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Auf zu viele Werte gesetzt? So bringst du Ordnung in dein Depot!

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Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber mir erscheint die Börse manchmal wie ein reichhaltiges Buffet, von dem man sich am liebsten einen Leckerbissen nach dem anderen in sein Depot legen möchte. Ganz besonders interessant wird es unter anderem, wenn die Kurse wieder einmal tief in den Keller gerutscht sind. Denn dann kann man viele Aktien, auf die man vielleicht ein Auge geworfen hatte, relativ günstig erwerben.

Aber auch sonst gibt es immer mal wieder Aktien zu entdecken, bei denen man sich eine Investition durchaus vorstellen könnte. Hat man jetzt auch noch das nötige Kleingeld, dann kann es durchaus passieren, dass sich die Anzahl der Werte im Depot mit der Zeit immer weiter erhöht. Doch ich finde, je größer das Depot ist, umso unübersichtlicher wird es. Auch muss sich mit der Anzahl der Aktien nicht zwangsläufig auch die Chance auf eine bessere Gesamtrendite erhöhen.

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Außerdem wird es auch irgendwann recht schwer, den Überblick zu behalten, wenn man auf zu viele Titel gesetzt hat. Und dann könnte der Punkt erreicht sein, an dem ein gewisser Handlungsbedarf besteht. Und zwar dahin gehend, ein wenig Ordnung ins Depot zu bringen. Hier kommen deshalb einmal ein paar kurze Gedanken zu diesem Thema.

Depot auf Diversifizierung prüfen

Wenn man zu viele Werte im Depot hat, könnte es durchaus passieren, dass Aktien aus bestimmten Bereichen übergewichtet anzutreffen sind. Denn viele Anleger haben bestimmte Branchen, für die sie sich interessieren oder mit denen sie sich besonders gut auskennen. Und hier kann dann eben die Gefahr entstehen, dass ein oder zwei Bereiche überproportional im Depot vertreten sind.

Dies sollte man aber vermeiden und entsprechend handeln. Man könnte sich zum Beispiel jeweils nur auf die zwei oder drei erfolgreichsten Aktien aus allen Branchen, die im Depot vertreten sind, konzentrieren. Dies hätte den Vorteil, dass, zumindest was die Anzahl der Aktien betrifft, so alle Bereiche, auf die man setzen möchte, auch gleich gewichtet im Depot vertreten sind.

Auch sollte man natürlich darauf achtgeben, dass die Aktien im Depot aus verschiedenen Regionen bzw. Ländern stammen. Ein zu großer Anteil an deutschen Aktien kann beispielsweise auch zu einem gewissen Klumpenrisiko führen. Eine internationale Streuung könnte also von Vorteil sein.

Verlustreiche Aktien auf den Prüfstand stellen

Hier kommt noch eine weitere Möglichkeit, um die Anzahl der Titel im Depot etwas zu reduzieren. Man könnte nämlich einmal die Werte etwas näher betrachten, die im Moment am meisten im Minus notieren. Zum Beispiel könnte man sich bei jeder dieser Aktien fragen, ob noch alle Gegebenheiten, die damals zum Kauf geführt haben, auch aktuell noch in gleichem Maße vorhanden sind.

Ist man sich hier bei einigen Papieren unsicher, wäre es vielleicht besser, darüber nachzudenken, die entsprechenden Werte abzustoßen. Und diese Verkäufe hätten durchaus einige positive Aspekte, die man kennen sollte. Beispielsweise wird durch einen Verkauf Kapital frei, das man zum Aufstocken von anderen aussichtsreicheren Aktien verwenden könnte. Ein weiterer Vorteil wäre, dass man ja die realisierten Verluste später mit zu realisierenden Gewinnen wieder verrechnen kann. Dies könnte dann vielleicht sogar positive steuerliche Auswirkungen haben.

Fazit

Dies waren jetzt nur zwei der Möglichkeiten, die man nutzen könnte, um etwas Ordnung in sein Depot zu bekommen. Hier gibt es aber bestimmt noch eine Menge anderer Dinge, die man in dieser Hinsicht tun kann. Oder aber man überlegt sich schon von Anfang an die richtige Strategie und lässt es erst gar nicht dazu kommen, dass sich das Depot immer mehr aufbläht.

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