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3 gute Impfstoff-News von der Curevac-Aktie und Moderna-Aktie + welche Aktien jetzt profitieren!

Foto: Getty Images

Mit Biontech (WKN: A2PSR2), Moderna (WKN: A2N9D9) und AstraZeneca (WKN: 886455) haben jetzt schon drei Firmen einen wirksamen COVID-19-Impfstoff entwickelt. Russland preist seinen Sputnik-V-Impfstoff zwar ebenfalls mit einer Wirksamkeit von 95 % an, aber Präsident Putin nimmt ihn vorerst lieber nicht und wartet ab, wie er in der Bevölkerung ankommt.

Hier zeigt sich wieder einmal, wie froh wir sein können, in einem demokratischen Land mit Meinungs- und Pressefreiheit zu leben, wo Unwahrheiten durch viele Augen aufgedeckt werden können. In Diktaturen herrscht hingegen Intransparenz und kritische Meinungen werden nicht geduldet.

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1. Curevac könnte im Vorteil sein

Curevac (WKN: A2P71U) ist zwar mit seinen Studien noch nicht am Ende angekommen, könnte allerdings die beste Impfstoffvariante entwickelt haben. Sie gehört wie bei Biontech und Moderna zur Gruppe der mRNA-Impfstoffe, die sich bisher als sehr effektiv erwiesen haben. Curevacs Kandidat kann jedoch zu höheren Temperaturen (drei Monate bei +5 Grad und 24 Stunden bei Raumtemperatur) gelagert werden und ist somit gegenüber Biontechs Variante im Vorteil.

Damit wird er geografisch in vielen Regionen ohne Probleme einsetzbar sein und somit für die Firma zu einem größeren finanziellen Erfolg werden können. Biontech arbeitet zwar bereits an einer Impfstoffvariante, die bei höheren Temperaturen lagerbar ist, aber dieser Prozess wird wahrscheinlich noch einmal viel Zeit in Anspruch nehmen.

2. Curevac schließt Partnerschaften

Curevac ist ähnlich wie Biontech ein relativ kleines Unternehmen und hat sich deshalb für die Impfstoffproduktion mit Wacker Chemie (WKN: WCH888) einen Partner gesucht. Das Münchner Chemieunternehmen trifft jetzt an seinem Amsterdamer Standort bereits alle notwendigen Vorbereitungen.

Curevac plant, jährlich bis zu 100 Mio. Dosen von Wacker Chemie produzieren zu lassen. Ein weiterer Produktionsausbau ist ebenfalls denkbar, wenn der Bedarf weiter steigt. Wacker produziert bereits seit etwa 20 Jahren in Amsterdam Impfstoffe.

Das Tübinger Biotechunternehmen wird mit weiteren Firmen Partnerschaften bilden, um 2021 bis zu 300 Mio. und 2022 annährend 600 Mio. Dosen produzieren zu können. Curevac baut darüber hinaus seine eigene Produktion mithilfe von 75 Mio. Euro durch die Europäischen Investmentbank am Tübinger Standort aus.

3. Europäische Union (EU) erwirbt Moderna-Impfstoff

Die EU hat sich bereits bis zu 405 Mio. Impfdosen von Curevac vertraglich gesichert. Nun hat sie ebenfalls mit Moderna eine Vereinbarung über 160 Mio. Dosen geschlossen. Ein Preis wurde zwar nicht bekannt, aber 25 US-Dollar je Impfung sind für Moderna die Preisuntergrenze, was eine Rechnungssumme von 4 Mrd. US-Dollar bedeuten würde.

Die EU hat sich somit insgesamt bereits annährend 2 Mrd. Impfdosen gesichert, was genügen würde, um jeden Bürger 4,5-mal zu impfen. Bedacht werden muss aber auch, dass der Impfstoff wahrscheinlich nur eine gewisse Zeit wirksam sein wird, zwei Dosen je Bürger notwendig sind und nur durch mehrere Zulieferer die Flexibilität erhalten bleibt.

Diese Aktien profitieren derzeit

Die Börsen nehmen bereits ein Ende der Pandemie vorweg. Aktien, die unter ihr am stärksten gelitten haben, beginnen zu steigen oder vollziehen regelrechte Kurssprünge. Dazu zählen zyklische Werte wie Continental (WKN: 543900), Nordex (WKN: A0D655) oder Dürr (WKN: 556520). Airlines, Flughafenbetreiber, Banken oder Veranstaltungs-Tickethändler sind weitere Beispiele.

Ihre Kurssprünge führen bei den Indizes ebenfalls zu starken Anstiegen. Japan und Australien gehen vorweg. Der DAX könnte folgen, sobald die Infektionszahlen nicht weiter steigen.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Dürr AG.

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