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Nanu? Verlässt Warren Buffett jetzt gerade seinen Circle of Competence?

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Man kann Warren Buffett als vieles bezeichnen: Als visionären Investor, als erfolgreichen Investor, als weitsichtigen Mann. Oder einfach als reich. Wobei es natürlich auch kritische Stimmen gibt, die dem Orakel von Omaha insbesondere in diesem Jahr fehlenden Tatendrang vorwerfen.

Was Warren Buffett allerdings auch ist, ist prinzipienorientiert. So hat das Orakel von Omaha sehr genau definiert, wie er vorgeht. Das umfasst unter anderem einen unternehmensorientierten Ansatz mit einer langen Haltedauer. Sowie auch, dass Buffett im Zweifelsfall geduldig auf seine Chancen wartet.

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Wichtig ist außerdem der Circle of Competence, den Warren Buffett eher selten verlässt. Das hat unter anderem auch dazu geführt, dass er mit Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) erst spät auf Tech-Aktien gesetzt hat. Wobei Warren Buffett jetzt augenscheinlich ein weiteres Mal seinen Circle of Competence verlässt.

Warren Buffett verlässt seinen Circle of Competence

Das letzte Portfolio-Update von Berkshire Hathaway zum dritten Quartal bot einige Überraschungen. Unter anderem beispielsweise, dass das Orakel von Omaha und seine rechten Hände sich dazu entschlossen haben, die Beteiligung an Apple ein wenig zu reduzieren. Allerdings auch inhaltlich beziehungsweise bei den Investitionen selbst gab es in einem insgesamt eher ruhigen Quartal Highlights.

So hat Warren Buffett jeweils 1,8 Mrd. US-Dollar in drei Pharma-Aktien investiert sowie außerdem in fünf japanische Industrie-Aktien. Beides ist eher ungewöhnlich für Warren Buffett. Pharma ist nicht sein primäres Investitionsfeld, wenngleich ein ziemlich aktuelles aufgrund der COVID-19-Situation. Japan ist ebenfalls bis jetzt kaum vorhanden gewesen bei Berkshire Hathaway.

Das dürfte unweigerlich zu der Frage führen, ob Warren Buffett hier in seinem Circle of Competence agiert, wobei ich diese Frage mit einem klaren Nein beantworten würde. Was bleibt, ist die weiterführende Frage, weshalb Warren Buffett trotzdem investiert hat. Wobei das Mittel ziemlich relevant sein dürfte.

Warum macht das Orakel das?

Die Frage nach dem Warum können wir vermutlich relativ einfach beantworten: Ich schätze, dass Warren Buffett bei den japanischen Industrieaktien eher opportunistisch agiert und glaubt, dass diese im Wert in den kommenden Jahren deutlich zulegen dürften. Insbesondere, wenn sich die globale Gesamtwirtschaft wieder verbessert. Die Pharma-Aktien sind natürlich sehr aktuell. Wobei das vergleichsweise kleinere Beispiel von Pfizer zeigt, dass Buffett hier am Puls der Zeit ist.

Allerdings dürfte das eingesetzte Mittel unter Würdigung des eher begrenzten Circle of Competence besonders interessant sein: Warren Buffett investiert schließlich nicht konzentriert in einzelne Vertreter, die er für besonders aussichtsreich hält. Nein, sondern mit einem Basket in mehrere verschiedene Unternehmen und deren Aktien, um die Chancen zu streuen und das Risiko zu minimieren.

Für mich ein typischer, weitsichtiger Buffett-Move: Das Orakel von Omaha kennt die Chance, kann sie jedoch nicht genau verorten. Deshalb wird einfach breit gestreut investiert, um Chancen zu sichern.

Der Basket als Option

Das wiederum könnte auch für uns ein lehrreiches Kapitel sein: Wenn wir einen Markt eher begrenzt verstehen, jedoch ein größeres Potenzial wittern, so kann eine Basket-Investition eine hervorragende Option sein. Mithilfe mehrerer kleinerer Investitionen kann man einen Gesamtmarkt abbilden und damit von einer größeren Marktchance profitieren, ohne jedoch groß ins Einzelrisiko zu gehen. Warren Buffett hat das im letzten Quartal augenscheinlich bei Berkshire Hathaway genutzt.

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt die folgenden Optionen: Long January 2021 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2021 $200 Put auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Short December 2020 $210 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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