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Deutsche Euroshop: Mit diesen Q3-Zahlen könnte die Dividende wahrscheinlicher werden!

Foto: Getty Images

Die Aktie der Deutsche Euroshop (WKN: 748020) hat sich im aktuellen Börsenjahr 2020 zu einem regelrechten Sorgenkind entwickelt. Eigentlich, so schien es, sei der Fokus auf Immobilien eher defensiv. Selbst im Einzelhandel. Immerhin: Shoppingcenter gelten als Publikumsmagnete.

In Zeiten einer Epidemie hat sich das natürlich ins Gegenteil gekehrt. Menschenmassen auf begrenzten Raum sind kontraproduktiv. Das belastet jedoch eher die Einzelhändler und weniger die Deutsche Euroshop als Immobilien-Gesellschaft. Dem Aktienkurs hat das trotzdem keinen Gefallen getan, genauso wie der Dividende, die für dieses Jahr ausgesetzt worden ist.

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Jetzt hat das Management der Deutschen Euroshop jedoch vor einigen Tagen frische Quartalszahlen präsentiert. Schauen wir im Folgenden einmal, was Investoren wissen sollten. Sowie, warum im nächsten Jahr eine Dividende wahrscheinlicher werden könnte.

Deutsche Euroshop: Das Q3 im Blick!

Wie wir mit Blick auf das Zahlenwerk für das dritte Quartal feststellen können, bleibt die operative Entwicklung zwar durchwachsen. Allerdings im Rahmen. Innerhalb der ersten neun Monate sanken die Umsatzerlöse beispielsweise um 1,9 % auf 164,4 Mio. Euro. Das Konzernergebnis liegt mit -105,5 Mio. Euro sogar in den roten Zahlen. Allerdings können wir diesen Wert im Folgenden noch etwas relativieren.

So liegt das Nettobetriebsergebnis beispielsweise bei 121,1 Mio. Euro, was ca. 19,4 % unter dem Vorjahreswert liegt. Auch das Ergebnis vor Steuern und ohne Bewertungsergebnis liegt mit 93,4 Mio. Euro im Bereich von schwarzen Zahlen. Es zeigt sich einfach, dass Abschreibungen auf den Portfoliowert das operative Zahlenwerk und insbesondere die Ergebnisse belastet haben.

Das Ergebnis je Aktie liegt auf bereinigter Basis und ohne Wertminderungen bei 1,47 Euro, was 24,6 % unter dem Vorjahreswert liegt. Mit Funds from Operations in gleicher Höhe (1,47 Euro) ist die Deutsche Euroshop zudem operativ weiterhin profitabel, was das Vermietungsgeschäft angeht.

Das zeigt, dass die Deutsche Euroshop aus ihrem operativen Geschäft heraus weiterhin eine Dividende zahlen könnte. Möglicherweise wird diese nicht so hoch ausfallen wie zuvor mit über 1,50 Euro je Aktie. Allerdings könnte die fundamentale Ausgangslage attraktiv sein. Insbesondere, wenn über kurz oder lang Dividenden auf die Investoren warten.

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Gemessen an einem aktuellen Aktienkurs von 16,07 Euro und wenn wir die Neunmonats-Funds-from-Operations auf das Gesamtjahr hochrechnen, so erhalten wir ein Kurs-FFO-Verhältnis von knapp unter 9. Wobei es operativ noch ein gewisses Turnaround-Potenzial besitzen dürfte.

Möglicherweise wird das Management der Deutschen Euroshop auch im kommenden Jahr noch vorsichtig agieren und eher Liquidität halten wollen. Sollte die Aktie jedoch auch nur eine hälftige Dividende vom vorherigen Niveau von 1,50 Euro auszahlen (kompliziert ausgedrückt, soll heißen: 0,75 Euro), so läge die Dividendenrendite immerhin bei 4,66 %.

Diese Zahlenbeispiele zeigen, dass die Aktie der Deutsche Euroshop ziemlich preiswert sein könnte. Wobei unternehmensorientierte Investoren auch bedenken sollten, dass der E-Commerce gerade jetzt an Fahrt aufnimmt. Das könnte die Mieter innerhalb der Einkaufszentren auch in Zukunft belasten.

Deutsche Euroshop: Weiterhin Stabilität?

Die Aktie der Deutsche Euroshop präsentiert sich ziemlich stabil, zumindest operativ. Auch könnte die Bewertung jetzt preiswert sein und die Dividende mittel- bis langfristig erneut ein Attraktivitätsmerkmal werden. Trotzdem sollten Foolishe Investoren überlegen, ob sie investieren und weiterhin auf Shoppingcenter setzen wollen. Keine Frage: Hier könnte weiterhin Stabilität lauern, selbst in der Krise ist das Zahlenwerk beständig. Doch auch Post-COVID-19 gibt es Probleme, wie eben den E-Commerce.

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Vincent besitzt Aktien der Deutsche Euroshop. The Motley Fool empfiehlt Deutsche Euroshop.

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