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Wenn du 1.000 US-Dollar in den Axon-Enterprise-Börsengang investiert hättest … (oder Taser?)

Foto: Getty Images

Eines vorweg: In den Börsengang von Axon Enterprise (WKN: A2DPZU) hättest du nicht wirklich investieren können. Das hängt nicht mit irgendwelchen Handelsbeschränkungen zusammen, sondern damit, dass das Unternehmen damals noch Taser International hieß. Benannt nach dem Produkt, für das auch Axon Enterprise heute bekannt ist.

Wie auch immer: Trotzdem wollen wir heute den Blick zurück riskieren und schauen, wie sich eine Investition von 1.000 US-Dollar in Axon Enterprise entwickelt hätte. Beziehungsweise in Taser International. Oder wie auch immer. Lassen wir lieber die Zahlen sprechen.

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Axon Enterprise: 1.000 US-Dollar in den Börsengang!

Um zum Börsengang von Axon Enterprise oder auch Taser International zu kommen, müssen wir einige Jahre zurückspringen. Das Unternehmen ist im Jahre 2001 an die Börse gegangen, kurz vor dem Platzen der Dotcom-Blase. Im Nachhinein natürlich ein eher ungünstiger Zeitpunkt für Investoren.

Wie auch immer: Die Anteilsscheine von Taser International haben zu einem Ausgabepreis von 14 US-Dollar Börsenluft geschnuppert. Oder, anders ausgedrückt: Wer damals 1.000 US-Dollar investiert hätte, der säße heute auf 71 Anteilsscheinen an dem US-amerikanischen Sicherheitsspezialisten. Wobei sich witzigerweise in der Dotcom-Blase die Euphorie bei dem Unternehmen eher in Grenzen hält.

Der damaligen Presse können wir beispielsweise entnehmen, dass ein damaliger Neuer-Markt-Spezialist gesagt hat: Taser ist eine Geldverbrennungs-Maschine und hochspekulativ. In einer anderen Marktphase würden die Anteilsscheine vermutlich kaum Aufmerksamkeit nach sich ziehen. Witzig irgendwie, das heute zu lesen.

Axon Enterprise ist jedenfalls wenn überhaupt nur kurzfristig ein Geldverbrenner gewesen. Heute notiert die Aktie des US-Unternehmens schließlich auf einem Aktienkursniveau von 123,92 US-Dollar. Aus den initialen 1.000 US-Dollar wären entsprechend 8.798,32 US-Dollar geworden. Damit hätte sich die Aktie ca. ver-8,8-facht, was einer jährlichen Performance von 12,1 % entsprochen hätte. Nicht schlecht für dieses Timing.

Ist die Aktie jetzt noch ein Kauf?

Um fair zu sein: Das damalige Taser International hat mit dem heutigen Axon Enterprise eigentlich relativ wenig zu tun. Das Portfolio ist von Tasern hin zu Bodycams gegangen. Zudem bieten die US-Amerikaner inzwischen die Möglichkeit an, das Bildmaterial digital über eine Cloud-Plattform auszuwerten. Damit verknüpft ist die These, dass Axon Enterprise die Arbeit der Sicherheitsbehörden digitalisieren könnte. Das ist zum damaligen Zeitpunkt natürlich noch nicht abzusehen gewesen.

Axon Enterprise besitzt derzeit eine Marktkapitalisierung in Höhe von 7,9 Mrd. US-Dollar, was noch immer vergleichsweise klein sein könnte. Vor allem wenn die Lösungen die Polizeiarbeit revolutionieren und digitalisieren. Das Wachstum ist moderat und beständig und lag zuletzt bei 27 %, wobei 166 Mio. US-Dollar generiert worden sind. Der Cloud-Anteil schwankt dabei um die Marke von 30 %.

Für mich bleibt Axon Enterprise daher eine attraktive Option, um langfristig vom Trend der Sicherheit profitieren zu können. Beziehungsweise auch von der Digitalisierung, die nicht an den Sicherheitsbehörden anhält.

Axon Enterprise: Spannende Dynamik!

Die Aktie von Axon Enterprise wäre damit ein voller Erfolg gewesen. Trotz schlechtem Timing, trotz übler Nachrede zum Börsengang: Investoren hätten über fast zwei Jahrzehnte eine solide Rendite generiert und einen Einsatz von 1.000 US-Dollar fast verneunfacht. Das könnte erst der Beginn der Wachstumsgeschichte sein, die in den letzten Jahren ordentlich an Fahrt aufgenommen hat.

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Vincent besitzt Aktien von Axon Enterprise. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Axon Enterprise.

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