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Tesla: Elon Musk schließt Fusion nicht aus

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Tesla (WKN: A1CX3T), der E-Auto-Pionier aus Kalifornien. Es gibt kaum ein börsennotiertes Unternehmen, das die Geister von Börsianern so spaltet. Zum einen liegt das daran, dass Tesla-Kritiker die Technologie des Unternehmens für weniger gut halten, als es stetig – allen voran von Elon Musk – angepriesen wird. Zum anderen ist die Marktkapitalisierung des Elektroautoherstellers im Laufe des Jahres in astronomische Höhen geschossen, was nicht jeder Marktteilnehmer nachvollziehen kann.

Unter anderem kam ein plötzlicher Anstieg der Tesla-Aktie zustande, als ein Aktiensplit in diesem Jahr angekündigt wurde. Auch sorgte der ein oder andere Tweet des Südafrikaners in diesem Jahr für Kursbewegungen.

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Tesla-Chef Elon Musk heizt nun (wieder einmal) die Gerüchteküche an. Wenn es nach ihm geht, ist eine Fusion mit einem anderen Autobauer nicht ausgeschlossen. Die Aktie zeigt sich zunächst unbeeindruckt und verliert etwas an Wert (Stand: 02.12.2020, maßgeblich für alle Aussagen).

Könnte Tesla mit einem deutschen Autobauer fusionieren?

Tesla-Chef Elon Musk hält sich gerne in Deutschland auf. Das liegt daran, dass er Berlin mag – nicht umsonst möchte der Tech-Milliardär dort ein Werk eröffnen. Im brandenburgischen Grünheide soll im Sommer 2021 das Werk eröffnen, das bis zu 500.000 Wagen vom neuen SUV-Model Y herstellen soll. Noch ist der Bau allerdings nicht endgültig genehmigt, weshalb die aktuelle Bauphase ziemlich risikobehaftet ist.

Elon Musk ist oft in Berlin, um die Bauphase persönlich zu begleiten. Bei einer Preisverleihung in Berlin am vergangenen Dienstagabend schloss der Tesla-Boss nicht aus, dass Tesla mit einem anderen Autobauer fusioniert.

„Sollte jemand denken, dass es eine gute Idee ist, mit Tesla zu fusionieren, werden wir sicherlich dieses Gespräch führen.“

Eine Übernahme durch einen anderen Konzern schließt der Südafrikaner hingegen aus. Immerhin ist Tesla an der Börse etwa 449 Mrd. Euro wert. Da könnte es in der Tat schwerfallen, in einer Nacht- und Nebelaktion die Mehrheit der Anteile zu erwerben. Vor allem für die derzeit finanziell angeschlagenen deutschen Autobauer.

Elon Musk rührt die PR-Trommel

Es gibt Stimmen, die behaupten, dass Tesla durch gezieltes Marketing immer wieder Teil der Medienberichterstattung zu sein versucht. Damit könnte man den Hype aufrechterhalten, den Aktienkurs befeuern und so relativ günstig den Kapitalbedarf am Kapitalmarkt decken.

Ob das wirklich stimmt, ist nicht bekannt, aber Elon Musk schafft es zweifelsohne immer wieder ins Rampenlicht. Unter anderem brachte er einen Tesla-Tequila auf den Markt, der mit dem mexikanischen Tequila-Regulierungsrat für Diskussionsstoff sorgte.

Nicht selten hat Elon Musk sich über herkömmliche Autobauer gestellt. Daher verwundert es etwas, dass die Tür für eine mögliche Fusion grundsätzlich offenstünde. Immerhin würde eine Fusion die Behauptung entkräften, dass man anderen Autoherstellern weit voraus wäre, oder zumindest offenlegen, dass man unter Umständen nicht ohne Hilfe weiterkommt.

Eine Fusion ist nicht wirklich realistisch

Vergleicht man die Marktkapitalisierung von Tesla mit der von anderen Autobauern, stellt man schnell fest, dass Tesla an der Börse um ein Vielfaches höher bewertet wird. Die Differenz erscheint mir im Augenblick zu hoch, um von der Sinnhaftigkeit einer Fusion zu sprechen.

Daher erschließt sich mir nicht, weshalb Elon Musk ein solches Gerücht in die Welt setzt. Ist es wieder ein Mittel, um Aufmerksamkeit zu schüren? Oder sieht sich Tesla vielleicht sogar selbst in der Lage, sich mittels einer Fusion einen anderen Autobauer einzuverleiben?

Nach dieser Aussage bleiben, wie nicht selten bei Aussagen von Elon Musk, einige offene Fragen auf dem Tisch. Smarte Investoren sollten diese Aussage nicht überbewerten und sich nicht durch mediale Aufmerksamkeit vom Tesla-Hype fesseln lassen.

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Caio Reimertshofer besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla.

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