Co. bedeutet

Bleibt nun natürlich noch die spannende Frage, was das für die Ölförderer wie Royal Dutch Shell, BP und die vielen, vielen anderen Namen bedeutet. Grundsätzlich handelt es sich hierbei um ein positives Zeichen. Und das in zweierlei Hinsicht.

Zum einen ist es definitiv positiv, dass die OPEC+ sich nicht zerzofft, sondern die Märkte mit ihren Kürzungen stützt. Das dürfte alleine bereits die Preisniveaus von Brent und WTI anschubsen. Schließlich gibt es noch eine Marktmacht, die sich ihren Einfluss bewahrt.

Zum anderen ist es besonders positiv, dass ein Preisniveau von knapp unter 50 US-Dollar angestrebt wird. Auf einem solchen Niveau sind nicht nur die Mitgliedstaaten weitgehend zufrieden und die US-Schieferölproduktion wird gebremst. Nein, sondern auch Ölkonzerne wie Royal Dutch Shell und BP dürften operativ Ergebnisse und Gewinne einfahren. Der Markt könnte sich daher zum Besseren entwickeln. Wenn auch mit einem Aber.

Das Aber ist nämlich, dass der jetzige Deal doch noch ein flexibles Hintertürchen vorsieht. Es bleibt abzuwarten, ob die kommenden Monate den Markt weiterhin stabil halten. Oder ob der Ruf nach Individuallösungen doch das eine oder andere Mal lauter wird.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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