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3.000 Euro auf der hohen Kante? Diese 3 Aktien setzen auf unaufhaltsame Trends

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Die meisten Aktien schwanken mit dem Konjunkturzyklus. Doch einige der besten Wachstumswerte sind jene Unternehmen, die langfristige Trends nutzen und von sich ändernden Bedingungen profitieren können.

In der Regel trifft das auf die Technologieaktien zu, die im Vordergrund stehen. Aber es gibt Zeiten, in denen auch eigentlich schwerfällige alte Industrieunternehmen auf einen unaufhaltsamen Trend aufspringen.

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Schauen wir doch mal, warum genau XPO Logistics (WKN: A1JHUP), NIO (WKN: A2N4PB) und General Dynamics (WKN: 851143) für die Zukunft gut aufgestellt sind.

Der neue Einzelhandel

Lou Whiteman (XPO Logistics): Der E-Commerce machte bereits vor der Pandemie einen immer größeren Anteil an den Einnahmen des Einzelhandels aus. Dank Corona wurde dieser Trend nur noch beschleunigt. Allein im zweiten Quartal wurden nach Angaben des U.S. Census Bureau mehr als 200 Milliarden USD für E-Commerce-Verkäufe im US-Einzelhandel ausgegeben. Das entspricht einem Anstieg von 31,8 % gegenüber dem Vorquartal.

Dennoch machte der E-Commerce nur 16 % der gesamten Einzelhandelsumsätze in diesem Quartal aus. Das Wachstum könnte sich etwas verlangsamen, wenn die Pandemie vorüber ist, aber der Einzelhandel scheint sich weiter in Richtung Onlineverkäufe zu bewegen. Und das wird einen Bedarf an viel Lager- und Versandkapazität schaffen.

XPO Logistics ist gut aufgestellt, um diesen erhöhten Versandbedarf aufzufangen. Der XPO-Direktdienst des Unternehmens ist eine technisch getriebene Plattform. Die soll Einzelhändlern dabei helfen, durch die Bereitstellung einer Reihe von Logistikprodukten besser mit Amazon zu konkurrieren. Das Unternehmen denkt, dass Direct bis 2022 ein Umsatzgeschäft mit einem Umsatz von 1 Milliarde USD sein wird. Weiteres Wachstum sollte drin sein.

XPO hat im kürzlich abgeschlossenen dritten Quartal seine E-Commerce-Muskeln spielen lassen. Dank des starken Wachstums in den Bereichen Last-Mile-Lieferung und Lieferkettenmanagement wurden Ergebnisse geliefert, die die Erwartungen bei Weitem übertroffen haben. Nach der Pandemie dürften viele Einzelhändler versuchen, mehr von ihren Lager- und Fulfillment-Tätigkeiten auszulagern. Den Ärger will man nicht im eigenen Haus auf sich nehmen. Das bietet neue Möglichkeiten für Unternehmen wie XPO.

E-Commerce war schon vor der Pandemie ein Supertrend, und XPO bietet viele gute Gründe für Investoren. Corona hat lediglich die Wichtigkeit des E-Commerce und der Logistik dahinter deutlich gemacht. Das Wachstum wird weit über das Jahr 2020 hinaus anhalten.

Investment in Chinas Elektrofahrzeug-Boom

John Rosevear (NIO): NIO hat das Jahr 2020 überlebt. Das Unternehmen hat sich von einem fast bankrotten Start-up zu einem stabilen, schnell wachsenden Autohersteller mit großen Plänen und reichlich Cash entwickelt.

Aber das könnte nur der Anfang einer beeindruckenden langfristigen Wachstumsgeschichte sein.

NIO befindet sich an einer interessanten Stelle. Es wird erwartet, dass der Markt für Elektrofahrzeuge in China im nächsten Jahrzehnt einen absoluten Boom erleben wird. Und NIO gilt bereits jetzt als eine führende aufstrebende „coole“ Marke.

NIO ist zwar nicht der größte Hersteller von Elektrofahrzeugen in China – und wird es wahrscheinlich auch nicht werden. Doch die technisch hochwertig ausgestatteten Fahrzeuge befinden sich in einem Sweet Spot des Marktes. Dort sind die Kunden bereit, für Funktionen und Design zu zahlen, die NIO bisher liefern kann. Diese gehobene Ausrichtung bedeutet, dass die Chancen auf Rentabilität und gute Margen recht hoch sind.

NIO wird seine Ergebnisse für das dritte Quartal am 17. November vorlegen. Die dürften recht gut ausfallen: Der Umsatz ist im dritten Quartal um über 150 % gestiegen und das Unternehmen hat nach einer Reihe von Finanzierungsrunden Anfang des Jahres nun reichlich Bargeld. Ich gehe davon aus, dass CEO William Bin Li während des Gewinnanrufs Einzelheiten über die nächste Phase des Wachstumsplans des Unternehmens bekannt geben wird. Die könnten in naher Zukunft ein Katalysator für die Aktie sein.

Die Aktie wirkte angesichts des derzeitigen Ertragsniveaus von NIO teuer. Aber wenn man sich NIO als chinesische Alternative zu Tesla vorstellt, was immer plausibler erscheint, dann könnten der Umsatz des Unternehmens – und sein Aktienkurs – von hier aus viel mehr Auftrieb haben.

Die amerikanisch-chinesische Rivalität heizt sich auf

Rich Smith (General Dynamics): General Dynamics baut Schiffe für die US Navy. Aber GD ist diversifiziert und baut zum Beispiel auch Panzer und gepanzerte Mannschaftstransporter für die Armee und Geschäftsflugzeuge für den zivilen Markt. Für risikoscheue Investoren ist diese Diversifizierung attraktiv. Doch ich denke, dass das Kerngeschäft des militärischen Schiffbaus immer noch der attraktivste Aspekt von General Dynamics ist. Immerhin nimmt der Konflikt der USA mit China weiter zu.

Man kann nur hoffen, dass die Auseinandersetzungen niemals scharf werden. Doch selbst dann muss die US-Marine immer noch eine riesige Anzahl von Schiffen vorhanden haben, allein als Signal. Die chinesische Marine hat die US-Marine bereits an Größe überholt. Da China die Größe seiner Zerstörerflotte bis 2025 verdoppeln will, wird die Kluft nicht kleiner, sondern größer.

Deswegen sehe ich wenig bis gar keine Chance, dass der Haushalt der Marine gekürzt wird. Er dürfte mit der Zeit wachsen, zum Nutzen von General Dynamics. Die Aktien sind in den letzten 52 Wochen um 21 % gefallen. Sie werden zum 12-Fachen der Gewinne und zum 1-Fachen des Umsatzes gehandelt. Sie sind also endlich günstig genug geworden, um sie zu kaufen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon und Tesla und empfiehlt Aktien von XPO Logistics. John Rosevear besitzt Aktien von Amazon, Lou Whiteman von General Dynamics und XPO Logistics und Rich Smith besitzt keine der angegebenen Aktien. Dieser Artikel erschien am 7.11.2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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