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Österreichische-Post-Aktie: 100 Euro Dividende, bitte!

Foto: Getty Images

100 Euro Dividende können ein interessantes Ziel für Einkommensinvestoren sein. Wer das mit einer einzelnen Dividendenaktie erhält, der kann bereits ein attraktives passives Einkommen aufweisen. Insbesondere, wenn die Zahlungen sich auf Monatsbasis auf eine solche Höhe belaufen.

Hohe Dividendenrenditen können ein wichtiger Treiber der eigenen passiven Einkünfte sein. Allerdings sollte man als Einkommensinvestor natürlich darauf achten, dass man nicht zu hoch ins Risiko geht. Eine hohe Dividendenrendite kann schließlich ein zweischneidiges Schwert sein.

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Werfen wir heute in diesem Sinne einen Blick auf die Aktie der Österreichischen Post (WKN: A0JML5) sowie die Frage, was notwendig ist, um 100 Euro Dividende zu ergattern. Beziehungsweise auch darauf, ob Dividendenjäger ein solches Ziel anvisieren sollten.

Österreichische Post: 100 Euro Dividende!

Wie wir glücklicherweise im Kontext der Aktie der Österreichischen Post erkennen können, werden hier alle Werte regelmäßig in Euro angegeben. Das erspart uns ein wenig Rechenarbeit, wie bei anderen Dividendenaktien aus dem US-Raum, wo wir zwischenzeitlich etwas umrechnen mussten.

Wie auch immer: Die Österreichische Post hat zuletzt eine Dividende in Höhe von 2,08 Euro an die Investoren ausgezahlt. Um entsprechend eine Gesamtdividende von Pi mal Daumen 100 Euro zu ergattern, wird man 49 Anteilsscheine an dem österreichischen Paket- und Postdienstleister erwerben müssen. Mit 48 Anteilsscheinen würde man hingegen 99,84 Euro erhalten, was nahe an dieses Zielniveau heranreicht. Bei einem aktuellen Aktienkursniveau von 30,20 Euro (26.11.2020, maßgeblich für alle aktuellen Kurse) entspräche das wiederum einem Einsatz von 1.479,80 Euro. Beziehungsweise von 1.449,60 Euro, falls man auf die 48-Aktien-Variante setzen möchte. Grundsätzlich ein Wert, den man erreichen kann.

Allerdings wollen einige Investoren möglicherweise eine monatliche Dividende von 100 Euro bei der Österreichischen Post, was natürlich in Anbetracht der jährlichen Zahlungsintervalle nie wirklich möglich sein wird. Um 1.200 Euro Dividende pro Jahr zu ergattern, wird man jedenfalls 577 Anteilsscheine an dem österreichischen Unternehmen erwerben müssen. Bei dem aktuellen Aktienkurs entspräche das einem Einsatz von 17.425,40 Euro. Grundsätzlich spannende Zahlen.

Sollte man hier auf 100 Euro Dividende setzen?

Die spannendere Frage lautet jetzt allerdings, ob man als Einkommensinvestor bei der Aktie der Österreichischen Post auf 100 Euro Dividende setzen sollte. Wie wir jedenfalls mit Blick auf die aktuelle Dividendenrendite von 6,88 % erkennen können, scheinen die Investoren hier ein größeres Risiko einzupreisen. Das ist definitiv gerechtfertigt.

Insbesondere das Ausschüttungsverhältnis der Österreichischen Post ist alles andere als nachhaltig. Selbst gemessen an einem soliden 2019er-Gewinn je Aktie in Höhe von ca. 2,17 Euro lag das Ausschüttungsverhältnis bei ca. 96 %. Das zeigt, dass die Luft allmählich dünner wird.

In diesem Jahr ist das Ergebnis der Österreichischen Post leider rückläufig, was insbesondere an negativen Einmaleffekten für den Aufbau der bank99 liegt. Aber auch das prägende Briefgeschäft ist weiterhin auf Schrumpfkurs, das wachsende Paketgeschäft kann das zumindest in großen Teilen kompensieren. Trotzdem: Ein wenig Spannung und Nervenkitzel bleiben bei der Dividende erhalten. Allerdings ist das auch der Grund, weshalb hier eine so hohe Dividendenrendite winkt.

Österreichische Post: Spannende Zahlen!

Wie wir damit grundsätzlich sehen können, sind 100 Euro Dividende bei der Österreichischen Post rechnerisch relativ einfach möglich. Zumindest wer diesen Wert auf Jahresbasis erhalten möchte, kann das im Rahmen einer normalen Position erreichen. Eine monatliche Dividende von 100 Euro ist rein rechnerisch jedoch auch mit einem Einsatz von unter 17.500 Euro möglich.

Ob man auf die Aktie der Österreichischen Post setzen sollte? Zu bedenken ist jedenfalls das Ausschüttungsverhältnis, das in Anbetracht der Dividendenrendite Chance und Risiko zugleich ist.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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