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Infineon-Aktie: Der Top-Performer des DAX im Check

Foto: Getty Images

Infineon (WKN: 623100) ist eines der großen europäischen Unternehmen in der Chip-Branche. Infineon bedient eher Nischenmärkte, die aber deshalb nicht langweilig sein müssen. Ganz im Gegenteil ist Infineon in diesem Jahr gewachsen und die Aktie der Top-Performer im DAX.

Infineon lässt die Krise hinter sich

Im gerade abgelaufenen Geschäftsjahr ist ein Umsatz von 8,6 Mrd. Euro zusammengekommen. Gegenüber dem Vorjahreswert von 8,0 Mrd. Euro ist das angesichts der besonderen Umstände in diesem Jahr ein sehr gutes Ergebnis. Der Gewinn dagegen ist stark zusammengeschmolzen. 368 Mio. Euro sind nach Steuern noch übrig geblieben. Im Vorjahr lag der Gewinn noch bei 870 Mio. Euro. Dafür ist aber hauptsächlich die Schwäche in der ersten Jahreshälfte verantwortlich. Durch die in vielen Branchen zeitweise stillstehende Produktion wurde auch Infineon stark belastet.

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Der Gewinn je Aktie ist dementsprechend ebenfalls stark eingebrochen. Von den 0,75 Euro, die im Vorjahr verbucht wurden, sind in diesem Jahr nur noch 0,26 Euro übrig geblieben. Der Gewinn je Aktie ist sogar noch stärker gefallen als der absolute Gewinn. Denn die in diesem Jahr abgeschlossene Übernahme der Cypress Semiconductor Corporation, die sich Infineon satte 9 Mrd. Dollar hat kosten lassen, wurde unter anderem mithilfe mehrerer Kapitalerhöhungen finanziert. Ob sich die Übernahme rentiert, wird sich in den kommenden Jahren zeigen. Vorerst müssen Infineon-Aktionäre damit leben, dass die Zahl der im Umlauf befindlichen Aktien 10 % höher liegt als noch vor einem Jahr und die Verschuldung deutlich gestiegen ist.

Schwaches Ergebnis drückt die Dividende

Zum Ende des Geschäftsjahres hatte Infineon 6,5 Mrd. Euro an langfristigen Finanzschulden in der Bilanz stehen. Wir sprechen hier also von mehr als dem 7-Fachen des Gewinns aus dem Geschäftsjahr 2019. Diesen Schuldenberg abzutragen wird voraussichtlich eine Weile dauern.

Aus diesem Grund müssen die Aktionäre vorerst den Gürtel enger schnallen und sich mit einer geringeren Dividendenzahlung anfreunden. Denn die Ausschüttung wurde aufgrund der weiter unsicheren Lage und des schwachen Gewinns auf 0,22 Euro je Aktie gesenkt. Im Vorjahr wurden noch 0,27 Euro ausgeschüttet. Dabei sollte man aber nicht vergessen, dass Infineon damit bereits fast den gesamten Gewinn ausschüttet.

Aber damit genug von den schlechten Nachrichten. Denn zum Glück gibt es auch gute Neuigkeiten in der Quartalsmitteilung. Der Ausblick auf das gerade begonnene Geschäftsjahr sieht sehr solide aus. Demnach soll der Umsatz auf etwa 10,5 Mrd. Euro steigen. Gleichzeitig werden auch die Investitionen auf 1,4 bis 1,5 Mrd. Euro ansteigen. Infineon rechnet also eindeutig mit einem starken Geschäft im kommenden und auch den folgenden Jahren.

Hohes KGV trübt die Aussichten

Vielleicht sieht die Börse das ganz ähnlich. Denn trotz der schlechten Zahlen hat der Kurs in diesem Jahr deutlich zugelegt. Das hängt aber vielleicht auch mit der Performance der Konkurrenten und der steigenden Zahl von Fusionen in der Branche zusammen, als mit der eigenen Performance. Denn beim aktuellen Kurs von 27,23 Euro (Stand 20.11.2020) liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) bei 104! Selbst wenn man den Gewinn aus dem Vorjahr von 0,75 Euro als Grundlage verwendet, liegt das KGV noch bei 36.

Würde Infineon also den gesamten Gewinn auszahlen, würde es bei konstantem Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres 36 Jahre dauern, bis man seinen Einsatz zurückhätte. Um den hohen Kurs oder sogar noch weitere Steigerungen zu rechtfertigen, muss Infineon in den kommenden Jahren hervorragende Ergebnisse liefern.

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Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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