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Gazprom & Nord Stream 2: „Indiskutables Vorgehen unter Bündnispartnern“

Foto: Gazprom

Yep, du ahnst es sicher schon: Gazprom (WKN: 903276) und Nord Stream 2 gehen in eine weitere Runde. Im Fokus hierbei stehen noch immer die US-Sanktionen, die zuletzt massiv an Fahrt aufgenommen haben. US-Behörden und US-Vertreter sind wohl gerade dabei, letzte Warnungen auszuteilen.

Von einer sterbenden Pipeline ist außerdem die Rede. Immerhin: Russland scheint das weiterhin anders zu sehen und rechnet nach wie vor mit einer Fertigstellung in Eigenregie. Egal, was die USA und die Sanktionen derzeit so bewegen.

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Jetzt hat sich jedenfalls erneut ein Vertreter von deutscher Seite zu dem Thema bekannt und eine Lanze für Nord Stream 2 gebrochen. Beziehungsweise an die USA als Bündnispartner appelliert. Schauen wir einmal, was passiert ist.

US-Sanktionen: Indiskutables Verhalten

Genauer gesagt handelt es sich hierbei um Oliver Hermes, seines Zeichens Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. Hermes sagte sinngemäß, dass ein solches Verhalten wie das der USA gegenüber Europa indiskutabel sei. Man sei schließlich ein Bündnispartner, wie Hermes ebenfalls im Rahmen seiner Äußerung betont.

Extraterritoriale Sanktionen gegen ein innereuropäisches Projekt seien außerdem völkerrechtswidrig. Wobei das eine Auffassung zu sein scheint, die mindestens kritisch hinterfragt werden kann. Erste Gutachten kamen schließlich bereits zu dem Entschluss, dass die US-Sanktionen möglicherweise rechtens sein können, da die Folgen in den USA Auswirkungen besäßen.

Wie auch immer. Trotzdem fordert Hermes die scheidende US-Regierung dazu auf, die europäische Souveränität zu achten und wieder umfassend mit den örtlichen Behörden zu kooperieren. Ein Appell, der wohl insbesondere in Richtung Trump-Administration, aber auch beteiligte Senatoren wie Ted Cruz gehen dürfte. Ob er zünden wird? Man darf in Anbetracht des bisherigen Verfahrensgangs durchaus zweifeln.

Nord Stream 2: Diplomatie als Schlüssel

Das, was Hermes jedoch richtigerweise hervorbringt, ist, dass Diplomatie ein Schlüssel zur Beilegung des Konfliktes sein sollte. Die USA, Deutschland und Europa sind schließlich weiterhin eng verbunden. Selbst wenn die Beziehung unter der Trump-Administration etwas gelitten hat, ist ein Bündnis noch immer verankert.

Das könnte wichtig werden. Mit einem vermehrt sachlichen US-Präsidenten Joe Biden könnten diplomatische Lösungen gefunden werden. Biden gilt zwar selbst als Hardliner, was Nord Stream 2 angeht, und ihm scheinen sowieso regulatorisch die Daumenschrauben bei dem Projekt angelegt worden zu sein. Ein Konsens könnte jedoch mit etwas mehr Sachlichkeit gefunden werden.

Möglicherweise ist es das, worauf Foolishe Investoren jetzt spekulieren sollten. Und vermutlich ist es auch das, worauf Hermes letztlich aus ist: Dass die USA und die scheidende US-Politik jetzt die Füße stillhält, um der Causa eine neue Chance zu ermöglichen.

Spannende Wochen stehen bevor

Es bleibt insgesamt weiterhin bei dem Fazit, dass Nord Stream 2 mit Turbulenzen rechnen sollte. Egal wer bis jetzt versucht hat, die USA zum Einlenken zu bewegen, bislang sind alle Versuche gescheitert. Die USA drehen jetzt noch einmal auf und erhöhen den Druck, was bis jetzt jedoch ebenfalls wirkungslos bleibt. Mal sehen, was die kommenden Wochen und Monate bei diesem Thema noch bringen werden.

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