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3 Aktien, in die Buffett seit 2016 67 Milliarden Dollar gesteckt hat

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Nur wenige Anleger können eine beeindruckendere Erfolgsbilanz als Investoren vorweisen als Warren Buffett, CEO von Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2). Zwischen 1965 und 2019 führte er Berkshire zu einem durchschnittlichen Jahresgewinn von 20,3 %, was mehr als doppelt so hoch ist wie die durchschnittliche Jahresrendite von 10 % des S&P 500 im gleichen Zeitraum – einschließlich der gezahlten Dividenden. Insgesamt hat Buffett in 55 Jahren mit den Aktien von Berkshire Hathaway einen Gewinn von mehr als 2.700.000 % erzielt.

Heißt: Wenn Warren Buffett eine Aktie kauft oder verkauft, werden Wall-Street- und Privatanleger hellhörig.

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Seit der Übernahme von Precision Castparts Anfang 2016 hat das Orakel von Omaha jedoch nicht mehr viele Käufe getätigt. Das zeigt auch der wachsende Cash-Bestand des Unternehmens. Die Betriebsergebnisse des Unternehmens für das dritte Quartal zeigten 145,7 Milliarden USD an liquiden Mitteln. Das ist mehr als 1 Milliarde USD unter dem Allzeithoch.

Auf den zweiten Blick jedoch fällt auf, dass Buffett sehr viel aktiver war, als es den Anschein hat. Seit Anfang 2016 hat er rund 67 Milliarden USD in die folgenden drei Aktien investiert.

Apple: 35,3 Milliarden USD

Mehr als die Hälfte dieses Kapitals wurde verwendet, um Aktien des Technologieriesen Apple (WKN: 865985) zu erwerben. Die machen nun fast die Hälfte des investierten Vermögens von Berkshire Hathaway aus.

Berkshire hält etwas mehr als 1 Milliarde Aktien von Apple, d. h. 5,6 % aller ausstehenden Aktien nach dem Aktiensplit des iPhone-Herstellers im Verhältnis 1:4. Laut dem jährlichen Aktionärsbrief von Berkshire vom Februar beläuft sich das Investment in Apple auf 35,287 Milliarden USD. Der erste Kauf erfolgte im ersten Quartal 2016. Seitdem ist Apple zu einem der wenigen Unternehmen geworden, in die Buffett und sein Team gerne investiert haben.

Einer der größten Vermögenswerte von Apple ist sein Branding. Apple ist zu einer der bekanntesten Marken der Welt geworden. Man hat eine fast schon kultartige Anhängerschaft. Vor den Geschäften bilden sich lange Warteschlangen, wenn neue Geräte auf den Markt kommen.

Apple wird auch von der Einführung seines iPhone 12 am 13. November profitieren. Dies wird das erste iPhone mit 5G sein. Obwohl die Mobilfunkanbieter noch immer eine 5G-Infrastruktur einführen, dürfte die erste größere Aufrüstung seit einem Jahrzehnt einen großen Geräte-Upgrade-Zyklus auslösen.

Darüber hinaus wird erwartet, dass Apple seine operativen Margen ausweiten wird, wenn CEO Tim Cook seine Vision verwirklicht. Cook hat Apple in den letzten Jahren dazu geführt, sich mehr zu einem Unternehmen für Dienstleistungen und Wearables zu entwickeln. Dienstleistungen können angesichts der hohen Margen und des vorhersehbaren Cashflows im Zusammenhang mit Abonnements besonders lukrativ sein.

Bank of America: 10 Milliarden USD

Eine weitere Aktie, in die Buffett und sein Team regelmäßig investiert haben, ist Bank of America (WKN: 858388).

Im dritten Quartal 2017 übte Warren Buffett seine Warrants auf die BofA aus und wandelte die Vorzugsaktien seines Unternehmens in Stammaktien um. Als Berkshire Mitte November 2017 seinen 13F-Bericht bei der Securities and Exchange Commission (SEC) einreichte, hielt das Unternehmen 679 Millionen Aktien.

Ein SEC-Antrag zeigt, dass das Unternehmen nun über 1,03 Milliarden Aktien der Bank of America hält. Zwischen Q3 2017 und Q3 2020 hat Buffetts Unternehmen 353.852.006 Aktien hinzugekauft. Da sich die BofA-Aktien in diesen drei Jahren meist bei zwischen 28 und 35 USD bewegten und Buffett in den letzten Monaten Aktien aufkaufte, schätze ich, dass er in den letzten drei Jahren BofA-Aktien im Wert von etwa 10 Milliarden USD gekauft hat.

Warum Bank of America? Erstens ist sie die zinssensibelste aller großen Bankaktien. Wenn die Zinssätze irgendwann wieder steigen (höchstwahrscheinlich bis 2024), wird keine Bank ihre Zinseinnahmen schneller als die BofA wachsen sehen.

Auch hat die Bank of America seit der Rezession vor zwölf Jahren in großem Stil gewonnen. Man verfügt über mehr Liquidität, hat die Kreditqualität des Kreditportfolios erheblich verbessert, die digitale Interaktion gefördert und durch die Schließung von Zweigstellen die Ausgaben gesenkt.

Berkshire Hathaway: 22 Milliarden USD

Die andere Aktie, von der Buffett nicht genug bekommen kann, ist natürlich seine eigene. In den vergangenen neun Quartalen haben Buffett und sein Team Berkshire-Hathaway-Aktien im Wert von etwa 22 Milliarden USD zurückgekauft. Davon 9,3 Milliarden USD im dritten Quartal 2020 und 15,7 Milliarden USD im bisherigen Jahresverlauf.

Berkshire Hathaway verbrachte einen Großteil der letzten sieben Jahre im Wert zwischen 131 und 159 % seines Buchwertes. Die coronabedingte Rezession hat Buffett und seinem Team die Tür für den Rückkauf von Aktien seines eigenen Unternehmens für zwischen 115  und 130 % des Buchwerts des Unternehmens geöffnet. Der Rückkauf von Stammaktien kann den Gewinn pro Aktie positiv beeinflussen und ein Unternehmen aus fundamentaler Sicht attraktiver machen.

Auf breiterer Ebene hat Buffett den Erfolg von Berkshire Hathaway an den Erfolg der US- und der Weltwirtschaft angeglichen. Über 90 % des investierten Vermögens sind an Technologie, Finanzwerte und Verbrauchsgüter gebunden. Da Bullenmärkte wesentlich länger dauern als Rezessionen, werden Buffett und Berkshire diese Wette langfristig gewinnen.

Da Buffett immer noch fast 146 Milliarden USD in bar zur Verfügung stehen und keine wirklich großen Deals in Sicht sind, ist denkbar, dass weitere Rückkäufe getätigt werden.

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

Bis zu 130 Mrd. US-Dollar investiert Investorenlegende Warren Buffett in nur ein einziges Unternehmen. Das zeugt von riesigem Vertrauen in das Zukunftspotential.

Buffett hat so einige Mega-Milliardeninvestments in seinem Portfolio. Wir haben sie näher analysiert, und angesehen, inwieweit sie sich zum Nachahmen eignen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple und Berkshire Hathaway. Sean Williams besitzt Aktien von Bank of America. Dieser Artikel erschien am 10.11.2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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