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3 Aktien, die dank Bidens Corona-Plan Gewinner sein sollten

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Viele Amerikaner zählten die Pandemie zu den wichtigsten Faktoren bei der US-Präsidentschaftswahl. Am vergangenen Montag verkündete Biden einen COVID-19-Übergangsbeirat. Dieser Beirat wird Bidens Übergangsteam bei der Vorbereitung einer bundesweiten Reaktion auf die Coronavirus-Krise unterstützen, sobald er im Januar sein Amt antritt.

Biden hat bereits einen Plan für den Umgang mit der COVID-19-Pandemie ausgearbeitet. Es gibt drei Aktien, die davon besonders profitieren sollten.

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1. Abbott Laboratories

Punkt Nr. 1 von Bidens COVID-19-Plan sind die Tests in den USA. Der designierte Präsident möchte die Anzahl der Drive-Through-Teststandorte verdoppeln und unter anderem in „Tests der nächsten Generation“ investieren. Das sollte Abbott Laboratories (WKN: 850103) zugutekommen.

Abbott vermarktet derzeit sechs COVID-19-Tests im Rahmen des Notfallzulassungsprogramms (EUA) der Food and Drug Administration. Dazu gehört der BinaxNOW COVID-19 Ag Card-Test, der schnell, billig und sehr genau ist. Die U.S.-Regierung hat bereits 150 Millionen BinaxNOW-Tests gekauft. Unter Biden sollte sich diese Zahl erhöhen.

Doch Abbott hat viel mehr zu bieten als nur seine Corona-Tests. Das Unternehmen ist ein Dividendenaristokrat mit 48 aufeinanderfolgenden Jahren von Dividendenerhöhungen. Abbott dürfte in den nächsten zehn Jahren starkes Wachstum erzielen, das auf mehrere Faktoren zurückzuführen ist. Insbesondere jedoch auf das Blutzuckermesssystem FreeStyle Libre.

2. Owens & Minor

Die nächste Priorität in Bidens Coronavirus-Plan ist die Ausgabe von mehr persönlicher Schutzausrüstung (PSA). Der designierte Präsident war kein Fan davon, bei der Beschaffung von persönlicher Schutzausrüstung „Staaten, Städte, Stämme und Territorien sich selbst zu überlassen“. Hier kann man erwarten, dass die US-Regierung sehr viel präsenter sein wird. Das dürfte Owens & Minor (WKN: 904611) zugutekommen.

Ed Pesicka, CEO von Owens & Minor, sagte Anfang November, dass das Unternehmen in diesem Jahr bisher fast 11 Milliarden Einheiten PPE ausgeliefert hat. Das Unternehmen hat in den Ausbau seiner US-Fertigungskapazitäten für PSA investiert und eine neue N95-Maskenproduktionslinie angeschoben. Die Nachfrage nach PSA wird wahrscheinlich auch ohne Bidens Plan hoch bleiben. Owens & Minor wird jedoch mit ziemlicher Sicherheit im nächsten Jahr eine Anlaufstelle für die US-Regierung sein, wenn sie auf eine Steigerung der PSA-Produktion drängt.

Das Unternehmen wird auch im Kampf gegen die Corona-Pandemie erfolgreich sein. Wenn chirurgische Eingriffe wieder den Stand von vor der Pandemie erreichen, sollte das Vertriebsgeschäft von Owens & Minor davon profitieren. Derweil boomt das Geschäft von Owens & Minor im Bereich der häuslichen Gesundheitspflege weiter, da die US-Bevölkerung immer älter wird.

3. Pfizer

Eine weitere oberste Priorität für den designierten Präsidenten Biden ist die schnelle und effiziente Verteilung von COVID-19-Impfstoffen, sobald diese verfügbar sind. Pfizer (WKN: 852009) ist derzeit klarer Spitzenreiter im Rennen um den Coronavirus-Impfstoff. Neulich wurden die hervorragenden Ergebnisse der Zwischenanalyse einer Studie zur Evaluierung von BNT162b2 bekannt gegeben.

Pfizer geht davon aus, bis zur dritten Novemberwoche über genügend Daten zu verfügen, um BNT162b2 bei der FDA EUA einzureichen. Wenn alles gut geht, könnte Pfizer noch in diesem Jahr mit dem Versand des Impfstoffs beginnen. Pfizer könnte hier schnell den Wettbewerbern enteilen.

Das Unternehmen hat bereits einen Liefervertrag mit der US-Regierung über 100 Millionen Dosen BNT162b2 abgeschlossen. Es sollte einen nicht überraschen, wenn diese Zahl unter Biden noch einmal erhöht wird.

Es gibt jedoch noch mehr Gründe, bei Pfizer optimistisch zu sein. Das Unternehmen erhielt vor Kurzem die behördliche Genehmigung, die Fusion seiner Upjohn-Einheit, in der seine älteren Medikamente hergestellt werden, mit Mylan voranzutreiben. Diese Transaktion sollte den Weg für die Rückkehr von Pfizer zu solidem Wachstum ebnen.

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The Motley Fool empfiehlt Aktien von Mylan. Keith Speights besitzt Aktien von Pfizer. Dieser Artikel erschien am 10.11.2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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